Wie lang ist die Rhodopenbahn?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins beginnt eine fünfstündige Schmalspurreise durch das Gebirge.“

Wie lang ist die Rhodopenbahn?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Rhodopenbahn ist 125 Kilometer lang. Sie ist die letzte Schmalspurstrecke der bulgarischen Staatsbahn.

Durch das Gebirge im Süden Bulgariens fährt eine besondere Bahn.

Sie ist schmal, langsam und sehr lang.

Für viele gilt sie als eine der schönsten Strecken des Balkans.

Rhodopenbahn
Foto: Christian Koehn, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

125 km

Streckenlänge

Septemwri–Dobrinischte

760 mm

Spurweite

Schmalspur

~5 h

Reisezeit

pro Richtung

Hundertfünfundzwanzig Kilometer Schmalspur durch das Rhodopengebirge.

Die letzte Schmalspurbahn Bulgariens

Die Rhodopenbahn ist die letzte in Betrieb befindliche Schmalspurstrecke der bulgarischen Staatsbahn BDŽ.

Sie führt von Septemwri über Welingrad und Bansko nach Dobrinischte.

Ihr Weg verläuft in südwestlicher Richtung durch das Gebirge.

Sie zieht sich zwischen dem Rhodopen- und dem Rilagebirge entlang.

Am Ende liegt sie östlich des Piringebirges.

Damit durchquert sie eine der eindrucksvollsten Bergregionen des Balkans.

Rhodopenbahn Bahnhof
Foto: Christian Koehn, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wie lang ist die Strecke?

Die Rhodopenbahn ist nach Angaben der Wikipedia 125 Kilometer lang.

Für eine Schmalspurbahn ist das eine außergewöhnliche Länge.

Die Reisezeit zwischen den Endpunkten beträgt etwa fünf Stunden.

Das ergibt im Schnitt ein sehr gemächliches Tempo.

Die vielen Kurven und Steigungen lassen keine schnelle Fahrt zu.

So wird die Länge vor allem in Zeit und nicht in Eile erlebbar.

Gut zu wissen

Die Rhodopenbahn führt zu einem der höchstgelegenen Bahnhöfe der Balkanhalbinsel und gilt als Höhepunkt jeder Fahrt.

Wegen der langsamen Reise durch stille Bergdörfer zählt sie zu den beliebtesten Erlebnisstrecken Südosteuropas.

Schmale Spur im hohen Gebirge

Die Bahn fährt in einer Spurweite von 760 Millimetern.

Diese schmale Spur ist in Südosteuropa weit verbreitet.

Sie erlaubt enge Kurven und günstigeren Bau im Gebirge.

Genau das war in den Rhodopen unverzichtbar.

Ohne die schmale Spur wäre die Strecke kaum zu bauen gewesen.

So fügt sich die Bahn eng an die Berge an.

Ein Kind des Militärs

Vor dem Ersten Weltkrieg lag der Bau im Interesse des bulgarischen Militärs.

Die Grenzregion im Süden sollte besser erschlossen werden.

Am 25. Mai 1920 beschloss die Volksversammlung ein Gesetz zum Bau.

Vorgesehen war eine 125 Kilometer lange Schmalspurbahn.

Sie sollte zugleich den Wirtschaftsraum der Region öffnen.

Militär und Wirtschaft trieben das Projekt gemeinsam voran.

Bau in vielen Etappen

Im Jahr 1921 wurde mit dem Bau begonnen.

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Septemwri auf 238 Metern Höhe.

Der Abschnitt bis Welingrad ging am 1. August 1926 in Betrieb.

Die gesamte Strecke entstand in Teilabschnitten zwischen 1922 und 1945.

Geldmangel verzögerte den Bau immer wieder.

Erst nach über zwei Jahrzehnten war die Linie vollständig.

Hinauf ins Hochgebirge

Von Septemwri auf 238 Metern klettert die Bahn weit hinauf.

Sie überwindet dabei große Höhenunterschiede.

Der höchste Bahnhof der Strecke liegt hoch in den Bergen.

Er gilt als einer der höchstgelegenen Bahnhöfe der Balkanhalbinsel.

Von dort bieten sich weite Blicke über die Gipfel.

Die Fahrt führt durch Tunnel, Kehren und tiefe Täler.

Eine abgebaute Nebenstrecke

Sechs Kilometer nach Septemwri zweigte einst eine Nebenstrecke ab.

Diese führte nach Pazardschik und war 16,4 Kilometer lang.

Sie wurde 1928 eröffnet und ergänzte die Hauptlinie.

Im Jahr 2002 wurde sie stillgelegt und abgebaut.

Damit verlor das Netz einen seiner Zweige.

Die Hauptstrecke blieb jedoch erhalten.

Die Bahn heute

Die Rhodopenbahn wird weiterhin planmäßig von der BDŽ betrieben.

Sie dient den Menschen entlang der Strecke als wichtige Verbindung.

Zugleich zieht sie Reisende aus aller Welt an.

Die langsame Fahrt durch die Berge gilt als Erlebnis für sich.

Viele kommen allein wegen der Landschaft und der Technik.

So verbindet die Bahn Alltag und Tourismus.

Die Länge im Vergleich

Hundertfünfundzwanzig Kilometer sind für eine Schmalspurbahn sehr viel.

Die meisten Schmalspurstrecken der Alpen sind nur wenige Kilometer lang.

Die Rhodopenbahn verbindet dagegen eine ganze Gebirgsregion.

Ihre Länge spiegelt die Weite des bulgarischen Südens.

Je länger die Strecke, desto mehr Orte erreicht die Bahn.

So wird die Länge zum Maß ihrer Bedeutung.

Warum die Zahl mehr ist

Die 125 Kilometer sind mehr als eine nüchterne Angabe.

Sie beschreiben eine der längsten Schmalspurbahnen Europas.

In ihnen stecken fünf Stunden Fahrt durch Berge und Täler.

Jeder Kilometer erzählt von Militär, Wirtschaft und Landschaft.

Die Bahn ist damit ein Denkmal auf Schienen.

Ihre Länge macht sie zu etwas Einzigartigem auf dem Balkan.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Rhodopenbahn?
Die Strecke von Septemwri nach Dobrinischte ist 125 Kilometer lang.
Wie lange dauert die Fahrt?
Zwischen den Endpunkten etwa fünf Stunden.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie fährt in 760 Millimetern, einer verbreiteten Schmalspur.
Wann wurde die Strecke gebaut?
In Teilabschnitten zwischen 1922 und 1945, Baubeginn war 1921.
Wer betreibt die Rhodopenbahn?
Die bulgarische Staatsbahn BDŽ.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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