Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, wir erreichen gleich den höchsten Punkt der Strecke auf 5072 Metern über dem Meer, bitte bewegen Sie sich ruhig.“
Wie lang ist die Qinghai-Tibet-Bahn?
→ Eine Bahnstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Qinghai-Tibet-Bahn verbindet Xining mit Lhasa auf 1956 Kilometern. Ihr höchster Punkt liegt bei 5072 Metern und macht sie zur höchsten Bahnstrecke der Erde.
Manche Bahnstrecken sind vor allem lang, andere vor allem hoch.
Die Qinghai-Tibet-Bahn in China ist beides zugleich.
Sie führt über ein riesiges Hochland bis in die Stadt Lhasa in Tibet.

Die wichtigsten Zahlen
1956 km
Gesamtstrecke
von Xining nach Lhasa
5072 m
höchster Punkt
höchste Bahnstrecke der Erde
≈ 17 h
Fahrzeit Xining–Lhasa
Stand 2015
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur Lhasa-Bahn, Stand 2015 bis 2025.
Die große Zahl
Die Qinghai-Tibet-Bahn ist 1956 Kilometer lang.
Sie verbindet Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai, mit Lhasa in Tibet.
Die Strecke ist normalspurig, größtenteils eingleisig und teilweise elektrifiziert.
Für eine einzelne Bahnlinie ist das eine gewaltige Entfernung.

Höher als jede andere Strecke
Ihr höchster Punkt liegt bei 5072 Metern über dem Meer.
Damit ist sie die höchstgelegene Bahnstrecke der Erde.
Sie liegt rund 255 Meter höher als die berühmte Peruanische Zentralbahn.
Kein anderer Zug der Welt fährt regelmäßig so hoch hinaus.
Gut zu wissen
Der Scheitelpunkt auf 5072 Metern macht die Strecke zur höchsten der Erde.
Der Neue Guanjiao-Tunnel ist mit 32.600 Metern der längste Tunnel im chinesischen Netz.
Die Gesamtstrecke von Xining nach Lhasa misst 1956 Kilometer.
Ein Tunnel als Rekord
Zur Strecke gehört der Neue Guanjiao-Tunnel.
Er ist 32.600 Meter lang.
Damit ist er der längste Eisenbahntunnel im chinesischen Netz.
Auch unter der Erde hält die Linie also einen Rekord.
Wie schnell es geht
Auf dem schnellsten Abschnitt sind bis zu 160 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Für eine Hochgebirgsstrecke ist das bereits viel.
Die Fahrt von Xining nach Lhasa dauerte 2015 etwa 17 Stunden.
Reisende erleben dabei einen langen Weg durch eine karge Landschaft.
Ein Weg über das Dach der Welt
Weite Teile der Strecke führen über das hohe tibetische Hochland.
Dort ist die Luft dünn und das Wetter rau.
Die Landschaft wirkt weit, leer und beeindruckend.
Für viele Reisende ist gerade das der Reiz dieser Fahrt.
Warum die Höhe zählt
In über 5000 Metern Höhe ist deutlich weniger Sauerstoff in der Luft.
Der Körper spürt die Höhe schnell.
Der Scheitelpunkt der Strecke ist deshalb ihr eindrucksvollster Moment.
Genau hier stellt die Bahn ihren Weltrekord auf.
Der Vergleich mit Peru
Lange galt die Peruanische Zentralbahn als eine der höchsten der Welt.
Die Qinghai-Tibet-Bahn übertrifft sie um rund 255 Meter.
Damit wanderte der Höhenrekord nach Asien.
Für Fachleute war das ein wichtiger Einschnitt in der Bahngeschichte.
Die Städte an den Enden
Am einen Ende liegt Xining, eine große Stadt im Nordwesten Chinas.
Am anderen Ende steht Lhasa, die Hauptstadt Tibets.
Zwischen beiden liegt ein riesiger, dünn besiedelter Raum.
Die Bahn verbindet damit zwei sehr unterschiedliche Welten.
Zahlen zum Vergleich
Die 1956 Kilometer entsprechen ungefähr der Strecke von Hamburg bis Süditalien.
Der Scheitelpunkt liegt weit über dem höchsten Alpenpass.
Selbst hohe Berggipfel in den Alpen bleiben unter dieser Marke.
So werden die nüchternen Zahlen auf einmal anschaulich.
Was Reisende erleben
Die Fahrt dauert viele Stunden und führt durch mehrere Klimazonen.
Draußen ziehen Steppe, Berge und Hochebenen vorbei.
Der Moment am höchsten Punkt bleibt vielen besonders in Erinnerung.
Am Ende wartet mit Lhasa ein Ziel mit langer Geschichte.
Was bleibt
Die Qinghai-Tibet-Bahn hält gleich mehrere Weltrekorde.
Sie ist sehr lang, sehr hoch und technisch anspruchsvoll.
Ihre Zahlen beschreiben eine Fahrt an die Grenze des Möglichen.
Wer sie kennt, sieht das Wort Hochbahn mit neuen Augen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
