Wie lang ist die Preßnitztalbahn?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Schmalspurbahn war einst 24,3 Kilometer lang und wurde von Freiwilligen ins Leben zurückgeholt.“

Wie lang ist die Preßnitztalbahn?

→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Preßnitztalbahn im Erzgebirge war ursprünglich 24,3 Kilometer lang und führte von Wolkenstein bis Jöhstadt an der Grenze zu Böhmen. Sie ist in sächsischer Schmalspur mit 750 Millimetern gebaut. 1984 und 1986 wurde die Strecke stillgelegt. Freiwillige bauten den Abschnitt Steinbach–Jöhstadt wieder auf und betreiben ihn heute als Museumsbahn.

Manche Bahnen verschwinden für immer, diese kam zurück.

Freiwillige holten die Preßnitztalbahn Stück für Stück ins Leben zurück.

Einst war die Strecke 24,3 Kilometer lang.

Dampfzug der Preßnitztalbahn 2H1A5486WI
Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

24,3 km

ursprüngliche Länge

Wolkenstein–Jöhstadt

750 mm

Spurweite

sächsische Schmalspur

1892

Eröffnung

im Erzgebirge

1984/86

Stilllegung

später als Museumsbahn zurück

Die ursprüngliche Streckenlänge betrug 24,328 Kilometer; heute wird der wiederaufgebaute Abschnitt Steinbach–Jöhstadt als Museumsbahn befahren.

Eine Bahn, die zurückkam

Die Preßnitztalbahn liegt im sächsischen Erzgebirge.

Ursprünglich war sie 24,328 Kilometer lang.

Sie führte von Wolkenstein bis Jöhstadt an der Grenze zu Böhmen.

Gebaut ist sie in sächsischer Schmalspur mit 750 Millimetern.

Heute fährt sie wieder, als Museumsbahn.

Dampfzug der Preßnitztalbahn 2H1A9701WI
Foto: Kora27, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie die Zahl zustande kommt

Die 24,328 Kilometer gelten für die ursprüngliche Strecke.

Sie verband Wolkenstein mit der Landesgrenze bei Jöhstadt.

Dabei folgte sie gleich mehreren Tälern.

Das war die volle Ausdehnung der Bahn.

Von dieser Länge ist heute ein Abschnitt wieder in Betrieb.

Gut zu wissen

Die ursprüngliche Strecke Wolkenstein–Jöhstadt war 24,328 Kilometer lang und wurde 1984 und 1986 stillgelegt.

Heute wird der von Freiwilligen wiederaufgebaute Abschnitt Steinbach–Jöhstadt als Museumsbahn betrieben.

Durch drei Täler

Von Wolkenstein aus verlief die Bahn zunächst im Zschopautal.

Danach folgte sie dem Preßnitztal, das ihr den Namen gab.

Zuletzt ging es durch das Schwarzwassertal hinauf.

Diese Täler sind eng, grün und reich an Wasser.

Früher trieben sie Mühlen und Sägewerke an.

Gebaut 1892

Der Bau wurde im Winter 1891/92 vom Wetter aufgehalten.

Trotzdem war die Strecke bis Mai 1892 fertig.

Im Juni 1892 ging die Verlängerung bis zur Grenze in Betrieb.

Gebaut hat sie die Königlich Sächsische Staatseisenbahn.

Zunächst stand der Güterverkehr im Vordergrund.

Warum 750 Millimeter

Sachsen baute seine Schmalspurbahnen fast alle in 750 Millimetern.

Diese schmale Spur war günstig und passte in enge Täler.

Dadurch ließen sich Fahrzeuge zwischen den Strecken tauschen.

Auch die Preßnitztalbahn folgte diesem Maß.

So fügte sie sich in die sächsische Schmalspurfamilie ein.

Die Stilllegung 1984 und 1986

In den 1980er Jahren verlor die Bahn ihre Bedeutung.

1984 und 1986 wurde die Strecke in zwei Etappen stillgelegt.

Damit schien das Ende der alten Bahn gekommen.

Gleise und Bauwerke drohten zu verfallen.

Doch viele Menschen in der Region wollten ihre Bahn zurück.

Freiwillige bauen zurück

Zwischen 1992 und 2000 wurde ein Abschnitt wieder aufgebaut.

Es ist die Strecke zwischen Steinbach und Jöhstadt.

Ehrenamtliche Helfer leisteten dabei den größten Teil der Arbeit.

Sie verlegten Gleise, sanierten Bauwerke und richteten Bahnhöfe her.

So entstand aus einer stillgelegten Strecke wieder eine Bahn.

Die IG Preßnitztalbahn

Getragen wird das Projekt von der IG Preßnitztalbahn.

Im August 2000 eröffnete sie den Museumsbetrieb offiziell.

Seitdem fahren wieder regelmäßig Züge.

Der Verein pflegt Strecke und Fahrzeuge.

Ohne dieses Ehrenamt gäbe es die Bahn nicht mehr.

Schritt für Schritt weiter

Der Wiederaufbau ist noch nicht abgeschlossen.

2023 wurde der Bahnhof Oberschmiedeberg wieder aufgebaut.

In den nächsten Jahren soll er mit Steinbach verbunden werden.

So wächst die befahrbare Strecke langsam weiter.

Die Bahn holt sich Stück für Stück ihre alte Länge zurück.

Dampf im Schwarzwassertal

Die Museumsbahn fährt mit historischen Dampflokomotiven.

Viele Fahrzeuge stammen aus der sächsischen Schmalspur.

Der Dampf zieht Besucher aus dem ganzen Land an.

Besonders im Winter ist die verschneite Strecke beliebt.

So verbindet die Bahn Technik und Landschaft.

Von der Grenzbahn zur Museumsbahn

Einst war die Preßnitztalbahn eine ganz normale Nebenbahn.

Sie brachte Güter und Menschen bis an die Grenze.

Heute ist sie eine liebevoll gepflegte Museumsbahn.

Aus einem Verkehrsmittel wurde ein Stück Geschichte.

Gerade das macht sie für viele so interessant.

Teil der sächsischen Schmalspurfamilie

Die Preßnitztalbahn ist nicht allein.

Zur gleichen Familie gehören Fichtelberg- und Weißeritztalbahn.

Alle fahren in der schmalen Spur von 750 Millimetern.

Gemeinsam bewahren sie die sächsische Schmalspur.

Die Preßnitztalbahn ist davon die zurückgeholte Strecke.

Was heute befahren wird

Von den ursprünglichen 24,3 Kilometern ist ein Abschnitt in Betrieb.

Das ist die Strecke zwischen Steinbach und Jöhstadt.

Sie wird als Museumsbahn planmäßig befahren.

Der Rest der alten Trasse ist noch nicht wieder aufgebaut.

Doch die Arbeit daran geht weiter.

Was 24 Kilometer bedeuten

24 Kilometer klingen nach einer überschaubaren Strecke.

Für eine zurückgeholte Bahn sind sie ein großes Ziel.

Die Strecke verband einst drei Täler bis an die Grenze.

Heute erzählt sie von Stilllegung und Wiederaufbau.

Deshalb ist diese Zahl auch eine Geschichte vom Nichtaufgeben.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Preßnitztalbahn?
Ursprünglich war sie 24,328 Kilometer lang und führte von Wolkenstein bis Jöhstadt. Heute wird der wiederaufgebaute Abschnitt Steinbach–Jöhstadt befahren.
Warum fährt nur ein Teil?
Die ganze Strecke wurde 1984 und 1986 stillgelegt. Freiwillige haben zwischen 1992 und 2000 den Abschnitt Steinbach–Jöhstadt wieder aufgebaut und betreiben ihn als Museumsbahn.
Seit wann gibt es die Bahn?
Seit 1892. Damals ging die Strecke von Wolkenstein bis zur Grenze bei Jöhstadt in Betrieb, gebaut von der sächsischen Staatseisenbahn.
Wird die Strecke weiter ausgebaut?
Ja. 2023 wurde der Bahnhof Oberschmiedeberg wieder aufgebaut, der in den nächsten Jahren mit Steinbach verbunden werden soll. So wächst die befahrbare Strecke weiter.
Fährt die Bahn mit Dampf?
Ja. Die Preßnitztalbahn fährt als Museumsbahn mit historischen Dampflokomotiven, viele davon aus der sächsischen Schmalspur.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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