Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur steilen Fahrt hinauf auf den Pöstlingberg, knapp drei Kilometer über Linz.“
Wie lang ist die Pöstlingbergbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bergstrecke der Pöstlingbergbahn in Linz ist 2880 Meter lang. Sie gilt als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Über der Stadt Linz thront ein Hausberg mit Wallfahrtskirche.
Eine kleine Bahn klettert dort seit über hundert Jahren hinauf.
Ihre Länge ist in den Streckendaten genau festgehalten.

Die Pöstlingbergbahn in Zahlen
2880 m
Bergstrecke
von Urfahr auf den Pöstlingberg
1897
Eröffnung
als meterspurige Kleinbahn
900 mm
Spurweite
seit der Umspurung 2008/2009
Quelle: Wikipedia „Pöstlingbergbahn“, Stand 2026. Längenangabe nach den Streckendaten.
Die Antwort in einer Zahl
Die eigentliche Bergstrecke der Pöstlingbergbahn ist 2880 Meter lang.
Das entspricht knapp 2,9 Kilometern.
Sie führt vom Stadtteil Urfahr hinauf auf den Pöstlingberg.
Die Bahn liegt in der oberösterreichischen Stadt Linz.
Auf diese Länge beziehen sich die meisten Angaben in diesem Beitrag.

Von Urfahr auf den Berg
Der Pöstlingberg erhebt sich über dem nördlichen Donauufer von Linz.
Am Fuß des Berges liegt der Stadtteil Urfahr.
Von dort schraubt sich die Bahn in engen Kurven nach oben.
Oben erreicht sie die Station nahe der Wallfahrtskirche.
Die kurze Strecke überwindet dabei einen deutlichen Höhenunterschied.
Gut zu wissen
Eine Adhäsionsbahn klettert allein über die Reibung zwischen Rad und Schiene, ohne gezahnte Mittelschiene; das begrenzt normalerweise die mögliche Steigung.
Auf dem Pöstlingberg locken neben der Aussicht die Wallfahrtsbasilika und die beliebte Grottenbahn, eine kleine Erlebnisbahn für Kinder.
Eine der steilsten der Welt
Die Pöstlingbergbahn ist nicht nur kurz, sondern vor allem steil.
Sie gilt als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Adhäsion bedeutet, dass sie allein über die Reibung der Räder klettert.
Ein Zahnrad wie bei anderen Bergbahnen besitzt sie nicht.
Das macht ihre Steigung besonders bemerkenswert.
Gebaut im Jahr 1897
Die Bahn wurde im Jahr 1897 eröffnet.
Damals entstand sie als meterspurige Kleinbahn.
Sie sollte Ausflügler bequem auf den Hausberg bringen.
Von Beginn an war sie ein beliebtes Ziel der Linzer.
Über Jahrzehnte prägte sie das Bild des Berges.
Von Meterspur auf 900 Millimeter
Ursprünglich lagen die Gleise 1000 Millimeter auseinander.
Zwischen 2008 und 2009 wurde die Bahn umgespurt.
Seither beträgt die Spurweite 900 Millimeter.
Damit passt sie zum übrigen Straßenbahnnetz von Linz.
Die Umspurung verband Berg und Stadt enger miteinander.
Teil der Linie 50
Seit dem Umbau ist die Bergbahn in das Tramnetz eingebunden.
Sie wird heute von der Linie 50 bedient.
Diese fährt vom Hauptplatz in der Innenstadt bis zum Pöstlingberg.
Die gesamte Linie ist dabei rund 4140 Meter lang.
Die eigentliche Bergstrecke bildet davon den oberen Abschnitt.
Was knapp drei Kilometer bedeuten
Mit 2880 Metern ist die Bergstrecke sehr kurz.
Doch die Länge sagt wenig über die Mühe des Anstiegs aus.
Entscheidend ist hier die große Steigung.
Andere Bergbahnen brauchen für ihren Anstieg ein Zahnrad.
Die Pöstlingbergbahn schafft es allein mit Reibung.
Klettern ohne Zahnrad
Steile Bahnen setzen oft auf eine gezahnte Mittelschiene.
Die Pöstlingbergbahn verzichtet darauf.
Ihre Triebwagen halten sich allein über die Reibung der Räder.
Das verlangt leistungsfähige Antriebe und gute Bremsen.
Gerade das macht die Bahn technisch so bemerkenswert.
Der Pöstlingberg als Ziel
Oben auf dem Berg erwartet die Gäste eine weithin sichtbare Wallfahrtskirche.
Daneben liegt die bekannte Grottenbahn für Kinder.
Von der Höhe bietet sich ein weiter Blick über Linz und die Donau.
Viele Besucher reisen bewusst mit der Bergbahn an.
So verbindet die Bahn Technik, Glauben und Aussicht.
Historische Wagen
Die Pöstlingbergbahn pflegt ihre lange Tradition.
Neben modernen Fahrzeugen gibt es auch historische Wagen.
Diese erinnern an die frühen Jahre der Bahn.
Für viele Linzer gehört die Bahn zur Identität der Stadt.
Ihr nostalgischer Reiz zieht bis heute Gäste an.
Linz Linien als Betreiber
Betrieben wird die Bahn von der Linz Linien GmbH.
Dieses Unternehmen führt den gesamten Nahverkehr der Stadt.
Die Bergbahn ist damit fest in den städtischen Verkehr eingebunden.
Fahrgäste können sie mit normalen Tickets nutzen.
So ist aus der alten Ausflugsbahn ein Teil des Alltags geworden.
Die Zahl zum Mitnehmen
Die Bergstrecke der Pöstlingbergbahn ist 2880 Meter lang.
Sie führt von Urfahr hinauf auf den Pöstlingberg.
Eröffnet wurde sie 1897 als Kleinbahn.
Seit 2008/2009 ist sie umgespurt und Teil der Linie 50.
Als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt bleibt sie etwas Besonderes.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
