Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie fahren hier in der ersten U-Bahn, die Pakistan je in Betrieb genommen hat.“
Wie lang ist die Orange Line in Lahore?
→ Ein junges Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Orange Line in Lahore ist 27,1 Kilometer lang und bedient 26 Stationen. Sie fährt vollautomatisch und war bei ihrer Eröffnung 2020 die erste U-Bahn-Linie Pakistans.
Lahore ist eine der größten Städte Pakistans.
Lange steckte ihr Verkehr fast nur in Bussen und Autos fest.
Seit 2020 fährt dort eine moderne, fahrerlose U-Bahn.

Die wichtigsten Zahlen
27,1 km
Länge der Linie
eine durchgehende Strecke
26
Stationen
24 aufgeständert, 2 unterirdisch
2020
Eröffnung
im Oktober
erste
U-Bahn Pakistans
erste von drei geplanten Linien
0
Fahrer
vollautomatischer Betrieb
104 m
Länge der Hochbahnhöfe
22,5 Meter breit
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Orange Line (Lahore)“. Alle Zahlen gerundet.
Die große Zahl
Die Orange Line in Lahore ist 27,1 Kilometer lang.
Auf dieser Strecke liegen 26 Stationen.
Sie durchquert die Stadt auf einer einzigen Achse.
Damit ist sie kein Netz, aber eine lange, wichtige Linie.

Die erste U-Bahn Pakistans
Vor der Orange Line hatte Pakistan keine einzige U-Bahn.
Lahore bekam damit die erste des ganzen Landes.
Die orangefarbene Linie ist die erste von drei geplanten.
Für die Stadt war das ein großer Schritt in die Moderne.
Gut zu wissen
Die Orange Line ist 27,1 Kilometer lang, bedient 26 Stationen (24 aufgeständert, 2 unterirdisch) und fährt vollautomatisch; sie war bei ihrer Eröffnung 2020 die erste U-Bahn-Linie Pakistans.
Gebaut wurde sie mit chinesischer Beteiligung und einem Kredit der chinesischen Exim-Bank, getragen von der Provinzregierung des Punjab.
Vollautomatisch unterwegs
Die Orange Line fährt vollautomatisch.
In den Zügen sitzt also kein Lokführer am Steuer.
Rechner steuern die Fahrt, Personal gibt es an den Stationen.
Das reiht die Linie in die Reihe moderner, fahrerloser Metros ein.
26 Stationen, oben und unten
Die meisten Stationen liegen hoch über der Straße.
24 der 26 Stationen sind aufgeständert gebaut.
Nur zwei verlaufen unter der Erde.
Diese unterirdischen Stationen haben Bahnsteigtüren zum Gleis.
Wie die Bahnhöfe aussehen
Die Hochbahnhöfe sind jeweils 104 Meter lang.
In der Breite messen sie 22,5 Meter.
Von oben haben Fahrgäste den Verkehr und die Stadt im Blick.
Die Bahnsteige sind lang genug für die vollautomatischen Züge.
Wie sie gebaut wurde
Das Projekt vereinbarten Pakistan und China in einer Absichtserklärung.
Technik und Bau kamen mit chinesischer Beteiligung.
Ein Kredit der chinesischen Exim-Bank sicherte die Finanzierung.
Getragen wird die Linie von der Provinzregierung des Punjab.
Eröffnung 2020
Im Oktober 2020 ging die Orange Line in Betrieb.
Eröffnet wurde sie vom Regierungschef der Provinz Punjab.
Zuvor hatte sich der Bau mehrfach verzögert.
Seitdem rollt die Bahn im Alltag der Millionenstadt.
Warum Lahore eine Bahn braucht
Lahore wächst schnell und zählt viele Millionen Menschen.
Die Straßen sind voll von Autos, Motorrädern und Bussen.
Eine schnelle Bahn über dem Stau spart viel Zeit.
Sie macht die Stadt für Pendler leichter erreichbar.
Teil eines größeren Plans
Die Orange Line soll nicht allein bleiben.
Zwei weitere Linien sind für die Metro von Lahore geplant.
Zusammen sollen sie die Stadt besser verbinden.
Die orangefarbene Linie ist der erste Baustein.
Wie sich das einordnet
Lahore gehört zu einer Welle ganz junger Metros in Asien.
Auch Dhaka und Riad eröffneten zuletzt neue Netze.
Vielen dieser Städte war der Autoverkehr über den Kopf gewachsen.
Fast alle neuen Bahnen fahren dabei fahrerlos.
Zum Vergleich mit Deutschland
Mit 27,1 Kilometern ist die Orange Line länger als manche deutsche U-Bahn-Linie.
Die Nürnberger U-Bahn fährt seit 2008 ebenfalls vollautomatisch.
Große deutsche Netze wie in Berlin sind aber über Jahrzehnte gewachsen.
Lahore schuf seine Linie in einem einzigen Projekt.
Was die Zahl bedeutet
27 Kilometer sind für eine erste Linie ordentlich lang.
Sie zeigen, dass auch Pakistan den Sprung zur modernen Bahn geschafft hat.
Jeder Kilometer nimmt Druck von den überfüllten Straßen.
Und jede neue Linie würde die Stadt weiter entlasten.
Eine Stadt rückt zusammen
Vor der Orange Line war Lahore eine Stadt ohne Schienennahverkehr.
Jetzt verbindet eine moderne Bahn ihre Viertel.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: 27,1 Kilometer und 26 Stationen.
Es ist der Anfang eines Netzes, das noch wachsen soll.
Technik von heute
Die Orange Line zeigt, wie modern eine erste U-Bahn sein kann.
Sie fährt vollautomatisch, ganz ohne Lokführer im Zug.
An den beiden unterirdischen Stationen trennen Bahnsteigtüren die Fahrgäste vom Gleis.
Vom ersten Tag an bündelt die Linie Technik, die anderswo erst nachgerüstet werden musste.
So beginnt Pakistans U-Bahn-Zeitalter gleich mit heutigem Standard.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
