Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Nanning, bitte beachten Sie den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig.“
Wie lang ist die Metro von Nanning?
→ Ein U-Bahn-Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Metro von Nanning ist rund 132 Kilometer lang und besitzt fünf Linien mit 106 Stationen. Sie fuhr erstmals 2016 und ist damit erstaunlich jung.
Im Süden Chinas liegt eine Millionenstadt, die vor zehn Jahren noch keine U-Bahn hatte.
Heute fährt dort ein Netz, das viele ältere europäische Systeme überholt.
Seine Länge lässt sich mit einer klaren Zahl angeben.

Die wichtigsten Zahlen
132,1 km
Streckenlänge
fünf Linien
106
Stationen
nach den letzten Angaben
2016
eröffnet
am 15. Juni die erste Linie
5
Linien
im Autonomen Gebiet Guangxi
Die rund 132 Kilometer sind die Streckenlänge des gesamten Netzes aus fünf Linien mit zusammen 106 Stationen.
Eine junge Metro im Süden Chinas
Nanning ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Guangxi im Süden Chinas.
Die Metro der Stadt trägt den Namen Nanning Rail Transit.
Sie gilt als die erste U-Bahn in der ganzen Region Guangxi.
Für chinesische Verhältnisse ist das Netz noch sehr jung.
Trotzdem erreicht es bereits eine beachtliche Länge.

Die genaue Länge
Das Netz der Nanning Metro ist rund 132 Kilometer lang.
Darauf verteilen sich fünf Linien.
Zusammen bedienen sie 106 Stationen.
Die Linien verbinden die Innenstadt mit den wachsenden Außenbezirken.
So entsteht ein Netz, das die ganze Stadt durchzieht.
Gut zu wissen
Die Nanning Metro gilt als erste U-Bahn im Autonomen Gebiet Guangxi und fuhr erstmals 2016.
Mit rund 132 Kilometern übertrifft das junge Netz schon heute manches ältere U-Bahn-Netz in Europa.
Erst seit 2016 in Betrieb
Die erste Linie der Nanning Metro ging am 15. Juni 2016 in Betrieb.
Davor gab es in der Stadt keine U-Bahn.
In wenigen Jahren wuchs das Netz dann auf fünf Linien.
Dieses Tempo ist typisch für den U-Bahn-Bau in China.
Viele Städte bauen dort in kurzer Zeit ganze Netze.
Von null auf 132 Kilometer
Innerhalb eines Jahrzehnts entstand ein Netz von 132 Kilometern.
Das ist eine Geschwindigkeit, die in Europa kaum vorstellbar ist.
Grund ist der enorme Bedarf in den rasch wachsenden Städten.
Nanning zählt mehrere Millionen Einwohner.
Eine Metro ist dort kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Was Streckenlänge bedeutet
Die Streckenlänge zählt alle Gleise des Netzes nur einmal.
Sie sagt also, wie weit das System insgesamt reicht.
Wie oft ein Abschnitt befahren wird, spielt dabei keine Rolle.
Deshalb lassen sich mit dieser Zahl Netze gut vergleichen.
Für Nanning ergeben sich so rund 132 Kilometer.
Jung und doch groß
Für ein so junges Netz sind 132 Kilometer bemerkenswert.
Manches westeuropäische U-Bahn-Netz ist nach Jahrzehnten kürzer.
Nanning zeigt, wie schnell moderne Metros wachsen können.
Die Planung erfolgt dabei oft für viele Linien auf einmal.
So lässt sich in kurzer Zeit ein großes Netz errichten.
Fünf Linien für die Stadt
Fünf Linien bilden das heutige Netz.
Sie kreuzen sich im Zentrum und bilden dort Umsteigepunkte.
An den Enden reichen sie weit in die Vororte hinaus.
So werden auch neue Stadtteile früh an die Schiene angebunden.
Das erleichtert das weitere Wachstum der Stadt.
Teil des chinesischen Metro-Booms
China hat in wenigen Jahrzehnten Dutzende neue U-Bahn-Netze gebaut.
Viele der längsten Metros der Welt liegen heute in China.
Nanning ist eines von vielen jüngeren Netzen dieser Welle.
Der Ausbau soll Staus verringern und die Luft verbessern.
Die Metro ist damit ein Werkzeug der Stadtplanung.
Stationen als Knotenpunkte
Die 106 Stationen sind weit mehr als bloße Haltepunkte.
An vielen von ihnen treffen Metro, Bus und Rad zusammen.
So entstehen Knoten, an denen Menschen das Verkehrsmittel wechseln.
Große Stationen liegen oft unter wichtigen Plätzen und Bahnhöfen.
Sie bündeln die Wege vieler tausend Fahrgäste am Tag.
Die Metro und der Bahnhof
Nanning ist auch ein wichtiger Knoten im chinesischen Eisenbahnnetz.
Schnellzüge verbinden die Stadt mit anderen Metropolen des Landes.
Die Metro bringt Reisende von den großen Bahnhöfen in die Stadt.
So greifen Fernverkehr und Nahverkehr ineinander.
Der Umstieg gelingt oft ohne das Gebäude zu verlassen.
Ein Netz, das weiterwächst
Mit 132 Kilometern ist das Netz noch nicht am Ende.
In China folgen auf die ersten Linien meist rasch weitere.
Auch in Nanning sind zusätzliche Strecken geplant.
Die heutige Länge ist deshalb nur eine Momentaufnahme.
In wenigen Jahren dürfte die Zahl schon wieder höher sein.
Komfort einer jungen Metro
Als junges Netz ist die Metro technisch auf neuestem Stand.
Die Bahnsteige sind meist stufenlos und barrierearm erreichbar.
Klimatisierte Züge fahren in dichtem Takt durch die Stadt.
Anzeigen und Ansagen führen auch ortsfremde Fahrgäste sicher ans Ziel.
So ist die Metro für viele das bequemste Verkehrsmittel der Stadt.
Was die 132 Kilometer bedeuten
Die Zahl 132 Kilometer steht für ein junges, aber großes Netz.
Innerhalb eines Jahrzehnts entstand hier eine vollwertige Metro.
Fünf Linien und 106 Stationen tragen den Verkehr der Millionenstadt.
Nanning ist ein Beispiel für das Tempo des chinesischen Metro-Baus.
Seine Länge wird sich in den kommenden Jahren noch verändern.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
