Wie lang ist die Mansfelder Bergwerksbahn?

Zahlen, bitte!

„Die älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands dampft seit 1880 durch das Mansfelder Land.“

Wie lang ist die Mansfelder Bergwerksbahn?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Mansfelder Bergwerksbahn fährt heute auf rund 11,8 Kilometern. In ihrer Blütezeit umfasste das Grubennetz bis zu 95 Kilometer Gleis.

Die Mansfelder Bergwerksbahn hat eine Spurweite von 750 Millimetern und gilt als älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands.

Sie entstand, um die Erze und Materialien des Mansfelder Kupferbergbaus zu transportieren.

Heute fährt sie als dampfbetriebene Museumsbahn auf einem Teil des einstigen Netzes.

Mansfelder Bergwerksbahn ()
Foto: Torsten Maue, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

11,8 km

heutige Strecke

Museumsbetrieb

bis 95 km

historisches Netz

1913–1924

750 mm

Spurweite

seit 1880

Als älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands nahm die Bahn ihren Betrieb 1880 auf.

Die kurze Antwort

Die Mansfelder Bergwerksbahn fährt heute auf rund 11,8 Kilometern.

Dieses Teilstück ist ein Rest eines einst viel größeren Grubennetzes.

In der Blütezeit umfasste dieses Netz bis zu 95 Kilometer Gleis.

Mit 750 Millimetern Spurweite gilt sie als älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands.

Mansfelder Bergwerksbahn ()
Foto: Torsten Maue, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Eine Bahn für den Bergbau

Das Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt lebte jahrhundertelang vom Kupferschieferbergbau.

Die Schächte und Hütten mussten mit Erz, Kohle und Koks versorgt werden.

Dafür baute man ein dichtes Netz schmalspuriger Grubenanschlussbahnen.

Die Mansfelder Bergwerksbahn war das Rückgrat dieses Transports.

Gut zu wissen

Der Vereinsbahnhof Benndorf liegt unmittelbar neben dem DB-Bahnhof Klostermansfeld.

Das Mansfelder Land war eine der ältesten Bergbauregionen Mitteldeutschlands.

11,8 Kilometer fahren heute

Vom großen Netz ist heute eine Strecke von 11,8 Kilometern in Betrieb.

Darauf verkehrt an Fahrtagen eine dampfbetriebene Museumsbahn.

Betreiber ist der Verein Mansfelder Bergwerksbahn.

Direkt neben dem DB-Bahnhof Klostermansfeld unterhält er einen eigenen Bahnhof namens Benndorf.

Die schmale 750-Millimeter-Spur

Man entschied sich bewusst für die schmale Spur von 750 Millimetern.

Sie war im hügeligen Gelände billiger und flexibler zu bauen.

Enge Kurven ließen sich damit leichter anlegen.

Diese Spurweite prägte viele Industriebahnen in Deutschland.

1880: der Anfang mit 4,5 Kilometern

Im November 1880 nahm die Bahn ihren Betrieb auf.

Die erste Strecke war 4,5 Kilometer lang.

Sie führte vom Glückhilfsschacht bei Welfesholz zur Kupferkammerhütte in Hettstedt.

Damit begann die Geschichte der heute ältesten betriebsfähigen Schmalspurbahn des Landes.

Wie das Netz wuchs

Von 1882 bis 1886 bauten die Betreiber das Netz systematisch aus.

Rückgrat wurde die 24 Kilometer lange Strecke von Eisleben nach Hettstedt.

Das Gleisnetz wuchs auf 48 Kilometer.

Dazu kamen noch einmal 26 Kilometer Anschluss- und Nebenbahnen.

Bis zu 95 Kilometer

Zwischen 1913 und 1924 erreichte das Netz seine größte Ausdehnung.

Es wuchs auf rund 95 Kilometer an.

Anlass war der Anschluss der Großschächte Vitzthum-Schacht und Wolf-Schacht.

Damit war die Bergwerksbahn ein weit verzweigtes Industrienetz.

52 Züge am Tag

Die Bahn beförderte nicht nur Güter, sondern auch die Bergleute.

In Spitzenzeiten verkehrten bis zu 52 Personenzüge am Tag.

Sie bewältigten einen großen Teil des Berufsverkehrs im Revier.

Ab 1960 übernahmen jedoch Busse diese Aufgabe.

Von der Werksbahn zum Museum

Mit dem Rückgang des Bergbaus verlor die Bahn ihre ursprüngliche Aufgabe.

Der Verein Mansfelder Bergwerksbahn bewahrte Fahrzeuge und Strecke.

Heute betreibt er die Bahn als dampfbetriebenes Museum.

So bleibt ein Stück Industriegeschichte lebendig.

Die Bahnwerkstatt Klostermansfeld

Schon 1882 entstand am Bahnhof Mansfeld eine eigene Bahnwerkstatt.

Dort wurden Lokomotiven und Wagen unterhalten und gebaut.

Aus ihr ging später ein eigenständiger Lok- und Waggonbau hervor.

Die Werkstatt zeigt, wie viel Technik an der Bahn hing.

Älteste betriebsfähige Schmalspurbahn

Weil die Bahn seit 1880 ununterbrochen fahrbereit ist, gilt sie als älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands.

Andere alte Bahnen wurden zwischenzeitlich stillgelegt oder umgespurt.

Die Mansfelder Bahn bewahrte dagegen ihren Betrieb.

Dieser Titel macht sie unter Eisenbahnfreunden bekannt.

Die Zahlen im Vergleich

Heute fährt die Bahn auf 11,8 von einst bis zu 95 Kilometern.

Das zeigt, wie stark das Industrienetz nach dem Bergbau geschrumpft ist.

Was bleibt, ist ein gut gepflegtes Kernstück.

Gerade der Kontrast zwischen einst und heute macht die Zahl greifbar.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Mansfelder Bergwerksbahn heute?
Die heute befahrene Strecke ist rund 11,8 Kilometer lang.
Wie groß war das historische Netz?
In den Jahren 1913 bis 1924 wuchs das Netz der Grubenanschlussbahnen auf bis zu 95 Kilometer.
Warum gilt sie als älteste Schmalspurbahn?
Die Bahn ist seit ihrer Eröffnung 1880 durchgehend betriebsfähig und damit die älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Die Mansfelder Bergwerksbahn hat 750 Millimeter Spurweite.
Wer betreibt die Bahn heute?
Der Verein Mansfelder Bergwerksbahn betreibt sie als dampfbetriebene Museumsbahn mit eigenem Bahnhof Benndorf bei Klostermansfeld.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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