Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Bahn bringt Sie von Karlsruhe durch den Kraichgau bis nach Heilbronn.“
Wie lang ist die Kraichgaubahn?
→ Eine Stadtbahnstrecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Kraichgaubahn ist 64,8 Kilometer lang und verbindet Karlsruhe über Bretten und Eppingen mit Heilbronn. Die 1880 fertiggestellte Strecke führt mitten durch die hügelige Landschaft des Kraichgaus. Ab 1992 wurde sie zur weltweit ersten Zweisystem-Stadtbahn und damit zur Keimzelle des berühmten Karlsruher Modells.
Zwischen Karlsruhe und Heilbronn zieht sich eine Bahn durch die Hügel des Kraichgaus.
Sie ist nicht nur eine gewöhnliche Strecke, sondern ein Stück Verkehrsgeschichte.
Ihre Länge markiert den Weg, auf dem eine neue Idee des Nahverkehrs geboren wurde.

Die wichtigsten Zahlen
64,8 km
Länge der Strecke
Karlsruhe bis Heilbronn
1880
fertiggestellt
als durchgehende Verbindung
1992
erste Zweisystem-Stadtbahn
weltweit, Keimzelle des Karlsruher Modells
Karlsruhe
westlicher Endpunkt
über Bretten und Eppingen
Heilbronn
östlicher Endpunkt
im württembergischen Unterland
Stadtbahn
heutiger Betrieb
Fahrzeuge auf Straße und Eisenbahn
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Kraichgaubahn“. Die Länge von 64,8 Kilometern stammt aus dem Artikel, weitere Angaben sind gerundet.
Die große Zahl
Die Kraichgaubahn ist 64,8 Kilometer lang.
Sie verbindet die Großstadt Karlsruhe mit der Stadt Heilbronn.
Dazwischen durchquert sie die sanften Hügel des Kraichgaus.
Für eine Regionalstrecke ist das eine beachtliche Entfernung.

Von Karlsruhe nach Heilbronn
Im Westen beginnt die Strecke in der Fächerstadt Karlsruhe.
Von dort führt sie über Bretten und Eppingen nach Osten.
Am anderen Ende erreicht sie Heilbronn am Neckar.
So spannt sie einen Bogen zwischen Baden und dem württembergischen Unterland.
Gut zu wissen
Die Kraichgaubahn ist 64,8 Kilometer lang, wurde 1880 fertiggestellt und verbindet Karlsruhe über Bretten und Eppingen mit Heilbronn.
Ab 1992 wurde sie zur weltweit ersten Zweisystem-Stadtbahn und damit zur Keimzelle des Karlsruher Modells, bei dem Stadtbahnen von der Straße auf die Eisenbahn überwechseln.
Durch den Kraichgau
Der Kraichgau ist eine fruchtbare, hügelige Landschaft.
Weinberge, Felder und kleine Städte prägen das Bild.
Die Bahn schlängelt sich durch Täler und über sanfte Höhen.
Für viele Orte ist sie seit jeher die wichtigste Verbindung.
Fertig im Jahr 1880
Die durchgehende Strecke wurde 1880 fertiggestellt.
Damit gehört sie zu den älteren Bahnlinien der Region.
Schon damals verband sie Städte, die wirtschaftlich zusammenwuchsen.
Über die Jahrzehnte blieb sie das Rückgrat des Nahverkehrs im Kraichgau.
Die Idee des Karlsruher Modells
In den 1980er Jahren entstand in Karlsruhe eine kühne Idee.
Straßenbahnen sollten die Stadt verlassen und auf Eisenbahngleise überwechseln.
So könnten Fahrgäste ohne Umsteigen von der Stadt aufs Land fahren.
Dieses Konzept wurde als Karlsruher Modell weltberühmt.
Die erste Zweisystem-Stadtbahn
Ab 1992 wurde die Kraichgaubahn zur ersten Zweisystem-Stadtbahn der Welt.
Die Fahrzeuge beherrschen zwei verschiedene Stromsysteme.
In der Stadt fahren sie wie eine Straßenbahn, auf dem Land wie ein Zug.
Der Abschnitt von Karlsruhe nach Bretten gilt als Keimzelle dieser Technik.
Ohne Umsteigen in die Stadt
Der große Vorteil liegt im durchgehenden Fahrweg.
Fahrgäste aus dem Kraichgau gelangen direkt in die Karlsruher Innenstadt.
Das lästige Umsteigen am Hauptbahnhof entfällt dadurch.
Viele Menschen stiegen deshalb vom Auto auf die Bahn um.
Ein Vorbild für viele Städte
Das Karlsruher Modell wurde in zahlreichen Regionen nachgeahmt.
Städte im In- und Ausland übernahmen die Grundidee.
Die Kraichgaubahn steht damit am Anfang einer ganzen Entwicklung.
Ihre 64,8 Kilometer wurden zum Versuchsfeld für eine neue Verkehrsform.
Für Pendler und Schüler
Im Alltag bringt die Bahn Menschen zur Arbeit und zur Schule.
Ein dichter Takt macht sie für Berufstätige zuverlässig nutzbar.
Gerade die vielen kleinen Orte profitieren von direkten Verbindungen.
So verbindet die Strecke Land und Stadt auf selbstverständliche Weise.
Technik auf zwei Welten
Eine Zweisystem-Bahn ist technisch anspruchsvoll.
Die Fahrzeuge müssen zwei Spannungen und zwei Regelwerke bewältigen.
Auch die Bahnsteige sind auf beide Betriebsarten abgestimmt.
Dass dies im Alltag reibungslos gelingt, ist die eigentliche Leistung.
Zum Vergleich
64,8 Kilometer entsprechen etwa einer Autostunde über Land.
Mit der Stadtbahn wird daraus eine umsteigefreie Fahrt.
Nur wenige Regionalstrecken haben die Verkehrswelt so verändert.
Die Kraichgaubahn gehört zweifellos dazu.
Was die Zahl bedeutet
64,8 Kilometer verbinden zwei Länder und viele kleine Orte.
Auf dieser Strecke wurde Verkehrsgeschichte geschrieben.
Aus einer alten Bahnlinie wurde ein Modell für die ganze Welt.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: knapp 65 Kilometer durch den Kraichgau.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
