Wie lang ist die Höllentalbahn in Niederösterreich?

Zahlen, bitte!

„Die Museumsbahn ins Höllental steht in Payerbach bereit, bitte einsteigen und auf die alte Elektrolok achten.“

Wie lang ist die Höllentalbahn in Niederösterreich?

→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die niederösterreichische Höllentalbahn ist eine elektrische Schmalspurbahn von rund 5 Kilometern Länge. Sie führt mit einer Spurweite von 760 Millimetern von Payerbach bis Hirschwang am Rand des Höllentales.

Am Fuße der Rax in Niederösterreich fährt eine kleine elektrische Schmalspurbahn.

Die Höllentalbahn verband den Bahnhof Payerbach-Reichenau mit dem Ort Hirschwang am Beginn des Höllentales.

Heute ist sie als Museumsbahn mit sehr alten Fahrzeugen unterwegs.

HF130C Payerbach Reichenau Lokalbahn
Foto: Herbert Ortner, Vienna, Austria, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Höllentalbahn in Zahlen

ca. 5 km

Streckenlänge

Payerbach–Hirschwang

760 mm

Spurweite

Schmalspur

1926

Eröffnung

als Lokalbahn

bis 1982

Güterverkehr

zur Papierfabrik

Die bei der Museumsbahn eingesetzten Elektroloks mit Baujahr 1903 zählen zu den ältesten betriebsfähigen Elektroloks der Welt.

Die wichtigste Zahl

Die niederösterreichische Höllentalbahn ist rund 5 Kilometer lang.

Sie führte vom Bahnhof Payerbach-Reichenau nach Hirschwang.

Hirschwang liegt am Beginn des Höllentales am Fuße der Rax.

Trotz ihrer kurzen Länge hat die Bahn eine reiche Geschichte.

Höllentalbahn (Niederösterreich) Triebwagen 1 mit Bergpanorama
Foto: Steindy 13:12, 10. Sep. 2008, CC BY-SA 2.0 de, via Wikimedia Commons

Von Payerbach nach Hirschwang

Ausgangspunkt war der Bahnhof Payerbach-Reichenau an der Semmeringbahn.

Von dort ging es über Reichenau an der Rax weiter.

Endpunkt ist Hirschwang am Rand des Höllentales.

Heute beginnt die Museumsbahn an der nahen Station Payerbach Lokalbahn.

Gut zu wissen

Die Höllentalbahn ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Höllentalbahn im Schwarzwald.

Beide Bahnen tragen denselben Namen, liegen aber in ganz unterschiedlichen Regionen.

Schmalspur in 760 Millimetern

Die Höllentalbahn ist eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite.

Diese Spurweite ist in Österreich weit verbreitet.

Sie wird auch als bosnische Spur bezeichnet.

Schmale Spur und enge Kurven passen gut in ein Gebirgstal.

Anschluss an die Semmeringbahn

In Payerbach-Reichenau trifft die kleine Bahn auf die berühmte Semmeringbahn.

So war ein Umstieg zwischen den Netzen möglich.

Der Personenverkehr war auf diese Anschlüsse ausgerichtet.

Die Höllentalbahn war damit ein Zubringer zur großen Strecke.

Erst Materialbahn, dann Lokalbahn

Die Bahn nahm 1918 den Betrieb als Materialbahn einer Papierfabrik auf.

Zunächst diente sie also vor allem dem Werksverkehr.

Nach Erteilung der Konzession 1922 wurde sie ausgebaut.

So entstand aus der Werksbahn eine öffentliche Lokalbahn.

Die Eröffnung 1926

Als öffentliche Lokalbahn wurde die Strecke im August 1926 eröffnet.

Von da an beförderte sie Personen und Güter.

Die Fabrik blieb aber weiter ein wichtiger Kunde.

Damit verband die Bahn Alltag, Ausflug und Industrie.

Der Artzbergtunnel

Zwischen Payerbach und Reichenau liegt der Artzbergtunnel.

Er ist 428 Meter lang und durchquert einen Höhenrücken.

Schon 1918 war ein erster Stollen fertiggestellt.

Der Tunnel zeigt, wie aufwendig der Bau im Bergland war.

Zubringer zur Raxseilbahn

Die Höllentalbahn diente auch vielen Ausflüglern.

Sie war ein Zubringer zur 1926 eröffneten Raxseilbahn.

Diese Seilbahn brachte Wanderer hinauf auf die Rax.

So gehörten Bahn und Seilbahn zu einem beliebten Ausflugsziel.

Bis zu 16 Zugpaare am Tag

In ihrer besten Zeit war die Bahn gut ausgelastet.

Es verkehrten bis zu 16 Zugpaare täglich.

Das zeigt, wie wichtig die kurze Strecke für den Pendlerverkehr war.

Ein Zugpaar bedeutet dabei eine Fahrt hin und eine zurück.

Güter für die Papierfabrik

Neben den Fahrgästen spielte der Güterverkehr eine große Rolle.

Vor allem die Papierfabrik in Hirschwang wurde beliefert.

Dieser Güterverkehr lief noch bis 1982 weiter.

Damit blieb die Bahn lange ein Teil der örtlichen Wirtschaft.

Heute eine Museumsbahn

Heute fährt die Höllentalbahn nur noch als Museumsbahn.

Sie startet an der Station Payerbach Lokalbahn nahe dem ÖBB-Bahnhof.

Betrieben wird sie von Eisenbahnfreunden.

So bleibt die alte Technik für Besucher erlebbar.

Uralte Elektroloks

Ein Höhepunkt der Bahn sind ihre historischen Elektroloks.

Diese haben das Baujahr 1903.

Sie zählen zu den ältesten betriebsfähigen Elektroloks der Welt.

Eine weitere Elektrolok kam 1927 für den Werksverschub hinzu.

Ein wechselhafter Betrieb

Der Museumsbetrieb verlief nicht immer ohne Pausen.

Zwischen 1993 und 1999 konnte wegen des Gleiszustandes nur ein Teil befahren werden.

Im Jahr 2015 fiel die Saison wegen einer fehlenden Genehmigung aus.

Solche Schwierigkeiten gehören zum Alltag kleiner Museumsbahnen.

Zahlen zum Mitnehmen

Die niederösterreichische Höllentalbahn ist rund 5 Kilometer lang.

Sie hat eine Spurweite von 760 Millimetern und fährt elektrisch.

Als Lokalbahn eröffnet wurde sie 1926, der Güterverkehr lief bis 1982.

Ihre Elektroloks von 1903 gehören zu den ältesten der Welt.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wie lang ist die niederösterreichische Höllentalbahn?
Die Strecke von Payerbach nach Hirschwang ist rund 5 Kilometer lang.
Welche Spurweite hat die Höllentalbahn?
Sie ist eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite, der sogenannten bosnischen Spur.
Seit wann gibt es die Bahn?
Sie begann 1918 als Materialbahn einer Papierfabrik und wurde 1926 als öffentliche Lokalbahn eröffnet.
Was ist das Besondere an den Fahrzeugen?
Die Elektroloks mit Baujahr 1903 zählen zu den ältesten betriebsfähigen Elektroloks der Welt.
Fährt die Höllentalbahn noch?
Ja, heute verkehrt sie als Museumsbahn ab der Station Payerbach Lokalbahn in der Saison.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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