Zahlen, bitte!
„Überfahrt zur Insel Fehmarn: 963 Meter über den Sund, unter dem geschwungenen Stahlbogen hindurch.“
Wie lang ist die Fehmarnsundbrücke?
→ Eine Brücke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Fehmarnsundbrücke ist 963 Meter lang und trägt seit 1963 Straße und Schiene über den Fehmarnsund. 963 Meter überspannen das Wasser zwischen der Insel Fehmarn und dem Festland bei Großenbrode.
Wer mit dem Zug oder dem Auto auf die Insel Fehmarn will, kommt an einem markanten Bauwerk kaum vorbei.
Ein geschwungener Stahlbogen trägt die Fahrbahn und das Gleis hoch über das Wasser.
Die Fehmarnsundbrücke ist seit über sechzig Jahren das Tor zur Insel.

Die wichtigsten Zahlen
963 m
Gesamtlänge
über den Fehmarnsund
248,5 m
Stützweite des Bogens
ein früher Netzwerkbogen
1963
eröffnet
Teil der Vogelfluglinie
Für den Schiffsverkehr bleibt unter der Brücke eine Öffnung von 240 Metern Breite und 23 Metern Höhe über dem Mittelwasser.
Fast einen Kilometer über das Wasser
Die Fehmarnsundbrücke ist 963 Meter lang.
Sie verbindet die Insel Fehmarn in der Ostsee mit dem Festland bei Großenbrode.
Über die Brücke laufen zugleich eine Straße und ein Gleis.
Damit ist sie eine der bekanntesten kombinierten Brücken Deutschlands.

Der Sund und die Rampen
Der Fehmarnsund ist an dieser Stelle etwa 1300 Meter breit.
Durch beidseitige Rampen von zusammen 337 Metern Länge wird er auf 963 Meter eingeengt.
Erst über dieser verkürzten Strecke spannt sich das eigentliche Brückenbauwerk.
So ließ sich die Länge des teuren Überbaus begrenzen.
Gut zu wissen
Die lichte Durchfahrt von 240 Metern Breite erlaubt es auch größeren Schiffen, den Fehmarnsund zu passieren.
Die Brücke verbindet zwei Verkehrsarten auf einem Bauwerk und ist damit ein frühes Beispiel für eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke in Deutschland.
Der markante Bogen
Das Herzstück der Brücke ist ihr großer Stahlbogen.
Der Bogen ist rund 268,5 Meter lang und hat eine Stützweite von 248,5 Metern.
An seiner höchsten Stelle ragt er etwa 45 Meter über die Fahrbahn.
Diese Form gibt der Brücke ihr unverwechselbares Aussehen.
Ein früher Netzwerkbogen
Fachleute bezeichnen die Konstruktion als Netzwerkbogen.
Dabei sind die Hänger zwischen Bogen und Fahrbahn schräg gekreuzt angeordnet.
Die Fehmarnsundbrücke gilt als einer der ersten und größten Netzwerkbögen weltweit.
Diese Bauweise spart Material und macht den Bogen besonders schlank.
Platz für die Schiffe
Unter der Brücke müssen auch Schiffe den Sund passieren können.
Dafür bleibt eine lichte Öffnung von 240 Metern Breite.
Über dem mittleren Wasserstand sind es 23 Meter Höhe.
So kommen auch größere Boote ungehindert hindurch.
Straße und Schiene zugleich
Die Fehmarnsundbrücke trägt sowohl den Straßenverkehr als auch die Eisenbahn.
Auf der einen Ebene rollen Autos und Lastwagen zur Insel.
Daneben liegt das Gleis für die Züge Richtung Puttgarden.
Beide Verkehrswege teilen sich das eine Bauwerk über dem Sund.
Teil der Vogelfluglinie
Die Brücke ist Teil der sogenannten Vogelfluglinie.
Diese Verbindung führt von Hamburg über Fehmarn nach Kopenhagen.
Zusammen mit der Brücke entstand der Fährhafen Puttgarden auf Fehmarn.
Von dort setzen Fähren weiter nach Dänemark über.
Eröffnung im Jahr 1963
Die Fehmarnsundbrücke wurde 1963 eröffnet.
Schon im Januar jenes Jahres konnte sie genutzt werden.
Der strenge Winter 1962 auf 1963 hatte zuvor den Fährverkehr lahmgelegt.
Die feste Verbindung machte die Insel seither vom Wetter unabhängiger.
Der Kleiderbügel
Wegen ihrer Form wird die Brücke im Volksmund oft Kleiderbügel genannt.
Der hohe Bogen über der flachen Fahrbahn erinnert viele an die geschwungene Form.
Der Spitzname hat sich über die Jahrzehnte fest eingebürgert.
Für viele Urlauber ist der Anblick der Beginn der Ferien.
Warum die Insel eine feste Verbindung brauchte
Vor dem Bau der Brücke war Fehmarn nur mit der Fähre erreichbar.
Bei Sturm und Eis kam der Verkehr dann leicht zum Erliegen.
Eine feste Querung sollte die Insel sicher an das Festland binden.
Zugleich war sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach Skandinavien.
Schnellere Reise Richtung Norden
Mit der Brücke und dem Fährhafen verkürzte sich die Reisezeit deutlich.
Die Strecke von Hamburg nach Kopenhagen wurde spürbar schneller.
Die Vogelfluglinie wurde so zu einer wichtigen Achse im Norden.
Viele Reisende nach Dänemark nutzen sie bis heute.
Ein Wahrzeichen an der Ostsee
Die Fehmarnsundbrücke ist längst mehr als ein reiner Verkehrsweg.
Ihr Bogen gehört zu den bekanntesten Bauwerken der deutschen Ostseeküste.
Auf vielen Fotos vom Urlaub taucht die geschwungene Silhouette auf.
Sie steht als Symbol für die Insel Fehmarn.
Der Verkehr auf der Brücke heute
Noch immer rollen Autos, Lastwagen und Züge über den Sund.
In den Ferienzeiten ist der Andrang auf die Insel besonders groß.
Die kombinierte Nutzung macht die Brücke zu einem viel befahrenen Nadelöhr.
Ihre Bedeutung für den Verkehr nach Norden ist bis heute ungebrochen.
Das Fazit
Die Fehmarnsundbrücke ist 963 Meter lang und seit 1963 das Tor zur Insel Fehmarn.
Ihr Netzwerkbogen mit 248,5 Metern Stützweite war bei der Eröffnung ein früher Vertreter seiner Art.
Straße und Schiene teilen sich seither den Weg über den Sund.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
