Zahlen, bitte!
„Von Pforzheim nach Bad Wildbad sind es knapp zwanzig Kilometer entlang der Enz.“
Wie lang ist die Enztalbahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Enztalbahn ist 19,76 Kilometer lang. Die eingleisige Stichbahn folgt der Enz von Pforzheim hinauf nach Bad Wildbad im Nordschwarzwald.
Im Nordschwarzwald begleitet eine Bahnlinie den Fluss Enz talaufwärts.
Die Enztalbahn misst dabei 19,76 Kilometer.
Diese Zahl steht für eine kurze, aber wichtige Verbindung in einen Kurort.

Die wichtigsten Zahlen
19,76 km
Streckenlänge
Pforzheim–Bad Wildbad
1868
Eröffnung
erster Betrieb
1
Gleis
durchgehend eingleisig
Auf knapp 20 Kilometern führt die Bahn von Pforzheim bis nach Bad Wildbad.
Die Zahl zuerst
Die Enztalbahn ist 19,76 Kilometer lang.
Gemeint ist die Länge der durchgehenden Strecke.
Sie zählt damit zu den eher kurzen Bahnlinien.
Die Bahn ist über ihre gesamte Länge eingleisig.
Sie folgt größtenteils dem Lauf der Enz.
Der Fluss gibt ihr die sanfte Linie vor.

Von Pforzheim nach Bad Wildbad
Die Bahn beginnt im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen.
Dort zweigt sie von der Nagoldtalbahn ab.
Als Stichbahn führt sie dann nach Bad Wildbad.
Bad Wildbad ist ein bekannter Kurort im Schwarzwald.
Die Strecke endet dort und kehrt wieder um.
Die 19,76 Kilometer verbinden Stadt und Kurort.
Gut zu wissen
Die Enztalbahn zweigt im Pforzheimer Stadtteil Brötzingen von der Nagoldtalbahn ab und führt als Stichbahn nach Bad Wildbad.
Trotz ihrer Kürze von 19,76 Kilometern ist die Strecke als Hauptbahn eingestuft.
Was eine Stichbahn ist
Eine Stichbahn führt in ein Tal hinein und endet dort.
Sie hat nur an einem Ende Anschluss ans Netz.
Die Enztalbahn endet in Bad Wildbad.
Solche Strecken erschließen oft abgelegene Orte.
Ihr Verkehr ist meist überschaubar, aber wichtig.
Die Enztalbahn ist ein typisches Beispiel dafür.
Eine eingleisige Hauptbahn
Trotz ihrer Kürze gilt die Strecke als Hauptbahn.
Sie ist dabei durchgehend nur eingleisig.
Züge müssen sich an Bahnhöfen begegnen.
Für eine Stichbahn ist ein Gleis meist ausreichend.
Die Enz ließ im engen Tal kaum mehr Platz.
So blieb es bei der einen Spur.
Die Eröffnung 1868
Die Enztalbahn wurde im Jahr 1868 eröffnet.
Schon zwei Monate zuvor gab es Probefahrten.
Die Verbindung brachte Gäste bequem in den Kurort.
Für Bad Wildbad war das ein großer Gewinn.
Die Bahn stärkte den aufkommenden Tourismus.
Seitdem gehört sie fest zum Tal.
Dem Fluss Enz entlang
Die Strecke folgt über weite Teile der Enz.
Ein Fluss sucht sich das flachste Gefälle.
Wer daneben baut, erbt diese sanfte Linie.
So bleibt die Steigung der Bahn mild.
Das Tal plante die Trasse gewissermaßen vor.
Die Bahn musste nur sorgfältig danebenbleiben.
Kurze Strecke, viel Nutzen
19,76 Kilometer sind schnell gefahren.
Trotzdem ist die Bahn für das Tal unverzichtbar.
Sie bringt Pendler, Schüler und Kurgäste ans Ziel.
Ohne die Bahn wäre Bad Wildbad schlechter erreichbar.
Die kurze Länge macht den Betrieb zudem sparsam.
So passt die Zahl gut zur Aufgabe der Strecke.
Moderner Stadtbahnbetrieb
Nach einem Vorbild in der Nachbarschaft kam eine neue Idee auf.
Man schlug einen Stadtbahnbetrieb auf der Strecke vor.
Solche Bahnen fahren bequem bis in die Innenstädte.
Die kurze Enztalbahn eignete sich gut dafür.
So erhielt die alte Strecke eine moderne Rolle.
Die Länge von 19,76 Kilometern blieb dabei gleich.
Landschaft im Nordschwarzwald
Die Fahrt führt durch den waldreichen Nordschwarzwald.
Enge Täler und bewaldete Hänge begleiten die Gleise.
Die Enz plätschert oft direkt neben der Bahn.
Gerade Ausflügler genießen diese Strecke.
Die kurze Länge macht sie zu einem schnellen Vergnügen.
Landschaft und Bahn ergänzen sich hier gut.
Warum die Zahl zählt
Die Länge entscheidet über Fahrzeit und Aufwand.
19,76 Kilometer bedeuten eine kurze, günstige Linie.
Sie zeigt, dass die Bahn ein klares Ziel hat.
Mehr Strecke wäre für eine Stichbahn unnötig.
Die Zahl passt genau zur Verbindung in den Kurort.
Sie fasst den Charakter der Enztalbahn gut zusammen.
Die Zahl im Überblick
Die Enztalbahn ist 19,76 Kilometer lang.
Sie führt von Pforzheim nach Bad Wildbad.
Die eingleisige Hauptbahn folgt der Enz.
Eröffnet wurde sie im Jahr 1868.
Später kam ein moderner Stadtbahnbetrieb hinzu.
Die kurze Länge macht sie zur handlichen Talbahn.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
