Zahlen, bitte!
„Die Dolderbahn zieht mitten in Zürich mit dem Zahnrad hinauf zum Adlisberg.“
Wie lang ist die Dolderbahn?
→ Eine Zahnradbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Dolderbahn in Zürich ist 1,328 Kilometer lang. Als Zahnradbahn überwindet sie dabei 162 Höhenmeter vom Römerhof hinauf zum Dolder.
Die Dolderbahn ist eine Zahnradbahn mitten in der Stadt Zürich.
Sie erschließt das Dolder-Gebiet im Quartier Hottingen auf dem Adlisberg.
Trotz ihrer geringen Länge ist sie ein fester Teil des Zürcher Nahverkehrs.

Die wichtigsten Zahlen
1,328 km
Streckenlänge
Römerhof–Dolder
162 m
Höhenunterschied
444 m bis 606 m
200 Promille
größte Steigung
Zahnradbahn
Die Dolderbahn ist meterspurig und hat damit 1000 Millimeter Spurweite.
Die kurze Antwort
Die Dolderbahn ist 1,328 Kilometer lang.
Sie führt von der Haltestelle Römerhof auf 444 Metern hinauf zur Station Dolder auf 606 Metern.
Damit überwindet sie 162 Höhenmeter.
Als Zahnradbahn schafft sie Steigungen von bis zu 200 Promille.

Hinauf auf den Adlisberg
Die Bahn beginnt am Römerhofplatz im Quartier Hottingen.
Sie klettert auf den Adlisberg, ein Naherholungsgebiet der Stadt.
Oben liegen zwei Hotels, das Wellenbad Dolder und eine offene Eisbahn.
So verbindet die Bahn die Stadt mit einem beliebten Ausflugsziel.
Gut zu wissen
Die heutige Zahnradbahn ersetzte 1972 die alte Standseilbahn von 1899.
Die Bergstation Dolder liegt auf dem Adlisberg auf 606 Metern über dem Meer.
1,328 Kilometer Zahnradbahn
Mit gut 1,3 Kilometern ist die Dolderbahn sehr kurz.
Dafür ist sie für eine Stadtbahn ungewöhnlich steil.
Jeder Meter Strecke gewinnt spürbar an Höhe.
Die kurze Länge macht die Fahrt zu einem schnellen Aufstieg.
162 Höhenmeter
Der Römerhof liegt auf 444 Metern über dem Meer.
Die Bergstation Dolder erreicht 606 Meter.
Zwischen beiden liegen 162 Höhenmeter.
Die größte Steigung beträgt dabei 200 Promille.
Die Meterspur mit Zahnstange
Die Dolderbahn ist meterspurig, ihre Schienen liegen 1000 Millimeter auseinander.
Zwischen den Schienen liegt eine Zahnstange.
In sie greift ein Zahnrad am Fahrzeug.
Nur so lässt sich die steile Strecke sicher befahren.
Erst eine Standseilbahn
1894 begann der Bau einer 816 Meter langen, meterspurigen Standseilbahn.
Sie wurde 1899 eröffnet.
Zunächst fuhr sie nur als Saisonbetrieb zwischen April und Oktober.
Sie diente vor allem den Gästen der Hotels auf der Höhe.
Das Ende der Standseilbahn
Die alte Standseilbahn blieb lange ein defizitäres Unternehmen.
Ende 1930 wurde ihr Betrieb eingestellt.
Für einige Jahrzehnte verkehrte stattdessen anderes Gerät.
Doch die Verbindung sollte erhalten bleiben.
Umbau zur Zahnradbahn
Ab 1967 bereitete die Gesellschaft den Umbau vor, weil die Konzession auslief.
1971 erhielt das Unternehmen eine neue Konzession für eine Zahnradbahn.
Ende Mai 1972 begannen die Bauarbeiten am oberen Abschnitt.
Im August 1972 fuhr die alte Standseilbahn zum letzten Mal.
Warum Zahnrad statt Seil
Der obere Abschnitt wies Gefällsbrüche und einen langgezogenen Bogen auf.
Für eine Ausweiche in der Streckenmitte fehlte der Platz.
Deshalb kam nur eine Zahnradbahn in Frage.
Sie löste die technischen Probleme der alten Standseilbahn.
Zubringer für ein Ausflugsgebiet
Die Bahn dient nicht nur dem Wohnquartier am Berg.
Sie bringt Gäste zu den Hotels und zum Wellenbad Dolder.
Auch die offene Eisbahn und der Adlisberg sind gut erreichbar.
So verbindet die Bahn Alltag und Freizeit.
Eine Stadtbahn der besonderen Art
Mitten in einer Großstadt ist eine Zahnradbahn ungewöhnlich.
Die Dolderbahn ist Teil des Zürcher Nahverkehrs.
Zugleich wirkt sie wie eine kleine Bergbahn.
Diese Mischung macht sie bei Fahrgästen beliebt.
Die Zahlen im Vergleich
Mit 1,328 Kilometern und 162 Höhenmetern ist die Bahn kurz, aber steil.
Ihre 200 Promille Steigung erklären den Zahnradbetrieb.
Viele Stadtbahnen fahren flach, die Dolderbahn klettert.
Gerade das macht ihre Zahlen interessant.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
