Wie lang ist die Bayerische Zugspitzbahn?

Zahlen, bitte!

„Bergfahrt ab Garmisch: die Bayerische Zugspitzbahn, rund 19 Kilometer hinauf zum höchsten Bahnhof Deutschlands.“

Wie lang ist die Bayerische Zugspitzbahn?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bayerische Zugspitzbahn ist rund 19 Kilometer lang und führt von Garmisch hinauf zum Zugspitzplatt. Im Tal fährt sie als normale Bahn, am Berg als Zahnradbahn bis zum höchsten Bahnhof Deutschlands auf 2588 Metern.

Die Bayerische Zugspitzbahn bringt Ausflügler vom Tal bis an den Fuß des höchsten Berges Deutschlands.

Sie verbindet dabei einen flachen Talabschnitt mit einer steilen Zahnradstrecke.

Die kurze Antwort auf die Titelfrage lautet: Die Bahn ist rund 19 Kilometer lang.

Bayerische Zugspitzbahn Verkehrszentrum 01
Foto: High Contrast, CC BY 3.0 de, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

~19 km

Streckenlänge

Garmisch–Zugspitzplatt

2588 m

höchster Bahnhof

ganz Deutschlands

1930

Eröffnung

in drei Abschnitten

1000 mm

Spurweite

Meterspur

Die Bahn kombiniert flache Adhäsionsabschnitte im Tal mit einer steilen Zahnradstrecke am Berg.

Rund 19 Kilometer auf den Berg

Die Bayerische Zugspitzbahn ist rund 19 Kilometer lang.

Sie führt vom Ortsteil Garmisch hinauf zum Zugspitzplatt.

Dabei überwindet sie den Weg vom Tal bis in die Hochgebirgswelt.

Ihr Ziel liegt am Fuß des höchsten Berges Deutschlands.

Bayerische Zugspitzbahn Verkehrszentrum 03
Foto: High Contrast, CC BY 3.0 de, via Wikimedia Commons

Vom Tal bis ins Hochgebirge

Der erste Teil der Strecke verläuft flach durch das Tal.

Hier fährt die Bahn wie eine normale Eisenbahn auf Reibung, also mit Adhäsion.

Erst am Berg beginnt der steile Teil mit der Zahnstange.

Diese Mischung aus flachem und steilem Abschnitt ist typisch für Bergbahnen.

Gut zu wissen

Die Bayerische Zugspitzbahn endet nicht am Gipfel, sondern am Zugspitzplatt; von dort führt eine Seilbahn weiter nach ganz oben.

Die Längenangabe von rund 19 Kilometern ergibt sich aus den drei historischen Bauabschnitten der Strecke.

Eine Zahnradbahn für die Steigung

Für die steilen Abschnitte reicht die Reibung der Räder allein nicht aus.

Deshalb greift ein Zahnrad unter der Lok in eine Zahnstange zwischen den Schienen.

So kann die Bahn auch kräftige Steigungen sicher bewältigen.

Verwendet wurde ursprünglich das Zahnstangen-System nach Riggenbach.

Der höchste Bahnhof Deutschlands

Die Bergstation am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern Höhe.

Damit ist sie der höchstgelegene Bahnhof in ganz Deutschland.

Vom Zugspitzplatt führt eine Seilbahn weiter zum eigentlichen Gipfel.

Der Gipfel der Zugspitze liegt noch einmal einige Hundert Meter höher.

Gebaut zwischen 1928 und 1930

Der Bau der Strecke begann 1928.

Die Bahn entstand in drei Abschnitten.

Der Abschnitt von Garmisch nach Grainau ist 7,5 Kilometer lang.

Im Juli 1930 war die gesamte Strecke bis hinauf in die Gipfelregion fertig.

Ein Tunnel durch den Berg

Das schwierigste Stück war ein langer Tunnel im oberen Teil.

Dieser Zugspitztunnel ist rund 4,2 Kilometer lang.

Er führt die Bahn im Inneren des Berges nach oben.

Sein Bau war für die damalige Zeit eine große Leistung.

Die drei Abschnitte der Strecke

Der untere Abschnitt von Garmisch nach Grainau misst 7,5 Kilometer.

Das mittlere Stück von Grainau zum Eibsee ist 3,2 Kilometer lang.

Der obere Abschnitt vom Eibsee in die Gipfelregion bringt weitere rund 7,9 Kilometer.

Zusammen ergibt das eine Strecke von knapp 19 Kilometern.

Umbau im Gipfelbereich

Im Jahr 1987 wurde die Streckenführung ganz oben geändert.

Dabei entstand der 975 Meter lange Rosi-Tunnel.

Seitdem endet die Bahn am Zugspitzplatt auf 2588 Metern.

Die frühere, höher gelegene Gipfelstation wird nicht mehr angefahren.

Meterspur statt Normalspur

Die Zugspitzbahn fährt auf einer schmalen Spur von 1000 Millimetern.

Diese Meterspur ist enger als die normale Eisenbahnspur.

Schmale Spuren sind im Gebirge leichter in enge Kurven zu legen.

Viele Bergbahnen in den Alpen nutzen deshalb die Meterspur.

Eine von vier in Deutschland

In Deutschland sind nur noch vier Zahnradbahnen in Betrieb.

Neben der Zugspitzbahn sind das die Wendelsteinbahn, die Drachenfelsbahn und die Zahnradbahn Stuttgart.

Die Zugspitzbahn ist davon die längste und die höchste.

Sie gilt als technisches Denkmal des Bergbahnbaus.

Wer die Bahn betreibt

Betrieben wird die Strecke von der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG.

Dieses Unternehmen gehört den Gemeindewerken von Garmisch-Partenkirchen.

Es betreibt neben der Zahnradbahn auch Seilbahnen am Berg.

Die Bahn ist vor allem ein Verkehrsmittel für Ausflügler und Wintersportler.

19 Kilometer im Vergleich

Für eine Bergbahn sind rund 19 Kilometer eine beachtliche Länge.

Viele andere Zahnradbahnen in den Alpen sind deutlich kürzer.

Entscheidend ist aber nicht nur die Länge, sondern der große Höhenunterschied.

Vom Tal bis zum Zugspitzplatt geht es um weit über tausend Meter hinauf.

Von der Idee zur fertigen Bahn

Schon Ende des 19. Jahrhunderts gab es Pläne für eine Bahn auf die Zugspitze.

Verschiedene Entwürfe scheiterten lange an Geld oder fehlenden Genehmigungen.

1928 erhielt schließlich ein Konsortium die Genehmigung für den Bau.

Nur zwei Jahre später fuhren die ersten Züge hinauf.

Was die Zahl im Alltag bedeutet

Für Ausflügler bedeuten rund 19 Kilometer Zahnradbahn eine bequeme Fahrt ins Hochgebirge.

Ohne Bergsteigen gelangt man so bis auf über 2500 Meter Höhe.

Oben warten Gletscher, Aussicht und der Anschluss an die Gipfel-Seilbahn.

Die 19 Kilometer sind damit vor allem ein Weg in eine andere Welt.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Bayerische Zugspitzbahn?
Die Strecke von Garmisch bis zum Zugspitzplatt ist rund 19 Kilometer lang.
Wie hoch liegt die Bergstation?
Die Station am Zugspitzplatt liegt auf 2588 Metern und ist der höchste Bahnhof Deutschlands.
Ist die Zugspitzbahn eine Zahnradbahn?
Ja, im steilen Bergabschnitt fährt sie als Zahnradbahn, im Tal als normale Adhäsionsbahn.
Wann wurde die Zugspitzbahn gebaut?
Sie entstand zwischen 1928 und 1930 und wurde im Juli 1930 vollständig eröffnet.
Fährt die Bahn bis auf den Gipfel?
Nein, sie endet am Zugspitzplatt; von dort geht es mit einer Seilbahn weiter zum Gipfel.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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