Wie lang ist die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins startet die kleine Bergbahn hinauf in die Sierra de Guadarrama.“

Wie lang ist die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos ist 18,17 Kilometer lang. Sie führt von Madrids Umland hinauf in die Sierra de Guadarrama.

Nördlich von Madrid klettert eine kleine Schmalspurbahn in die Berge.

Sie bringt Ausflügler und Wanderer ins Hochgebirge.

Ihr Ziel ist einer der höchsten Bahnhöfe Spaniens.

Renfe Estacion de Cotos Phil Richards
Foto: Phil Richards, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

18,17 km

Streckenlänge

Cercedilla–Cotos

1818 m

Höhe Endbahnhof

Bahnhof Cotos

1000 mm

Spurweite

Meterspur

Gut achtzehn Kilometer trennen das Tal vom Hochgebirge.

Die kleine Bergbahn bei Madrid

Die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos ist eine Schmalspurbahn in Spanien.

Sie wird auch Ferrocarril de Guadarrama genannt.

Sie führt vom Ort Cercedilla in die Sierra de Guadarrama.

Dieses Gebirge liegt nördlich der Hauptstadt Madrid.

Befahren wird die Strecke von der Linie C-9 der Cercanías Madrid.

Sie dient vor allem dem Ausflugsverkehr in die Berge.

Nevando en el Puerto de Cotos, junto a la estación de ferrocarril, entre
Foto: CARLOS TEIXIDOR CADENAS, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie lang ist die Strecke?

Nach der Wikipedia-Infobox ist die Strecke 18,17 Kilometer lang.

Für eine Bergbahn ist das eine überschaubare Länge.

Auf dieser Distanz steigt sie weit in die Berge hinauf.

Sie beginnt im Bahnhof Cercedilla im Tal.

Von dort windet sie sich hinauf bis zum Bahnhof Cotos.

Die kurze Strecke verbindet so Vorort und Hochgebirge.

Gut zu wissen

Der Bahnhof Cotos auf 1818 Metern ist nach dem Bahnhof Núria der zweithöchste Bahnhof Spaniens.

Die Strecke ist ein beliebter Zugang zum Nationalpark Sierra de Guadarrama und wird sowohl von Wanderern als auch von Wintersportlern genutzt.

Hinauf zum zweithöchsten Bahnhof

Der Endbahnhof Cotos liegt auf einer Höhe von 1818 Metern.

Er befindet sich wenig unterhalb des Passes Puerto de Cotos.

Dieser Pass liegt auf 1830 Metern.

Damit ist Cotos der zweithöchste Bahnhof Spaniens.

Nur der Bahnhof Núria in den Pyrenäen liegt noch höher.

Die Fahrt endet damit fast auf dem Gipfel der Berge.

Meterspur für die Berge

Die Bahn ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.

Diese Spur ist schmaler als die spanische Breitspur im Tal.

Schmale Gleise erlauben engere Kurven im Gebirge.

Genau das war am steilen Hang der Sierra nötig.

So konnte die Bahn sich an die Berge anschmiegen.

Im Bahnhof Cercedilla trifft sie auf die breitspurige Hauptstrecke.

Der Weg durch den Wald

Die Strecke verlässt Cercedilla in einer langen S-Kurve.

Auf den ersten Kilometern verläuft sie entlang einer Straße.

Danach führt sie durch den Wald am Hang des Siete Picos.

Dieser Berg erreicht eine Höhe von 2138 Metern.

Die Fahrt bietet weite Blicke über Täler und Gipfel.

Besonders im Winter ist die verschneite Landschaft eindrucksvoll.

Der Bahnhof am Pass

Etwa in der Mitte der Strecke liegt der Bahnhof Puerto de Navacerrada.

Er befindet sich rund 100 Höhenmeter unterhalb des gleichnamigen Passes.

Direkt hinter dem Bahnhof folgt ein 671 Meter langer Tunnel.

In diesem unterquert die Bahn die Passhöhe.

Danach führt sie am Hang des Bola del Mundo weiter.

Dieser Gipfel ist 2265 Meter hoch.

Eine Bahn für Ausflügler

Die Strecke dient heute vor allem dem Freizeitverkehr.

Wanderer nutzen sie im Sommer als Zugang zu den Bergen.

Im Winter bringt sie Besucher in die Nähe der Skigebiete.

Die Linie C-9 ist Teil des Vorortnetzes von Madrid.

Dennoch fühlt sich die Fahrt wie eine echte Gebirgsbahn an.

So verbindet die Bahn Großstadtnähe und Hochgebirge.

Technik am steilen Hang

Die Bahn überwindet auf kurzer Strecke große Höhen.

Dafür ist sie elektrisch ausgerüstet.

Die Fahrzeuge sind auf steile Abschnitte ausgelegt.

Der Betrieb erfordert sorgfältige Wartung von Gleisen und Zügen.

Schnee und Eis stellen im Winter besondere Anforderungen.

Trotzdem fährt die Bahn das ganze Jahr über.

Die Länge im Vergleich

Achtzehn Kilometer sind für eine Bergbahn wenig.

Doch in ihnen steckt ein großer Höhenunterschied.

Die Strecke klettert vom Tal bis fast zum Pass.

Entscheidend ist hier nicht die Länge, sondern der Anstieg.

Jeder Kilometer führt spürbar höher in die Berge.

So wird aus einer kurzen Strecke ein echtes Bergerlebnis.

Warum die Zahl mehr ist

Die 18,17 Kilometer sind mehr als eine nüchterne Angabe.

Sie beschreiben den Weg aus dem Madrider Umland ins Hochgebirge.

Am Ende steht der zweithöchste Bahnhof Spaniens.

In so kurzer Strecke steckt eine ganze Bergwelt.

Das macht die kleine Bahn zu etwas Besonderem.

Ihre Länge ist zugleich ein Maß für ihren Anstieg.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos?
Nach der Wikipedia-Infobox ist sie 18,17 Kilometer lang.
Wie hoch liegt der Endbahnhof?
Der Bahnhof Cotos liegt auf 1818 Metern über dem Meer.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie ist in Meterspur mit 1000 Millimetern gebaut.
Welche Linie befährt die Strecke?
Die Linie C-9 der Cercanías Madrid.
Ist Cotos der höchste Bahnhof Spaniens?
Nein, der zweithöchste; höher liegt nur der Bahnhof Núria in den Pyrenäen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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