Wie lang ist der Ferrocarril de Sóller?

Zahlen, bitte!

„Auf Gleis eins steht die hölzerne Bahn für die 27 Kilometer über die Berge.“

Wie lang ist der Ferrocarril de Sóller?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Bahn von Palma nach Sóller ist etwa 27 Kilometer lang. Für die Bergquerung wurden 13 Tunnel gebaut.

Über das Gebirge Mallorcas fährt eine alte Schmalspurbahn.

Ihre hölzernen Wagen sind ein Wahrzeichen der Insel.

Für ihre Länge musste viel Fels durchbohrt werden.

Ferrocarril de Sóller pjt6
Foto: pjt56, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

~27 km

Streckenlänge

Palma–Sóller

13

Tunnel

durch die Tramuntana

52 m

Viadukt Cinc Ponts

längste Brücke

Siebenundzwanzig Kilometer führen über das Tramuntana-Gebirge.

Die Bahn über die Berge Mallorcas

Der Ferrocarril de Sóller betreibt die Bahn von Palma nach Sóller.

Beide Orte liegen auf der spanischen Insel Mallorca.

Die Strecke quert das Gebirge Serra de Tramuntana im Nordwesten.

Dieses Gebirge trennt Sóller lange vom Rest der Insel.

Die Bahn schuf hier erstmals eine schnelle Verbindung.

Heute ist sie vor allem bei Touristen beliebt.

Ferrocarril de Sóller Maintenance vehicle
Foto: Bortz60, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wie lang ist die Strecke?

Die Fernstrecke von Palma nach Sóller ist etwa 27 Kilometer lang.

Für eine Schmalspurbahn über ein Gebirge ist das eine passende Länge.

Die Strecke beginnt in Palma an der Plaça d’Espanya.

Von dort klettert sie in engen Kurven in die Berge.

Am Ende erreicht sie das Tal von Sóller.

Die Fahrt dauert deutlich länger, als die Länge vermuten lässt.

Gut zu wissen

Die Fahrt mit der Sóller-Bahn gilt als eine der schönsten Bahnstrecken Spaniens und ist ein fester Punkt vieler Mallorca-Reisen.

Die historischen Holzwagen stammen teils noch aus der Anfangszeit und werden bis heute sorgfältig gepflegt.

Dreizehn Tunnel durch den Fels

Für die Querung des Gebirges mussten 13 Tunnel gebaut werden.

Sie führen die Bahn durch die harten Felsmassen der Tramuntana.

Ohne diese Tunnel wäre die kurze Strecke nicht möglich gewesen.

Der Bau war aufwendig und technisch anspruchsvoll.

Viele Abschnitte entstanden in mühsamer Handarbeit.

Die Tunnel prägen bis heute das Erlebnis der Fahrt.

Der Viadukt Cinc Ponts

Neben den Tunneln gibt es ein markantes Bauwerk.

Es ist der 52 Meter lange Viadukt Cinc Ponts.

Er wird auch Viaducte de Monreals genannt.

Über ihn führt die Bahn ein Tal hinweg.

Das Bauwerk zeigt die Ingenieurskunst der Erbauer.

Es ist ein beliebtes Fotomotiv entlang der Strecke.

Eine schmale Spur

Die Bahn fährt in einer Spurweite von 914 Millimetern.

Das entspricht genau drei englischen Fuß.

Diese schmale Spur war damals auf Mallorca üblich.

Sie erlaubte engere Kurven im steilen Gelände.

Genau das war für die Bergquerung wichtig.

So fügt sich die Bahn eng an die Hänge an.

Gründung und Eröffnung

Die Gesellschaft wurde am 5. November 1905 gegründet.

Die Bahnstrecke Palma–Sóller wurde am 16. April 1912 eröffnet.

Von Anfang an war die Bahn in privater Hand.

Zunächst fuhr sie mit Dampflokomotiven.

Die Elektrifizierung begann 1927.

Seit dem 14. Juli 1929 fährt die Bahn elektrisch.

Vom Orangentransport

In der Anfangszeit diente die Bahn vor allem dem Güterverkehr.

Transportiert wurden landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Sóller.

Besonders die Orangen des Tals waren eine wichtige Fracht.

Vorher war Sóller nur schwer zu erreichen.

Der Landweg führte über den 497 Meter hohen Coll de Sóller.

Sonst blieb nur der beschwerliche Seeweg.

Die Straßenbahn zum Hafen

In Sóller endet die Bergstrecke nicht ganz am Meer.

Von dort führt eine Straßenbahn weiter nach Port de Sóller.

Diese kurze Linie ergänzt die 27 Kilometer der Fernstrecke.

Sie verbindet den Ort mit dem Hafen am Mittelmeer.

Auch hier sind alte, offene Wagen im Einsatz.

Im Sommer ist die Fahrt ans Meer sehr beliebt.

Die Länge im Vergleich

Siebenundzwanzig Kilometer klingen nach einer kurzen Strecke.

Doch jeder Kilometer führt durch anspruchsvolles Gebirge.

Dreizehn Tunnel und ein Viadukt stecken in dieser Länge.

Entscheidend ist hier nicht die Distanz, sondern das Gelände.

Die Bahn meistert auf kurzer Strecke eine ganze Bergkette.

So wird aus wenigen Kilometern ein großes Erlebnis.

Warum die Zahl mehr ist

Die 27 Kilometer sind mehr als eine nüchterne Angabe.

Sie beschreiben den Weg über ein ganzes Gebirge.

In ihnen stecken Tunnel, Kurven und ein Viadukt.

Zugleich tragen sie über hundert Jahre Geschichte.

Die alten Holzwagen machen die Fahrt zur Zeitreise.

So ist die kurze Strecke ein technisches Denkmal.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie lang ist der Ferrocarril de Sóller?
Die Fernstrecke von Palma nach Sóller misst etwa 27 Kilometer.
Wie viele Tunnel gibt es?
Für die Bergquerung wurden 13 Tunnel gebaut.
Welche Spurweite hat die Bahn?
Sie fährt in 914 Millimetern, also drei englischen Fuß.
Wann wurde die Bahn eröffnet?
Am 16. April 1912.
Gibt es auch eine Straßenbahn?
Ja, von Sóller führt eine Straßenbahn weiter zum Hafen Port de Sóller.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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