Zahlen, bitte!
„Von der Wiener Oper bis nach Baden: die Badner Bahn rollt 25 Kilometer durch Stadt und Land.“
Wie lang ist die Badner Bahn?
→ Eine Überlandbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Badner Bahn, offiziell Lokalbahn Wien–Baden, ist 25 Kilometer lang und verbindet Wien mit der Kurstadt Baden. Als Überlandstraßenbahn bedient sie 22 Bahnhöfe und Haltestellen und befördert täglich rund 35.000 Menschen.
Zwischen Wien und der Kurstadt Baden verkehrt seit über hundert Jahren eine besondere Bahn.
Die Wienerinnen und Wiener nennen sie liebevoll Badner Bahn, offiziell heißt sie Lokalbahn Wien–Baden.
Sie ist eine Mischung aus Straßenbahn und Überlandbahn, und ihre Länge erzählt von dieser Doppelrolle.

Die wichtigsten Zahlen
25 km
Länge der Strecke
Wien–Baden
22
Bahnhöfe und Haltestellen
im eigenen Netz
35.000
Fahrgäste pro Tag
täglich
Die Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke liegt bei 50 Kilometern pro Stunde.
Die Länge im Überblick
Die Badner Bahn ist eine 25 Kilometer lange Eisenbahnstrecke.
Sie führt vom Schedifkaplatz im Wiener Bezirk Meidling bis nach Baden.
Dort endet sie am Josefsplatz im Zentrum der Kurstadt.
Auf dieser Strecke verbindet sie die Großstadt mit dem südlichen Umland.

Von der Oper bis nach Baden
Die Züge verkehren durchgehend bis zur Wiener Oper im Zentrum der Hauptstadt.
Auf rund 4,2 Kilometern nutzen sie dabei das Netz der Straßenbahn Wien.
Für diesen Abschnitt sind die Wiener Linien zuständig.
So beginnt die Fahrt mitten in der Stadt und endet weit draußen in Baden.
Gut zu wissen
Die Badner Bahn fährt im Wiener Stadtgebiet über Gleise der Straßenbahn Wien und endet an der Wiener Oper.
In Baden rollt sie auf den letzten Kilometern wieder als oberirdische Straßenbahn durch die Stadt.
Drei Bahnen in einer
Im Bereich der ersten Stationen fährt die Badner Bahn über Gleise der Straßenbahn Wien.
Auf etwa 23 Kilometern verläuft sie danach auf einem eigenen Gleiskörper.
Die letzten rund zwei Kilometer in Baden legt sie wieder als oberirdische Straßenbahn zurück.
Damit vereint eine einzige Linie gleich drei Betriebsformen.
Stationen auf der Strecke
Im eigenen Personenverkehr bedient die Badner Bahn 22 Bahnhöfe und Haltestellen.
Hinzu kommen 16 Haltestellen im Bereich der Wiener Straßenbahn.
So entsteht ein dichtes Angebot vom Stadtzentrum bis in die Vororte.
Je nach Abschnitt wechselt der Charakter zwischen Tram und Vorortbahn.
Meist zweigleisig
Die Bahn ist durchgehend elektrifiziert.
Bis auf einen 2,3 Kilometer langen eingleisigen Abschnitt in Baden ist sie zweigleisig ausgebaut.
Das erlaubt einen dichten Verkehr in beide Richtungen.
Nur im engen Zentrum von Baden teilt sich der Verkehr ein Gleis.
35.000 Menschen am Tag
Täglich werden auf der Badner Bahn rund 35.000 Menschen befördert.
Das macht sie zu einer der wichtigsten Verbindungen im Süden Wiens.
Pendler, Ausflügler und Kurgäste nutzen sie gleichermaßen.
Über das Jahr summiert sich das zu vielen Millionen Fahrten.
Wer die Bahn betreibt
Betrieben wird die Strecke von der Wiener Lokalbahnen GmbH, kurz WLB.
Das Unternehmen steht im Eigentum der Wiener Stadtwerke.
Es ist zugleich für die Gleise und für den Verkehr zuständig.
Damit liegt die Badner Bahn vollständig in öffentlicher Hand.
Von der Pferdebahn zur Lokalbahn
Am südlichen Ende fuhr schon ab 1873 eine Pferdebahn in Baden.
Sie verkehrte zwischen Baden Leesdorf und Rauhenstein.
Der durchgehende neue Schienenweg wurde im Mai 1899 dem Verkehr übergeben.
Aus diesen Anfängen entwickelte sich die heutige Lokalbahn.
Tempo und Takt
Die Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke liegt bei 50 Kilometern pro Stunde.
Damit ist die Badner Bahn schneller als eine reine Straßenbahn.
Sie ist in den Verkehrsverbund Ost-Region eingebunden.
So lässt sie sich mit einem Ticket in ein größeres Netz einbinden.
Eine Überlandstraßenbahn
Fachlich gilt die Badner Bahn als Überlandstraßenbahn oder Regiotram.
Sie steht damit zwischen klassischer Straßenbahn und Eisenbahn.
Im Stadtgebiet fährt sie wie ein Tram, auf freier Strecke wie eine Bahn.
Gerade diese Mischung macht ihren besonderen Charakter aus.
Ein Wahrzeichen zwischen Wien und Baden
Für viele Menschen im Süden Wiens gehört die Badner Bahn zum Alltag.
Ihre blauen Garnituren sind auf der ganzen Strecke ein vertrautes Bild.
Die 25 Kilometer verbinden Großstadt, Vororte und Kurstadt zu einer Achse.
So ist die Länge der Bahn zugleich ein Stück gemeinsamer Geschichte.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
