Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur Fahrt durch das Tal der Ammer, gut einundzwanzig Kilometer zwischen Tübingen und Herrenberg.“
Wie lang ist die Ammertalbahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Ammertalbahn verbindet Tübingen mit Herrenberg. Sie ist 21,378 Kilometer lang und wurde zwischen 2019 und 2022 elektrifiziert.
Im Südwesten Deutschlands folgt eine Nebenbahn dem Lauf eines kleinen Flusses.
Sie galt lange als Sorgenkind und ist heute eine Erfolgsgeschichte.
Ihre Länge ist in den Streckendaten bis auf den Meter festgehalten.

Die Ammertalbahn in Zahlen
21,378 km
Streckenlänge
von Tübingen bis Herrenberg
1909/1910
Eröffnung
in zwei Abschnitten
2019–2022
Elektrifizierung
und teilweiser zweigleisiger Ausbau
Quelle: Wikipedia „Ammertalbahn“, Stand 2026. Längenangabe nach den Streckendaten.
Die Antwort in einer Zahl
Die Ammertalbahn ist nach den Streckendaten 21,378 Kilometer lang.
Sie verbindet Tübingen mit Herrenberg.
Den Namen trägt sie nach dem Fluss Ammer, dem sie über weite Strecken folgt.
Die Angabe stammt aus den Streckendaten der Wikipedia.
Auf diese Länge beziehen sich alle weiteren Angaben in diesem Beitrag.

Durch das Tal der Ammer
Von Tübingen aus führt die Strecke in nordwestlicher Richtung.
Unterwegs liegen Orte wie Unterjesingen, Pfäffingen und Entringen.
Der Fluss Ammer begleitet die Bahn durch ein breites, grünes Tal.
Ihr Endpunkt ist der Bahnhof Herrenberg am Rand des Gäus.
Dort besteht Anschluss an die Gäubahn in Richtung Stuttgart.
Gut zu wissen
Der Bau des Schlossbergtunnels in Tübingen verzögerte die Eröffnung des letzten Abschnitts, weil die Arbeiten länger dauerten als geplant.
Reaktivierte Strecken wie die Ammertalbahn gelten heute als Vorbild, weil viele stillgelegte Nebenbahnen inzwischen wieder gefragt sind.
Eröffnet in zwei Schritten
Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen bauten die Strecke in zwei Abschnitten.
Am 12. August 1909 ging zunächst der Teil von Herrenberg nach Pfäffingen in Betrieb.
Der Abschnitt von Pfäffingen nach Tübingen folgte erst am 1. Mai 1910.
Grund für die Verzögerung war unter anderem der Bau des Schlossbergtunnels.
Auch der sumpfige Untergrund im Ammertal machte den Bauleuten zu schaffen.
Vom Niedergang zur Reaktivierung
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Strecke an Bedeutung.
1966 stellte die Deutsche Bundesbahn den Personenverkehr zwischen Entringen und Herrenberg ein.
Der Abschnitt zwischen Gültstein und Herrenberg wurde sogar abgebaut.
Erst 1999 kehrte der Nahverkehr auf der gesamten Länge zurück.
Seither gilt die Ammertalbahn als Beispiel für eine gelungene Reaktivierung.
Neu unter Fahrdraht
Lange fuhren auf der Strecke nur Dieseltriebwagen.
Zwischen 2019 und 2022 wurde die Bahn durchgehend elektrifiziert.
Dabei baute man einzelne Abschnitte auch zweigleisig aus.
Das erlaubt dichtere und schnellere Verbindungen.
Die Modernisierung band die Strecke enger in den Nahverkehr der Region ein.
Wer die Strecke betreibt
Die Schieneninfrastruktur gehört nicht der bundeseigenen Bahn.
Eigentümer ist der nichtbundeseigene Zweckverband ÖPNV im Ammertal.
Dieser Verband trägt die Verantwortung für Gleise und Anlagen.
Den Zugverkehr organisieren die Aufgabenträger des Landes.
So bleibt die Strecke eng mit der Region verbunden.
Was einundzwanzig Kilometer bedeuten
Im Vergleich zu großen Fernstrecken ist die Ammertalbahn kurz.
Für eine Nebenbahn ist ihre Länge aber gut im Mittelfeld.
Die benachbarte Schönbuchbahn misst nur rund siebzehn Kilometer.
Die Kochelseebahn in Oberbayern bringt es dagegen auf über fünfunddreißig Kilometer.
Mit gut einundzwanzig Kilometern liegt die Ammertalbahn zwischen diesen Werten.
Die Bahn im heutigen Nahverkehr
Heute verkehren auf der Strecke regelmäßige Regionalbahnen.
Sie verbinden die Universitätsstadt Tübingen mit dem Umland.
Für Studierende und Pendler ist die Bahn eine wichtige Achse.
In Herrenberg und Tübingen bestehen Anschlüsse an weitere Linien.
Die Nachfrage ist seit der Reaktivierung deutlich gestiegen.
Ein- und zweigleisig gemischt
Ursprünglich war die Ammertalbahn durchgehend eingleisig.
Mit der Elektrifizierung kamen einzelne zweigleisige Abschnitte hinzu.
Diese dienen vor allem als Begegnungsstellen für die Züge.
So lassen sich mehr Fahrten in den Fahrplan einbauen.
Der größte Teil der Strecke bleibt jedoch eingleisig.
Zwischen Universitätsstadt und Gäu
Die Strecke verbindet zwei recht unterschiedliche Landschaften.
Im Osten liegt die Neckarstadt Tübingen mit ihrer alten Universität.
Im Westen beginnt rund um Herrenberg das weite Gäu.
Dazwischen liegt das ruhige, landwirtschaftlich geprägte Ammertal.
Für Fahrgäste ist die Fahrt auch ein Stück Landeskunde.
Die Zahl zum Mitnehmen
Die Ammertalbahn ist 21,378 Kilometer lang.
Sie reicht von Tübingen bis Herrenberg.
Eröffnet wurde sie in zwei Schritten 1909 und 1910.
Nach Jahren des Niedergangs kehrte 1999 der Nahverkehr zurück.
Seit der Elektrifizierung gilt sie als moderne Regionalstrecke.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
