Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Tunnel führt die Bahn acht Kilometer weit unter dem Meer hindurch, von Insel zu Insel.“
Wie lang ist der Große-Belt-Bahntunnel?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Große-Belt-Bahntunnel in Dänemark besteht aus zwei eingleisigen Röhren von je rund 8 Kilometern Länge. Er verläuft bis zu 75 Meter unter dem Meeresspiegel und ist seit 1997 in Betrieb.
Zwischen den dänischen Inseln liegt eine Meerenge, die lange nur mit der Fähre zu queren war.
Heute führt eine feste Verbindung aus Brücken und einem Tunnel über und unter dem Wasser hindurch.
Die Bahn nimmt dabei den Weg durch die Tiefe, und dessen Länge lässt sich genau beziffern.

Die wichtigsten Zahlen
8024 m
Länge je Röhre
zwei eingleisige Röhren
75 m
tiefster Punkt
unter der Meeresoberfläche
1997
Eröffnung
für den Eisenbahnverkehr
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zum Großer-Belt-Bahntunnel; Zahlen aus dem Artikeltext.
Die Länge in einer Zahl
Der Große-Belt-Bahntunnel besteht aus zwei getrennten Röhren.
Jede von ihnen ist rund 8024 Meter lang, also gut acht Kilometer.
In jeder Röhre liegt ein einzelnes Gleis.
So fahren die Züge beider Richtungen sauber getrennt unter dem Meer.

Von Insel zu Insel
Der Tunnel verbindet die kleine Insel Sprogø mit der Stadt Korsør auf Seeland.
Damit ist er der östliche Teil der festen Großen-Belt-Querung.
Im Westen führt eine Verbindung weiter nach Nyborg auf der Insel Fünen.
Zusammen überbrücken sie die Meerenge des Großen Belt.
Gut zu wissen
Die Große-Belt-Querung teilt sich auf: Die Straße nutzt Brücken, die Bahn den Tunnel zwischen Sprogø und Korsør.
Der Tunnel besteht aus zwei eingleisigen Röhren von je rund 8 Kilometern, die durch 31 Querschläge verbunden sind.
Tief unter dem Meer
Der Tunnel verläuft 12 bis 40 Meter unter dem Meeresboden.
Sein tiefster Punkt liegt 75 Meter unter der Meeresoberfläche.
Über den Zügen liegen also Gestein und viele Meter Wasser.
Das macht den Bau zu einer besonderen Herausforderung.
Sicherheit in zwei Röhren
Die beiden Röhren sind durch 31 Querschläge miteinander verbunden.
Im Notfall können Menschen von einer Röhre in die andere wechseln.
Die jeweils andere Röhre dient dann als Rettungsweg.
So ist die Sicherheit trotz der Tiefe gewährleistet.
Straße und Schiene getrennt
Anders als bei manchen anderen Querungen fahren hier Autos nicht durch den Tunnel.
Die Große-Belt-Querung besteht aus Brücken für die Straße und dem Tunnel für die Bahn.
So teilen sich Straße und Schiene die Aufgabe.
Der Tunnel ist ganz auf den Zugverkehr zugeschnitten.
Eröffnet im Jahr 1997
Für den Eisenbahnverkehr wurde der Tunnel im Juni 1997 eröffnet.
Damit endete die lange Zeit der Fähren über den Großen Belt.
Die Bahn konnte nun ohne Umweg über das offene Meer fahren.
Reisezeiten zwischen den Landesteilen sanken spürbar.
Warum Schiffe eine Rolle spielen
Über dem Tunnel fahren weiter große Schiffe durch den Belt.
Ihr Tiefgang ist auf 15,4 Meter beschränkt, damit sie den Tunnel nicht gefährden.
Zum Vergleich erlaubt der Öresund als Alternative nur acht Meter Tiefgang.
So bleibt der Belt eine der wichtigsten Wasserstraßen der Ostsee.
Was acht Kilometer bedeuten
Acht Kilometer unter dem Meer sind eine beachtliche Strecke.
Fahrgäste merken vom Wasser über sich nichts.
Der Zug rollt einfach durch die dunkle Röhre und taucht auf der anderen Insel wieder auf.
Die Zahl steht für ein stilles, aber gewaltiges Bauwerk.
Ein Baustein im Netz
Der Tunnel ist Teil der wichtigsten Ost-West-Achse Dänemarks.
Über ihn laufen Verbindungen zwischen Kopenhagen und dem Westen des Landes.
Zusammen mit der Öresundquerung entstand so ein durchgehender Weg bis nach Schweden.
Der Große-Belt-Bahntunnel ist dabei ein zentrales Glied.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
