Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Tunnel im Kanton Solothurn schafft Platz für mehr Züge zwischen Aarau und Olten.“
Wie lang ist der Eppenbergtunnel?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Eppenbergtunnel im Schweizer Kanton Solothurn ist 3114 Meter lang. Er verstärkt die stark befahrene Linie von Aarau nach Olten im Abschnitt zwischen Schönenwerd und Däniken. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 lässt sich hier ein lange bekannter Engpass umfahren.
Zwischen Aarau und Olten verläuft eine der meistbefahrenen Bahnstrecken der Schweiz.
Lange Zeit bremste hier ein Engpass den dichten Verkehr aus.
Ein neuer Tunnel schuf Platz, und seine Länge ist genau festgehalten.

Die wichtigsten Zahlen
3114 m
Länge des Tunnels
im Kanton Solothurn
2015
Baubeginn
am 2. Mai
2020
Eröffnung
am 12. Oktober
Aarau–Olten
verstärkte Linie
Abschnitt Schönenwerd–Däniken
ZEB
Ausbauprogramm
Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur
2 Gleise
Ausbau
zusätzliche Kapazität
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Eppenbergtunnel“. Die Länge von 3114 Metern und die Daten stammen aus dem Artikel, weitere Angaben sind gerundet.
Die große Zahl
Der Eppenbergtunnel ist 3114 Meter lang.
Er liegt im Kanton Solothurn im Norden der Schweiz.
Damit zählt er zu den jüngeren Tunneln im dichten Schweizer Netz.
Seine Aufgabe ist nicht Tempo, sondern vor allem mehr Platz für Züge.

Ein alter Engpass
Die Linie von Aarau nach Olten gehört zu den meistbefahrenen des Landes.
Auf einem Abschnitt reichten die vorhandenen Gleise nicht mehr aus.
Fern-, Regional- und Güterzüge drängten sich auf wenig Raum.
Dieser Engpass galt als besonders heikel für den ganzen Fahrplan.
Gut zu wissen
Der Eppenbergtunnel im Kanton Solothurn ist 3114 Meter lang und verstärkt die stark befahrene Linie von Aarau nach Olten im Abschnitt Schönenwerd–Däniken.
Er ist Teil des Ausbauprogramms ZEB, wurde ab 2015 gebaut und ging am 12. Oktober 2020 in Betrieb.
Teil eines großen Programms
Der Tunnel ist Teil des Ausbauprogramms ZEB.
Die Abkürzung steht für die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur.
Mit solchen Programmen baut die Schweiz ihr Netz gezielt aus.
Der Eppenbergtunnel war eines der wichtigsten Einzelvorhaben darin.
Mehr Gleise, mehr Züge
Durch den Tunnel entstand zusätzliche Kapazität auf der Strecke.
Züge können den früheren Engpass nun umfahren.
Das schafft Luft für einen dichteren und verlässlicheren Fahrplan.
Gerade im eng getakteten Schweizer Verkehr ist das entscheidend.
Zwischen Schönenwerd und Däniken
Der Tunnel liegt im Abschnitt zwischen Schönenwerd und Däniken.
Dort unterquert er den Höhenzug des Eppenbergs.
An der Oberfläche bleibt die bestehende Bahnlinie erhalten.
Unter Tage verläuft nun der zusätzliche Fahrweg.
Gebaut ab 2015
Die Bauarbeiten begannen am 2. Mai 2015.
Ein großer Teil des Tunnels entstand mit einer Tunnelbohrmaschine.
Solche Maschinen fressen sich gleichmäßig durch den Berg.
Nach dem Rohbau folgten Gleise, Technik und Sicherheitsausrüstung.
Eröffnung 2020
Am 12. Oktober 2020 ging der Tunnel in Betrieb.
Seither nutzen ihn täglich zahlreiche Züge.
Der frühere Engpass gehört damit der Vergangenheit an.
Für die Fahrgäste bedeutet das vor allem mehr Pünktlichkeit.
Teil des dichten Netzes
Die Schweiz hat eines der am dichtesten befahrenen Bahnnetze der Welt.
Jeder zusätzliche Kilometer Gleis entlastet das ganze System.
Der Eppenbergtunnel ist ein kleiner, aber wirksamer Baustein darin.
Er zeigt, wie gezielte Ausbauten große Wirkung entfalten können.
Warum nicht an der Oberfläche
An der Oberfläche war für weitere Gleise kein Platz.
Orte, Straßen und ein Höhenzug standen dem Ausbau im Weg.
Ein Tunnel führt die zusätzlichen Gleise unter all dem hindurch.
So ließ sich die Kapazität erhöhen, ohne die Landschaft zu zerschneiden.
Zum Vergleich
3114 Meter sind gut drei Kilometer unter Tage.
Für einen Schweizer Basistunnel wäre das eine kurze Strecke.
Für die Entlastung einer vollen Linie ist diese Länge genau richtig.
Nicht jeder wichtige Tunnel muss ein Rekordbauwerk sein.
Was die Zahl bedeutet
3114 Meter Tunnel lösen einen jahrzehntelangen Engpass auf.
Die Länge wirkt bescheiden, die Wirkung auf den Fahrplan ist groß.
So entsteht Platz für mehr und pünktlichere Züge.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: gut drei Kilometer neuer Fahrweg.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
