Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug unterquert jetzt den Bosruck und wechselt dabei von Oberösterreich in die Steiermark.“
Wie lang ist der Bosrucktunnel?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bosruck-Eisenbahntunnel ist 4766 Meter lang und gehört zur Pyhrnbahn. Er unterquert den Bergstock Bosruck in den Ennstaler Alpen und verbindet die Bahnhöfe Spital am Pyhrn und Ardning.
Zwischen Oberösterreich und der Steiermark liegt der Bosruck.
Durch diesen Berg führt seit über hundert Jahren ein Bahntunnel.
Seine Länge gehört zu den festen Zahlen der Pyhrnbahn.

Die wichtigsten Zahlen
4766 m
Länge des Eisenbahntunnels
rund 4,8 Kilometer
Pyhrnbahn
Strecke
Spital am Pyhrn–Ardning
2 Länder
verbindet
Oberösterreich und Steiermark
Anfang 20. Jh.
Eröffnung
mit der Pyhrnbahn
Bosruck
unterquerter Berg
Ennstaler Alpen
5509 m
Straßentunnel daneben
rund 80 Jahre jünger
Quellen: deutschsprachige Wikipedia „Bosrucktunnel“. Die Längenangaben stammen aus dem Artikel, weitere Zahlen sind gerundet.
Die große Zahl
Der Bosruck-Eisenbahntunnel ist 4766 Meter lang.
Das sind knapp fünf Kilometer unter dem Berg.
Für seine Entstehungszeit war das eine große Leistung.
Noch heute fahren hier die Züge der Pyhrnbahn hindurch.

Wo der Tunnel liegt
Der Bosruck ist ein Bergstock in den Ennstaler Alpen.
Er bildet eine natürliche Grenze zwischen zwei Bundesländern.
Der Tunnel unterquert diesen Berg auf ganzer Breite.
Oben ragen die Felsen, unten liegt die Bahn.
Gut zu wissen
Der Bosruck-Eisenbahntunnel ist 4766 Meter lang, gehört zur Pyhrnbahn und verbindet die Bahnhöfe Spital am Pyhrn in Oberösterreich und Ardning in der Steiermark.
Parallel verläuft ein rund 80 Jahre jüngerer Straßentunnel von 5509 Metern Länge, der zur Pyhrn Autobahn gehört; beide unterqueren den Bergstock Bosruck.
Was er verbindet
Der Tunnel gehört zur Pyhrnbahn.
Er verbindet die Bahnhöfe Spital am Pyhrn und Ardning.
Damit führt er von Oberösterreich in die Steiermark.
Für den Verkehr zwischen beiden Ländern ist er wichtig.
Ein alter Tunnel
Der Eisenbahntunnel entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Er ist damit rund 80 Jahre älter als der Straßentunnel daneben.
Die Pyhrnbahn war eine der großen Alpenquerungen ihrer Zeit.
Der Tunnel ist ein Zeugnis dieser frühen Bauleistung.
Der jüngere Straßentunnel
Parallel verläuft heute ein Straßentunnel durch den Bosruck.
Dieser ist mit 5509 Metern noch etwas länger.
Er wurde von 1980 bis 1983 gebaut und gehört zur Pyhrn Autobahn.
Mit dem alten Bahntunnel hat er nur den Berg gemeinsam.
Warum die Pyhrnbahn
Die Pyhrnbahn verbindet den Norden mit dem Süden Österreichs.
Sie quert dabei die Alpen über den Pyhrnpass.
Ohne Tunnel wäre diese Strecke kaum möglich gewesen.
Der Bosrucktunnel ist eines ihrer Herzstücke.
Wie man unter den Berg kam
Für den Tunnel musste man sich durch festen Fels arbeiten.
Das war um 1900 eine gefährliche und mühsame Arbeit.
Wasser und Gestein machten den Vortrieb schwierig.
Am Ende stand ein durchgehender Weg durch den Bosruck.
Bahn und Straße nicht verwechseln
Es gibt am Bosruck zwei verschiedene Tunnel.
Der eine trägt die Schiene, der andere die Autobahn.
Diese Seite spricht vom Eisenbahntunnel mit 4766 Metern.
Der Straßentunnel ist ein eigenes, viel jüngeres Bauwerk.
Für den Verkehr heute
Durch den Tunnel rollen Personen- und Güterzüge.
Die Pyhrnbahn ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung.
Der Bosrucktunnel hält diese Achse offen.
Auch nach über hundert Jahren erfüllt er seinen Zweck.
Zwei Tunnel, zwei Zeiten
Der Bahntunnel stammt aus der Pionierzeit der Alpenbahnen.
Der Straßentunnel entstand erst im späten 20. Jahrhundert.
So liegen am selben Berg rund 80 Jahre Technikgeschichte.
Beide zeigen, wie man Berge überwindet.
Zum Vergleich
Knapp fünf Kilometer sind heute keine Rekordlänge mehr.
Moderne Basistunnel messen ein Vielfaches davon.
Für seine Zeit war der Bosrucktunnel aber riesig.
Er zählte zu den großen Alpentunneln seiner Epoche.
Was die Zahl bedeutet
4766 Meter verbinden zwei Bundesländer unter einem Berg.
Sie stehen für eine frühe, mutige Bauleistung.
Der Tunnel hält die Pyhrnbahn bis heute am Leben.
Die Zahl, die bleibt, ist einfach: rund 4,8 Kilometer.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
