Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen in Lwiw: Hier fährt die Straßenbahn durch eine Stadt, die früher Lemberg hieß.“
Wie lang ist das Straßenbahnnetz von Lwiw?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Streckennetz der Straßenbahn Lwiw ist 36,5 Kilometer lang. Neun Linien fahren auf Meterspur durch die westukrainische Stadt, die früher Lemberg hieß.
Lwiw ist die größte Stadt im Westen der Ukraine.
Unter Österreich-Ungarn hieß sie Lemberg.
Durch ihre Altstadt fährt seit 1880 die Straßenbahn.

Das Netz von Lwiw in Zahlen
36,5 km
Streckenlänge
Länge der Trasse durch die Stadt
9
Linien
Stand April 2026
1000 mm
Spurweite
Meterspur
1880
Eröffnung
zunächst als Pferdebahn
rund 120
Fahrzeuge
vor allem Wagen vom Typ Tatra KT4
Quelle: deutschsprachige Wikipedia, Artikel „Straßenbahn Lwiw“ (Stand 2026, Linienzahl April 2026, Fahrzeuge 2012). Alle Angaben gerundet.
Die kurze Antwort
Das Streckennetz der Straßenbahn Lwiw ist 36,5 Kilometer lang.
Gemeint ist die Länge der Trasse durch die Stadt, jede Strecke nur einmal gezählt.
Darauf verkehren nach jüngeren Angaben neun Linien.
Für eine Großstadt ist das ein mittelgroßes Netz.
Es ist über lange Zeit gewachsen.

Was die Zahl genau misst
Bei Straßenbahnen gibt es mehrere Längen.
Die Streckenlänge misst den Weg der Trasse, jede Strecke nur einmal.
Die Gleislänge würde beide Richtungsgleise mitzählen und wäre größer.
Die Linienlänge addiert die Wege aller Linien.
Für den Vergleich nimmt man die Streckenlänge, hier 36,5 Kilometer.
Gut zu wissen
Die Stadt hieß unter Österreich-Ungarn Lemberg und heißt heute auf Ukrainisch Lwiw.
Die Angaben stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia; die Linienzahl ist von Frühjahr 2026, die Fahrzeugzahl aus einer älteren Quelle.
Seit 1880 auf der Schiene
Die Straßenbahn in Lwiw nahm am 5. Mai 1880 den Betrieb auf.
Zunächst fuhr sie als Pferdebahn.
Schon 1894 kam der elektrische Betrieb hinzu.
Damit gehört sie zu den älteren Straßenbahnen der Region.
Über mehr als 140 Jahre blieb sie im Dienst.
Von Lemberg zu Lwiw
Die Stadt trug im Lauf der Geschichte mehrere Namen.
Unter Österreich-Ungarn war sie als Lemberg bekannt.
Heute heißt sie auf Ukrainisch Lwiw.
Die Straßenbahn begleitete all diese Zeiten.
Sie ist damit ein Stück lebendige Stadtgeschichte.
Meterspur unter den Rädern
Die Bahn fährt auf Meterspur, die Schienen liegen einen Meter auseinander.
Diese schmale Spur erlaubt enge Kurven.
Das passt gut in die historische Altstadt mit ihren engen Gassen.
Viele Netze in Mittel- und Osteuropa nutzen dieselbe Spurweite.
In Lwiw ist sie seit Langem der Standard.
Neun Linien
Nach Angaben aus dem Frühjahr 2026 verkehren neun Linien.
Sie verbinden die Altstadt mit den Wohngebieten am Rand.
An zentralen Punkten kann man umsteigen.
Die genaue Zahl der Linien hat sich über die Jahre verändert.
Deshalb ist die Jahresangabe wichtig.
Die Tatra-Flotte
Nach älteren Angaben umfasst der Fuhrpark rund 120 Fahrzeuge.
Viele davon sind Wagen vom tschechischen Typ Tatra KT4.
Diese Gelenkwagen fahren in vielen Städten Mittel- und Osteuropas.
Nach und nach kommen modernere Niederflurwagen hinzu.
Die Fahrzeugzahl stammt aus einer älteren Quelle und kann heute abweichen.
Eine Bahn mit langer Geschichte
Von der Pferdebahn über den elektrischen Betrieb bis heute ist viel geschehen.
Die Straßenbahn überstand mehrere politische Umbrüche.
Sie blieb über all die Jahre das Rückgrat des Nahverkehrs.
Für viele Menschen in der Stadt ist sie Alltag.
Ihre lange Geschichte macht sie besonders.
Im Vergleich
Mit 36,5 Kilometern ist Lwiw ein mittelgroßes Netz.
Es ist länger als viele deutsche Netze mittlerer Städte.
Große Hauptstadtnetze messen dagegen ein Vielfaches.
Für eine Stadt dieser Größe ist die Zahl stimmig.
Sie zeigt, dass die Bahn fest zum Stadtbild gehört.
Wie sich die Zahl ändern kann
Netzlängen sind nicht für immer festgelegt.
Neue Strecken erhöhen die Zahl.
Stilllegungen senken sie.
Die hier genannten Werte stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia und können sich ändern.
Die 36,5 Kilometer sind der aktuell belegte Stand.
Eine Zahl zum Merken
Wer sich eine Zahl merken will, nimmt die 36,5 Kilometer Streckenlänge.
Dazu gehört die Jahreszahl 1880.
Sie steht für eine der älteren Bahnen der Region.
Neun Linien tragen heute die Stadt.
Vom Lemberg der Pferdebahn zum heutigen Lwiw: Die Bahn blieb.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
