Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Residenzstadt: Hier hält die Straßenbahn im Schatten des Schweriner Schlosses.“
Wie lang ist das Schweriner Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Schweriner Straßenbahnnetz umfasst heute eine Streckenlänge von rund 21 Kilometern. Darauf verkehren vier Linien.
Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern.
Die Stadt am See hat eine eigene Straßenbahn.
Ihr Netz misst heute rund 21 Kilometer.

Die wichtigsten Zahlen
21 km
Streckenlänge
vier Linien
1881
erste Pferdebahn
1885 zunächst eingestellt
2
Netze in M-V
neben Rostock
Auf den rund 21 Kilometern verkehren vier Linien.
Schwerin und Rostock sind die einzigen Straßenbahnnetze im Land.
Die kurze Antwort
Das Schweriner Straßenbahnnetz umfasst heute eine Streckenlänge von rund 21 Kilometern.
Darauf verkehren vier Linien.
Die Straßenbahn ist der wichtigste Träger des Nahverkehrs in der Stadt.
Neben Rostock ist sie eines von nur zwei Netzen in Mecklenburg-Vorpommern.

Was die Kilometer messen
Die 21 Kilometer geben die Streckenlänge an.
Jede Trasse zählt dabei nur einmal.
Die Summe aller Linienwege läge höher.
Für den Städtevergleich ist die Streckenlänge die klarere Zahl.
Gut zu wissen
Die Straßenbahn ist der wichtigste Träger des Nahverkehrs in Schwerin.
Schwerin und Rostock sind die beiden einzigen Straßenbahnnetze in Mecklenburg-Vorpommern.
Eine Pferdebahn als Vorläufer
Vorläuferin der heutigen Bahn war eine Pferdebahn.
Sie wurde 1881 eröffnet und 1885 zunächst wieder eingestellt.
Erst später kehrte die Straßenbahn dauerhaft zurück.
Heute ist sie aus der Stadt nicht mehr wegzudenken.
Vier Linien für die Stadt
Vier Linien decken die wichtigsten Achsen der Stadt ab.
Betrieben wird die Bahn von der Nahverkehr Schwerin GmbH.
Sie verbindet Wohngebiete, Innenstadt und wichtige Ziele.
Als wichtigster Nahverkehrsträger trägt sie die Hauptlast.
Stadt am Wasser
Schwerin ist von mehreren Seen umgeben.
Das prägt auch die Wege, die die Straßenbahn nehmen kann.
Zwischen den Seen bündelt sich der Verkehr auf wenigen Achsen.
Gerade dort spielt die Bahn ihre Stärke aus.
Wie eine Straßenbahn angetrieben wird
Fast alle Straßenbahnen fahren elektrisch.
Den Strom holen sie sich über einen Draht, die Oberleitung.
Ein Bügel auf dem Dach, der Stromabnehmer, hält den Kontakt.
So fährt die Bahn ohne eigenen Auspuff mitten durch die Stadt.
Warum die Länge zählt
Die Streckenlänge zeigt, wie gut eine Stadt ohne Auto erschlossen ist.
Bei rund 21 Kilometern erreicht man viele Ziele direkt.
Ein kompaktes Netz ist zudem günstiger im Unterhalt.
Das kommt den Fahrgästen zugute.
Schwerin im Vergleich
Mit rund 21 Kilometern liegt Schwerin im unteren Mittelfeld der deutschen Netze.
Im eigenen Land ist Rostock mit rund 35,6 Kilometern das größere Netz.
Für eine Landeshauptstadt dieser Größe ist Schwerin dennoch gut ausgestattet.
Vier Linien halten die Stadt zuverlässig in Bewegung.
Warum Städte an der Tram festhalten
Eine Straßenbahn befördert viele Menschen auf wenig Fläche.
Sie braucht keinen Kraftstoff und stößt vor Ort keine Abgase aus.
Auf eigener Trasse ist sie schneller als das Auto im Stau.
Deshalb bauen heute wieder viele Städte ihre Netze aus.
Ausblick
Die rund 21 Kilometer sind ein Zwischenstand.
Netze verändern sich mit den Plänen einer Stadt.
Wichtig bleibt die gute Instandhaltung der Gleise.
Nur befahrbare Strecken nützen den Fahrgästen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
