Stimmt es, dass …?
„Willkommen im ICE, dieser Zug beschleunigt mit über den Zug verteilten Antrieben.“
Stimmt es, dass ein moderner ICE seinen Antrieb über den ganzen Zug verteilt?
→ Stimmt. Der ICE 3 hat keine Loks an den Enden mehr, sondern viele Motoren unter dem Zug verteilt.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Stimmt es, dass …?
Kurz gesagt
Ja, das stimmt bei den neueren Baureihen: Der ICE 3 trägt seine Antriebe unter dem Boden verteilt. Vier der acht Wagen eines rund 200 Meter langen ICE-3-Triebzuges sind angetrieben, statt zweier Loks an den Enden.
Der erste ICE hatte an jedem Ende einen kräftigen Triebkopf.
Dazwischen hingen die Wagen ohne eigenen Antrieb.
Beim moderneren ICE 3 sieht das ganz anders aus.

Der verteilte Antrieb in Zahlen
4 von 8
ICE 3
so viele Wagen sind angetrieben
rund 200 m
Zuglänge
ein ICE-3-Triebzug
300 km/h
Höchsttempo
planmäßig beim ICE 3
Quelle: Wikipedia „ICE 3″; Stand September 2026.
Der Triebkopf am Ende
Beim ICE 1 und ICE 2 sitzt die Antriebstechnik in zwei Triebköpfen.
Sie stehen vorn und hinten und ziehen beziehungsweise schieben die Mittelwagen.
Diese Bauweise ist bewährt und leistungsstark.
Sie kostet aber an beiden Enden Platz, der nicht für Fahrgäste zur Verfügung steht.

Der ICE 3 macht es anders
Eine wesentliche Besonderheit des ICE 3 ist der über den ganzen Zug verteilte Antrieb.
Die Motoren sitzen unterflur, also unter dem Wagenboden.
Vier der acht Wagen eines rund 200 Meter langen Zuges sind angetrieben.
Sichtbare Loks an den Enden gibt es nicht mehr.
Gut zu wissen
Fachleute sprechen beim verteilten Antrieb auch von einem Triebzug mit Unterflurantrieb.
Der Verzicht auf Triebköpfe schafft beim ICE 3 zusätzlichen Platz und erlaubt den bekannten Blick nach vorn.
Warum das clever ist
Wenn viele Achsen antreiben, verteilt sich die Kraft auf mehr Räder.
Das verbessert die Haftung, gerade beim Beschleunigen und am Berg.
Zugleich wird der Platz an den Zugenden frei.
Beim ICE 3 kann man deshalb sogar vorn aus dem Führerstandsbereich nach vorn blicken.
Tempo und Leistung
Der ICE 3 ist für eine planmäßige Höchstgeschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde ausgelegt.
Die verteilte Antriebsleistung macht dieses Tempo möglich.
Viele kleine Motoren ersetzen die zwei großen der Triebköpfe.
In Summe steht so reichlich Kraft bereit.
Der Fachbegriff Triebzug
Ein solcher Zug heißt Triebzug.
Das ist eine mit eigenem Antrieb versehene Einheit aus mehreren Fahrzeugen.
Im Regelbetrieb wird sie nicht getrennt.
Angetriebene und nicht angetriebene Wagen bilden zusammen eine feste Einheit.
Nicht jeder ICE ist gleich
Der Mythos gilt für die neueren Baureihen, nicht für alle ICE.
ICE 1 und ICE 2 fahren weiterhin mit Triebköpfen.
ICE 3 und seine Nachfolger setzen auf den verteilten Antrieb.
Wer genau hinschaut, erkennt den Unterschied schon an den Zugenden.
Ein Blick unter den Zug
Der verteilte Antrieb bleibt für Fahrgäste weitgehend unsichtbar.
Die Technik steckt in den Drehgestellen unter dem Boden.
Von oben wirkt der Zug wie eine durchgehende Kette gleicher Wagen.
Erst der Blick unter den Wagen verrät, welche Achsen antreiben.
Das Fazit
Der Mythos stimmt für die modernen Baureihen.
Der ICE 3 verteilt seinen Antrieb über den ganzen Zug.
Vier von acht Wagen sind angetrieben, ganz ohne Triebköpfe an den Enden.
Das bringt mehr Haftung und mehr Platz, bei einem Tempo von bis zu 300 Kilometern pro Stunde.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
