Wie lang ist das Schienennetz Rumäniens?

Zahlen, bitte!

„Nächster Halt: Rumänien, wo gut zehntausend Kilometer Gleis das ganze Land zusammenhalten.“

Wie lang ist das Schienennetz Rumäniens?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Das rumänische Schienennetz hat eine Betriebslänge von 10.628 Kilometern. Es ist in Normalspur gebaut, und auf elektrifizierten Strecken fließt Wechselstrom mit 25 Kilovolt bei 50 Hertz.

Rumänien besitzt eines der größeren Schienennetze in Südosteuropa.

Die staatliche Infrastrukturgesellschaft CFR gibt die Betriebslänge mit 10.628 Kilometern an.

Davon sind 2917 Kilometer zweigleisig, der größere Teil des Netzes ist also eingleisig.

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Foto: Pudelek, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

10.628 km

Betriebslänge des Netzes

in Normalspur

2917 km

davon zweigleisig

der Rest eingleisig

25 kV / 50 Hz

Bahnstrom

Wechselstrom, wo elektrifiziert

Die Zahlen stammen von der staatlichen Infrastrukturgesellschaft CFR.

Die Kernzahl

Das rumänische Schienennetz hat eine Betriebslänge von 10.628 Kilometern.

Betrieben wird es von der staatlichen Gesellschaft Compania Națională de Căi Ferate CFR.

Damit gehört Rumänien zu den Ländern mit einem vergleichsweise dichten Bahnnetz in der Region.

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Foto: Wolfgang Gschnitzer, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Was Betriebslänge bedeutet

Die Betriebslänge zählt die Strecken, nicht jedes einzelne Gleis.

Eine zweigleisige Strecke zählt also nur einmal, obwohl zwei Schienenpaare nebeneinander liegen.

Von den 10.628 Kilometern sind 2917 Kilometer zweigleisig ausgebaut.

Der größere Teil des Netzes ist damit eingleisig.

Gut zu wissen

Die Betriebslänge beschreibt die Länge der Strecken, nicht die Summe aller Gleise.

Ein zweigleisiger Ausbau verdoppelt die Gleislänge, zählt in der Statistik aber weiter als eine Strecke.

Normalspur mit kleinen Ausnahmen

Fast das ganze Netz ist in Normalspur mit 1435 Millimetern gebaut.

Das ist dieselbe Spurweite wie in Deutschland und den meisten Nachbarländern.

Nur an den Grenzen zur Ukraine und zur Republik Moldau gibt es in sehr geringem Umfang Breitspur mit 1520 Millimetern.

Dort helfen teils auch Vierschienengleise beim Übergang.

Strom aus der Oberleitung

Auf den elektrifizierten Strecken fahren die Züge mit Wechselstrom von 25 Kilovolt und 50 Hertz.

Für die Bahnstromversorgung ist das Unternehmen Electrificare CFR zuständig.

Nicht alle Strecken haben eine Oberleitung, auf vielen Nebenstrecken rollen weiterhin Dieselfahrzeuge.

Die erste elektrische Hauptstrecke

Mit der Elektrifizierung der Hauptstrecken begann man in den 1950er und 1960er Jahren.

Als erstes wurde die wichtige Verbindung zwischen Bukarest und Brașov unter Strom gesetzt.

Diese Strecke führt über die Ausläufer der Karpaten und ist bis heute eine der meistbefahrenen des Landes.

Ein Blick zurück ins Königreich

Das Netz ist über anderthalb Jahrhunderte gewachsen.

Im Jahr 1889 standen rund 1377 Kilometer Eisenbahnlinien unter der Verwaltung der CFR.

Seitdem hat sich die Länge also fast verachtfacht.

Von der Staatsbahn zu mehreren Gesellschaften

Lange war die CFR ein einziges großes Staatsunternehmen.

Ende 1998 wurde sie in mehrere Gesellschaften aufgeteilt.

Seither trennt man das Netz, den Personenverkehr und den Güterverkehr organisatorisch voneinander.

Wer heute Reisende befördert

Den größten Teil des Personenverkehrs übernimmt die Gesellschaft CFR Călători.

Daneben fahren mehrere private Unternehmen auf dem Netz, etwa Astra Trans Carpatic und Softrans.

So teilen sich mehrere Anbieter dieselben Gleise.

Güter rollen über dieselben Schienen

Auch der Güterverkehr nutzt das staatliche Netz.

Zu den größeren Güterbahnen zählen Grup Feroviar Român und die DB Cargo Romania.

Der Marktanteil verteilt sich dabei auf mehrere Unternehmen.

Im Vergleich mit Deutschland

Zum Einordnen hilft ein Blick nach Deutschland.

Das deutsche Streckennetz gilt mit rund 33.000 Kilometern als etwa dreimal so lang.

Rumäniens Netz erreicht damit ungefähr ein Drittel der deutschen Länge.

Für die Fläche des Landes ist das ein ordentlicher Wert.

Bukarest als zentraler Knoten

Viele wichtige Strecken laufen auf die Hauptstadt Bukarest zu.

Von dort aus führen Linien in alle größeren Landesteile, von Siebenbürgen bis zur Küste am Schwarzen Meer.

Ein Netz lebt eben nicht nur von seiner Gesamtlänge, sondern auch von seinen Knotenpunkten.

Warum die Zahl schwanken kann

Angaben zur Netzlänge sind keine für die Ewigkeit festgeschriebenen Werte.

Strecken werden stillgelegt, reaktiviert oder neu vermessen.

Darum nennen verschiedene Quellen leicht unterschiedliche Kilometerzahlen.

Die 10.628 Kilometer sind der Wert der Infrastrukturgesellschaft für das Streckennetz.

Was die Zahl für Reisende heißt

Zehntausend Kilometer Gleis bedeuten, dass auch kleinere Städte oft einen Anschluss haben.

Wo viele Strecken eingleisig sind, müssen Züge an Ausweichstellen aufeinander warten.

Das kostet Zeit und macht einen zweigleisigen Ausbau zu einem wichtigen Thema für die Zukunft.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie lang ist das rumänische Schienennetz?
Die Betriebslänge beträgt 10.628 Kilometer.
Welche Spurweite wird genutzt?
Fast überall Normalspur mit 1435 Millimetern, nur an einzelnen Grenzübergängen gibt es in geringem Umfang Breitspur mit 1520 Millimetern.
Mit welchem Strom fahren die Züge?
Auf elektrifizierten Strecken mit Wechselstrom von 25 Kilovolt und 50 Hertz.
Wer betreibt das Netz?
Die staatliche CFR ist für die Infrastruktur zuständig, den Personenverkehr übernimmt vor allem CFR Călători, dazu kommen private Anbieter.
Wie viel des Netzes ist zweigleisig?
Rund 2917 Kilometer sind zweigleisig ausgebaut, der Rest ist eingleisig.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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