Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, unter Peking liegt ein U-Bahn-Netz von fast neunhundert Kilometern, gewachsen in nur wenigen Jahren.“
Wie lang ist das Netz der Pekinger U-Bahn?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Pekinger U-Bahn ist mit rund 888 Kilometern eines der längsten der Welt. Noch Anfang 2022 waren es 783 Kilometer, was zeigt, wie schnell die Stadt ihr Netz ausbaut.
Unter der Millionenstadt Peking liegt eines der größten U-Bahn-Netze, das je gebaut wurde.
Seine Länge hat sich in wenigen Jahren so stark verändert, dass jede Zahl schnell veraltet.
Der Blick auf die Kilometer zeigt, wie rasant eine Großstadt ihren Untergrund erschließen kann.

Die wichtigsten Zahlen
888 km
Streckenlänge
Stand Ende 2025
513
Stationen
Umsteigebahnhöfe mehrfach gezählt
783 km
Anfang 2022
in wenigen Jahren stark gewachsen
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur U-Bahn Peking; Stand der Zahlen wie angegeben.
Die Länge in einer Zahl
Ende 2025 maß das Netz der Pekinger U-Bahn rund 888 Kilometer.
Damit zählt es zu den längsten U-Bahn-Netzen der Welt.
Rund 513 Stationen verteilen sich über die ganze Stadt.
Umsteigebahnhöfe werden dabei mehrfach gezählt, weil dort mehrere Linien halten.

In wenigen Jahren gewachsen
Anfang 2022 waren es noch 783 Kilometer.
Innerhalb weniger Jahre kamen also über hundert Kilometer hinzu.
Kaum eine andere Stadt baut ihr Netz in diesem Tempo aus.
Die Zahl wächst so schnell, dass jede Angabe rasch überholt ist.
Gut zu wissen
Streckenlänge und Zahl der Stationen werden unterschiedlich gezählt: Bei den Stationen zählen Umsteigebahnhöfe oft mehrfach, bei den Kilometern nicht.
Weil in Peking laufend neue Linien öffnen, sind alle Angaben eine Momentaufnahme und wachsen weiter.
Ein junges Netz
Die erste Linie der Pekinger U-Bahn ging schon 1969 in Betrieb.
Lange blieb das Netz jedoch klein und wuchs nur langsam.
Erst in den letzten beiden Jahrzehnten explodierte der Ausbau.
Die meisten Kilometer sind also erstaunlich jung.
Warum so schnell gebaut wird
Peking hat viele Millionen Einwohner und kämpft mit vollen Straßen.
Die U-Bahn soll den Verkehr unter die Erde verlagern.
Der Staat treibt den Bau mit großem Aufwand voran.
So entsteht Jahr für Jahr neue Strecke.
Was 888 Kilometer bedeuten
Fast neunhundert Kilometer Tunnel und Trasse sind schwer vorstellbar.
Das entspricht etwa der Strecke von Hamburg bis München und zurück bis Frankfurt.
Alles davon liegt allein im Nahverkehr einer einzigen Stadt.
Die Zahl macht die schiere Größe Pekings begreifbar.
Der Vergleich mit anderen Städten
Auch Shanghai hat ein Netz in ähnlicher Größenordnung.
Beide chinesischen Städte liegen damit an der Weltspitze.
Europäische Netze wie in London oder Moskau sind kürzer.
Der Wettlauf um das längste Netz ist vor allem eine Sache der asiatischen Megastädte.
Viele Menschen, viele Fahrten
Ein so großes Netz trägt jeden Tag Millionen Fahrgäste.
Die Züge fahren in dichtem Takt, oft nur wenige Minuten auseinander.
In den Stoßzeiten sind die Bahnsteige dicht gefüllt.
Ohne die U-Bahn käme der Verkehr an der Oberfläche zum Erliegen.
Wie man die Länge misst
Die Streckenlänge zählt die Gleistrasse aller Linien zusammen.
Gemeinsame Abschnitte werden dabei in der Regel nur einmal gezählt.
Bei den Stationen dagegen zählt jeder Umsteigepunkt mehrfach.
Deshalb passen Kilometer und Stationszahl nicht immer glatt zusammen.
Ein Netz, das nie fertig ist
In Peking sind ständig neue Linien im Bau.
Kaum ist eine Strecke eröffnet, beginnt die nächste Baustelle.
Die Planer denken in Jahrzehnten, nicht in einzelnen Jahren.
Das Netz gleicht damit einem Organismus, der immer weiter wächst.
Eine Zahl als Zeichen des Wachstums
Die Länge des Netzes erzählt von einer Stadt in ständiger Bewegung.
Sie steht für den Willen, den Verkehr einer Riesenstadt zu bändigen.
Jede neue Linie verschiebt die Zahl weiter nach oben.
So bleibt die Pekinger U-Bahn ein Musterbeispiel für rasanten Nahverkehr.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
