Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen: Die Metro Lissabon bringt auf gut 45 Kilometern Bewegung in die Hügelstadt am Tejo.“
Wie lang ist das Netz der Metro Lissabon?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Metro Lissabon ist rund 45,5 Kilometer lang und zählt 56 Stationen auf vier Linien. Eröffnet wurde die Bahn 1959.
Lissabon ist eine Stadt der Hügel, enger Gassen und steiler Wege.
Eine U-Bahn unter der Altstadt entlastet diese schwierige Lage spürbar.
Wer nach ihrer Länge fragt, erhält eine übersichtliche Antwort aus vier Linien.

Die wichtigsten Zahlen
45,5 km
Netzlänge
vier Linien
56
Stationen
im Gesamtnetz
1959
Eröffnung
29. Dezember
Seit der Eröffnung 1959 hat die Metro Lissabon mehr als fünf Milliarden Fahrgäste befördert.
Gut 45 Kilometer, vier Linien
Das Netz der Metro Lissabon ist rund 45,5 Kilometer lang.
Es besteht aus vier Linien, die mit Farben und Symbolen gekennzeichnet sind.
Zusammen zählen sie 56 Stationen.
Damit ist es ein kompaktes, aber sehr dicht genutztes Netz.
Für die enge Altstadt ist diese Länge gut geeignet.

Vier Linien mit Farben und Symbolen
Jede der vier Linien trägt eine eigene Farbe und ein eigenes Zeichen.
Das hilft bei der Orientierung, auch ohne Sprachkenntnisse.
Die Linien kreuzen sich an mehreren Umsteigebahnhöfen.
So entsteht aus wenigen Strecken ein brauchbares Netz.
Gut zu wissen
Viele Bahnhöfe der Metro Lissabon sind mit den berühmten portugiesischen Kacheln, den Azulejos, geschmückt und gelten als kleine Kunstwerke.
Weil die Stadt sehr hügelig ist, nimmt die U-Bahn den Fahrgästen viele steile Wege ab.
56 Stationen unter der Stadt
Über alle vier Linien verteilt zählt das Netz 56 Stationen.
Viele davon sind mit Kunst und farbigen Kacheln geschmückt.
Die Bahnhöfe gelten deshalb als kleine Sehenswürdigkeiten.
Sie machen die Fahrt unter der Stadt angenehm und hell.
Der Start im Jahr 1959
Eröffnet wurde die Metro am 29. Dezember 1959.
Zu Beginn hatte sie die Form eines Y mit einem gemeinsamen Endpunkt.
Die ersten Stationen waren Sete Rios, Entre Campos und Restauradores.
Damit bekam Lissabon als erste Stadt Portugals eine U-Bahn.
Vom Y zum verzweigten Netz
Aus dem anfänglichen Y wuchs über die Jahrzehnte ein richtiges Netz.
Besonders in den 1960er und 1980er Jahren gab es große Ausbauphasen.
Schritt für Schritt kamen neue Äste und Linien hinzu.
So entstand das heutige Netz mit vier Linien.
Die Expo 98 bringt die Ostlinie
Im Jahr 1998 fand in Lissabon die Weltausstellung Expo 98 statt.
Dafür wurde die rote Linie, die Linha do Oriente, neu gebaut.
Sie führt vom Zentrum zum Ausstellungsgelände am Bahnhof Oriente.
So band die Stadt das Expo-Viertel direkt an die Metro an.
Die einzige Metro Portugals
Lissabon ist bis heute die einzige Stadt Portugals mit einer klassischen U-Bahn.
Andere Städte setzen auf Straßenbahnen, Busse oder Stadtbahnen.
Für die Hauptstadt ist die Metro das schnelle Rückgrat.
Sie verbindet die Altstadt mit den moderneren Stadtteilen.
Milliarden Fahrgäste seit 1959
Seit ihrer Eröffnung hat die Metro mehr als fünf Milliarden Fahrgäste befördert.
Das zeigt, wie wichtig sie für den Alltag der Stadt ist.
Täglich strömen viele Pendler und Touristen durch die Bahnhöfe.
Gerade in der dichten Innenstadt ist sie oft der schnellste Weg.
Links fahren unter der Erde
Eine Besonderheit ist die linke Fahrordnung im Netz.
Die Züge fahren also auf der jeweils linken Seite.
Das ist in Kontinentaleuropa eher ungewöhnlich.
Für die Fahrgäste macht es im Alltag aber keinen Unterschied.
Ein Netz, das weiter wächst
Auch die Metro Lissabon ist mit 45,5 Kilometern noch nicht am Ende.
Verlängerungen und neue Verbindungen sind geplant oder im Bau.
Jede neue Station macht das Netz ein Stück länger.
Die heutige Länge ist daher nur eine Momentaufnahme.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
