Wie lang ist das Netz der Metro Hyderabad?

Zahlen, bitte!

„Bitte beachten Sie: Dieses Netz misst 67,2 Kilometer und verläuft vollständig über der Stadt.“

Wie lang ist das Netz der Metro Hyderabad?

→ Ein Netz in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Metro Hyderabad misst 67,2 Kilometer und verteilt sich auf drei Linien mit 60 Stationen. Alle Strecken verlaufen in Hochlage und damit vollständig über der Stadt.

Hyderabad ist eine der großen Metropolen Südindiens und ein wichtiges Zentrum der Informationstechnik.

Seit den 2010er Jahren fährt dort eine moderne U-Bahn, die vollständig auf Stelzen über den Straßen verläuft.

Ihr Netz zählt heute zu den größten des Landes, und diese Zahlen zeigen, wie weit es reicht.

Hyderabad Metro Blue Line
Foto: Nikhil B, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

67,2 km

Streckenlänge

3 Linien

60

Stationen

alle in Hochlage

3.

längstes Netz Indiens

nach Delhi und Bengaluru

Mit 67,2 Kilometern auf drei Linien ist Hyderabad das drittlängste U-Bahn-Netz Indiens.

Die wichtigste Zahl

Die Metro Hyderabad misst nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia 67,2 Streckenkilometer.

Diese verteilen sich auf drei Linien mit insgesamt 60 Stationen.

Damit ist sie das drittlängste in Betrieb befindliche U-Bahn-Netz Indiens.

Zum Vergleich kommt die Münchner U-Bahn auf 103,1 Kilometer, ist also etwa um die Hälfte länger.

Stadium Metro station in Hyderabad (August 2019)
Foto: iMahesh, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Netz komplett in Hochlage

Eine Besonderheit der Metro Hyderabad ist, dass alle drei Linien und alle 60 Stationen in Hochlage trassiert sind.

Das bedeutet, dass die Züge nicht unter der Erde, sondern auf Stelzen über den Straßen fahren.

Für die Fahrgäste bietet das weite Ausblicke über die Stadt.

Für die Stadt bedeutet es, dass keine aufwendigen Tunnel gegraben werden mussten.

Gut zu wissen

Die hier genannten Zahlen geben den Stand der deutschsprachigen Wikipedia wieder; indische U-Bahn-Netze werden vielerorts weiter ausgebaut.

Dass alle Linien und Stationen in Hochlage liegen, ist eine Besonderheit, die Hyderabad von vielen anderen Metros unterscheidet.

Das drittlängste Netz Indiens

In der Rangfolge der indischen U-Bahnen liegt Hyderabad auf dem dritten Platz.

Länger sind nur die Metro Delhi als größtes Netz des Landes und die Namma Metro in Bengaluru.

Mit 67,2 Kilometern liegt Hyderabad deutlich hinter Bengaluru, das 96,1 Kilometer erreicht.

Dennoch gehört es zu den großen Netzen eines Landes, das viele neue Metros gebaut hat.

Gebaut von Larsen & Toubro

Geplant und gebaut wurde die erste Phase des Netzes von der Firma Larsen & Toubro.

Zuständig war dafür das Tochterunternehmen L&T Metro Rail Hyderabad.

Ein privates Großunternehmen übernahm also einen wesentlichen Teil des Baus.

Das ist für ein so großes öffentliches Verkehrsprojekt durchaus bemerkenswert.

Eine öffentlich-private Partnerschaft

Finanziert wurde die Metro über eine öffentlich-private Partnerschaft mit einer Minderheitsbeteiligung der öffentlichen Hand.

Der größere Teil lag damit zunächst in privater Verantwortung.

Zum 31. März 2026 sollte die Eigentümerschaft vollständig an die staatliche Gesellschaft Hyderabad Metro Rail Limited übergehen.

Damit wandert die Bahn Schritt für Schritt in die öffentliche Hand.

Wie es zur Metro kam

Als Hyderabad immer weiter wuchs, stieg der Bedarf nach einem schnellen Verkehrsmittel mit hoher Kapazität.

Das Ministerium für Stadtentwicklung der Union genehmigte schließlich den Bau der Metro.

Es beauftragte die erfahrene Delhi Metro Rail Corporation damit, Linien vorzuschlagen und einen ausführlichen Projektbericht vorzulegen.

So floss das Wissen aus dem Bau der Metro Delhi in das Projekt in Hyderabad ein.

Die Stadtbahn MMTS als Vorläufer

Schon vor der Metro gab es in Hyderabad ein städtisches Eisenbahnsystem namens MMTS.

Dieses wurde im August 2003 eingeführt und verbesserte den Nahverkehr der Partnerstädte Hyderabad und Secunderabad.

Ursprünglich sollte die Metro an das bestehende MMTS anschließen.

Beide Systeme ergänzen den Nahverkehr der Doppelstadt bis heute.

Wo Hyderabad liegt

Hyderabad ist die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Telangana.

Die Stadt ist zusammen mit ihrer Zwillingsstadt Secunderabad ein großer Ballungsraum.

Sie gilt als bedeutendes Zentrum der Informationstechnik mit vielen internationalen Unternehmen.

Ein leistungsfähiges Nahverkehrsnetz ist für eine solche Metropole von großem Wert.

Der Vergleich mit Deutschland

Das größte deutsche U-Bahn-Netz ist das in Berlin mit 155,4 Kilometern Länge und 175 Bahnhöfen.

Die Münchner U-Bahn kommt auf 103,1 Kilometer und 100 Stationen.

Mit 67,2 Kilometern erreicht Hyderabad etwa zwei Drittel der Münchner Länge.

Für ein Netz, das erst in den 2010er Jahren entstand, ist das eine beachtliche Größe.

Der Vergleich in Indien

Innerhalb Indiens führt die Metro Delhi die Rangliste mit großem Abstand an.

Auf dem zweiten Platz folgt die Namma Metro in Bengaluru mit 96,1 Kilometern.

Hyderabad schließt sich mit 67,2 Kilometern als drittlängstes Netz an.

Die ältere Metro Kolkata, die erste des Landes, ist heute kürzer als diese jüngeren Netze.

Warum Hochbahnen in Indien verbreitet sind

Viele indische Metros fahren nicht im Tunnel, sondern auf aufgeständerten Trassen über den Straßen.

Hochbahnen lassen sich oft schneller und mit geringerem Aufwand bauen als unterirdische Strecken.

In dicht bebauten, aber nicht durchweg unterkellerten Städten ist das ein praktischer Weg.

Hyderabad hat diesen Weg mit einem vollständig aufgeständerten Netz konsequent gewählt.

Wie ein Netz gemessen wird

Die Länge eines U-Bahn-Netzes wird üblicherweise als Streckenlänge angegeben.

Gemeint ist damit die Länge der Strecke und nicht die Summe aller einzelnen Gleise.

Weil fast überall zwei Richtungsgleise nebeneinanderliegen, wäre die reine Gleislänge deutlich größer.

Die 67,2 Kilometer von Hyderabad bezeichnen also die Länge des eigentlichen Streckennetzes.

Was die Zahl 67 bedeutet

Ein Netz von gut 67 Kilometern verbindet die wichtigsten Teile einer großen Doppelstadt.

Würde man alle drei Linien gedanklich aneinanderlegen, ergäbe sich eine lange Strecke quer durch die Region.

Für die Fahrgäste zählt am Ende weniger die reine Länge als die Zahl der Ziele, die sie ohne Umweg erreichen.

Die Metro Hyderabad zeigt, wie eine indische Metropole in kurzer Zeit ein großes, modernes Netz aufbauen kann.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Häufige Fragen

Wie lang ist das Netz der Metro Hyderabad?
Die Metro Hyderabad misst 67,2 Kilometer auf drei Linien mit insgesamt 60 Stationen.
Fährt die Metro Hyderabad unterirdisch?
Nein, alle drei Linien und alle 60 Stationen sind in Hochlage trassiert und verlaufen über den Straßen.
Welchen Rang hat das Netz in Indien?
Es ist das drittlängste U-Bahn-Netz Indiens nach der Metro Delhi und der Namma Metro in Bengaluru.
Wer hat die Metro gebaut?
Die erste Phase wurde von der Firma Larsen & Toubro über ihr Tochterunternehmen L&T Metro Rail Hyderabad geplant und gebaut.
Wie groß ist das Netz im Vergleich zu München?
Mit 67,2 Kilometern erreicht es etwa zwei Drittel der Münchner U-Bahn, die 103,1 Kilometer misst.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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