Zahlen, bitte!
„Mit über 700 Kilometern gehört die Metro aus Chengdu zu den fünf größten U-Bahnen der Welt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Chengdu?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Chengdu Metro bringt es auf über 700 Kilometer Länge. Damit gehört sie zu den fünf größten U-Bahn-Netzen der Welt.
Die Chengdu Metro ist die U-Bahn der Stadt Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan.
Wer nach der Länge ihres Netzes fragt, stößt auf eines der größten U-Bahn-Netze der Welt.
Dabei fuhr der erste Zug erst im Jahr 2010.

Die wichtigsten Zahlen
über 700 km
Länge des Netzes
fünf größte der Welt
2010
Eröffnung der ersten Linie
siebte U-Bahn-Stadt Festlandchinas
1557 km
langfristig geplante Länge
31 Linien
Das Netz der Chengdu Metro umfasst über 700 Kilometer und gehört damit zu den fünf größten der Welt.
Die kurze Antwort
Das Netz der Chengdu Metro bringt es nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia auf über 700 Kilometer Streckenlänge.
Damit gehört der Betrieb zu den fünf größten U-Bahn-Netzen der Welt.
Für eine U-Bahn, die erst 2010 eröffnet wurde, ist das eine außergewöhnliche Zahl.
Chengdu zeigt, wie schnell ein chinesisches Metro-Netz wachsen kann.

Die Eröffnung im Jahr 2010
Die erste Linie der Chengdu Metro ging am 27. September 2010 in Betrieb.
Chengdu war damit der siebte U-Bahn-Betrieb im chinesischen Festland.
Zugleich war es eines der ersten U-Bahn-Netze im Südwesten des Landes.
Die Stadt holte in wenigen Jahren einen großen Rückstand auf.
Gut zu wissen
Chengdu baute sein Netz von anfänglich 18,5 Kilometern im Jahr 2010 auf über 700 Kilometer aus, was zu den schnellsten Ausbauten der Welt zählt.
Mit dem langfristigen Ziel von 1557 Kilometern und 31 Linien dürfte das Netz noch weiter wachsen.
Die erste Linie
Die Linie 1 führt von Norden nach Süden durch die Stadt.
Bei ihrer Eröffnung betrug ihre Gesamtlänge 18,5 Kilometer.
Dazu gehörten damals 16 Stationen.
Von dieser überschaubaren Strecke wuchs das Netz rasant weiter.
Vom Start zur Weltspitze
Aus den anfänglichen 18,5 Kilometern wurden in rund anderthalb Jahrzehnten über 700 Kilometer.
Damit hat sich das Netz vielfach vergrößert.
Kaum ein anderes U-Bahn-Netz der Welt ist in so kurzer Zeit so stark gewachsen.
Chengdu reiht sich damit in die Spitzengruppe der chinesischen Metropolen ein.
Unter den fünf größten der Welt
Mit über 700 Kilometern zählt Chengdu zu den fünf größten U-Bahn-Netzen weltweit.
An der Spitze stehen chinesische Städte wie Shanghai und Peking.
Auch Guangzhou und Shenzhen gehören zu den ganz großen Netzen.
Chengdu hat sich binnen weniger Jahre in diese Reihe gearbeitet.
Eine U-Bahn für Südwestchina
Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas.
Die Stadt ist ein wichtiges Wirtschafts- und Verkehrszentrum der Region.
Lange hatte der Südwesten Chinas kaum U-Bahnen.
Chengdu übernahm hier eine Vorreiterrolle.
Die Pläne für die Zukunft
Der langfristige Plan sieht ein Netz mit 31 Linien vor.
Zusammen sollen diese 1557 Kilometer lang werden.
Das wäre mehr als das Doppelte der heutigen Länge.
Chengdu plant seine U-Bahn also noch deutlich größer.
Warum so viel gebaut wird
Ein Ziel des Ausbaus ist, mehr Wege auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern.
Für das Jahr 2020 war ein Anteil des öffentlichen Verkehrs von 33 Prozent vorgesehen.
Davon sollte gut ein Drittel auf die U-Bahn entfallen.
Ein dichtes Schienennetz soll die Straßen der Millionenstadt entlasten.
Chengdu, Metropole in Sichuan
Chengdu gehört zu den großen Städten Chinas.
Ihr schnelles Wachstum erforderte ein leistungsfähiges Verkehrsmittel.
Die U-Bahn wuchs darum im gleichen Tempo wie die Stadt.
So entstand in kurzer Zeit eines der größten Netze der Welt.
Vergleich mit anderen Netzen
In Europa gibt es praktisch kein U-Bahn-Netz dieser Größe.
Selbst London oder Paris bleiben deutlich unter 700 Kilometern.
Nur in China finden sich mehrere Netze dieser Dimension.
Chengdu steht damit beispielhaft für den rasanten U-Bahn-Bau des Landes.
Was über 700 Kilometer bedeuten
Über 700 Kilometer sind rund das Vierzigfache der ersten Linie von 2010.
Ein Netz dieser Länge deckt fast jeden Winkel der Stadt ab.
Viele Linien kreuzen sich an großen Umsteigebahnhöfen.
So entsteht ein engmaschiges Netz unter der ganzen Metropole.
Was die Länge für Fahrgäste bedeutet
Ein so großes Netz bringt fast jedes Ziel in die Nähe einer Station.
Umsteigen ist an vielen Knoten bequem möglich.
Die kurzen Abstände zwischen den Zügen sorgen für wenig Wartezeit.
Aus der enormen Länge wird so ein sehr alltagstaugliches Verkehrsmittel.
Ein junges, riesiges Netz
Nur wenige Netze der Welt sind zugleich so jung und so groß.
Chengdu brauchte dafür nur gut anderthalb Jahrzehnte.
Das Beispiel zeigt die Geschwindigkeit des chinesischen Nahverkehrsausbaus.
Weitere Linien sind bereits fest eingeplant.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
