Zahlen, bitte!
„Bitte zurückbleiben: Die Metro Athen verbindet auf rund 90 Kilometern die Antike mit der modernen Großstadt.“
Wie lang ist das Netz der Metro Athen?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Metro Athen ist rund 90 Kilometer lang und besitzt 66 Stationen auf drei Linien. Die älteste Linie fährt in Teilen schon seit 1869.
Athen hat eine U-Bahn mit einer ungewöhnlich langen Geschichte.
Ihr ältester Teil ist weit über hundert Jahre alt, ihre neuen Linien kamen erst um das Jahr 2000.
Wer nach der Länge des Netzes fragt, bekommt eine runde, große Zahl.

Die wichtigsten Zahlen
≈ 90 km
Netzlänge
drei Linien
66
Stationen
im Gesamtnetz
1869
erstes Teilstück
heutige Linie 1
Die heutige Linie 1 war schon 1957 mit 26 Kilometern und 23 Stationen fertig ausgebaut.
Rund 90 Kilometer auf drei Linien
Das Netz der Athener Metro ist insgesamt rund 90 Kilometer lang.
Es verteilt sich auf drei Linien mit zusammen 66 Stationen.
Damit gehört es zu den mittelgroßen U-Bahn-Netzen Europas.
Für eine Stadt mit so viel Verkehr ist es ein wichtiges Rückgrat.
Die drei Linien decken das Zentrum und viele Vororte ab.

Die alte Linie 1
Die heutige Linie 1 ist der älteste Teil des Netzes.
Ihr erstes Teilstück wurde bereits 1869 eröffnet.
Es war zugleich die erste Eisenbahn Athens überhaupt.
Von einer echten U-Bahn kann man aber erst seit der Elektrifizierung 1904 sprechen.
Gut zu wissen
Weil die alte Linie 1 schon 1869 begann, zählt die Athener Metro in Teilen zu den ältesten Stadtbahnen Europas.
Die Linie 3 führt bis zum Flughafen und macht die Metro damit auch für Reisende sehr praktisch.
Bis 1957 fertig gebaut
Die Linie 1 wuchs über viele Jahrzehnte Stück für Stück.
Bis 1957 war sie mit 26 Kilometern Länge und 23 Stationen vollendet.
Sie verbindet den Hafen von Piräus mit dem nördlichen Vorort Kifisia.
Lange Zeit war sie die einzige U-Bahn der Stadt.
Lange nur eine einzige Linie
Bis zum Jahr 2000 besaß Athen nur diese eine Linie.
Die wachsende Stadt litt deshalb unter vollen Straßen und dicker Luft.
Ein modernes Netz war längst überfällig.
Erst um die Jahrtausendwende kam der große Sprung.
Der Schub zu den Olympischen Spielen
Im Jahr 2000 gingen gleich zwei weitere Linien in Betrieb.
Der Ausbau geschah auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2004.
Die Spiele brachten erwartete starke Verkehrszuwächse.
Die neue Metro sollte die Besucher schnell und zuverlässig bewegen.
Die Linie 2
Die Linie 2 wurde im Januar 2000 eröffnet.
Ihr erster Abschnitt verlief zwischen den Stationen Sepolia und Syntagma.
Sie durchquert das Zentrum in Nord-Süd-Richtung.
Seitdem wurde sie an beiden Enden verlängert.
Die Linie 3
Im selben Jahr 2000 kam auch die Linie 3 hinzu.
Sie startete zwischen Ethniki Amyna und Syntagma.
Später wurde sie bis zum Flughafen der Stadt verlängert.
Damit verbindet sie das Zentrum direkt mit den Flugzeugen.
Umsteigen am Syntagma
Am zentralen Platz Syntagma treffen sich die Linien 2 und 3.
Hier können Fahrgäste bequem von einer Linie auf die andere wechseln.
Der Bahnhof liegt direkt beim griechischen Parlament.
So ist das politische Herz der Stadt gut an die Schiene angebunden.
66 Stationen im ganzen Netz
Über alle drei Linien verteilt zählt das Netz 66 Stationen.
Viele davon liegen im dicht bebauten Stadtzentrum nah beieinander.
In den Vororten liegen die Abstände dagegen größer.
So passt sich das Netz an die unterschiedliche Dichte der Stadt an.
Ein Netz, das weiter wächst
Die Athener Metro ist mit ihren 90 Kilometern noch nicht fertig.
Neue Abschnitte und eine weitere Linie sind in Arbeit.
Jede Verlängerung macht das Netz ein Stück länger.
Die heutige Länge ist also nur ein Zwischenstand.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
