Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen in Linz: Hier fährt die Straßenbahn auf einer Spur, die es kaum woanders gibt.“
Wie lang ist das Linzer Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Streckennetz der Linzer Straßenbahn ist 30,4 Kilometer lang. Es fährt auf einer seltenen Spurweite von 900 Millimetern und schließt die Pöstlingbergbahn ein, eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Linz liegt an der Donau und ist eine der größeren Städte Österreichs.
Seit 1880 fährt hier die Straßenbahn.
Sie hat zwei Besonderheiten, die man sonst kaum findet: eine seltene Spur und eine sehr steile Bergstrecke.

Das Linzer Netz in Zahlen
30,4 km
Streckenlänge
Länge der Trasse durch die Stadt
900 mm
Spurweite
eine Seltenheit unter Straßenbahnen
5
Linien
inklusive der Pöstlingbergbahn
68
Haltestellen
über die Stadt verteilt
1880
Eröffnung
eine der älteren Bahnen Österreichs
rund 66
Fahrzeuge
vor allem Niederflurwagen vom Typ Cityrunner
Quelle: deutschsprachige Wikipedia, Artikel „Straßenbahn Linz“ und „Pöstlingbergbahn“ (Stand 2026). Alle Angaben gerundet.
Die kurze Antwort
Das Streckennetz der Linzer Straßenbahn ist 30,4 Kilometer lang.
Gemeint ist die Länge der Trasse durch die Stadt, jede Strecke nur einmal.
Darauf verkehren fünf Linien, dazu kommen zwei Nachtlinien.
Eine der Linien ist die berühmte Pöstlingbergbahn.
Für eine Stadt dieser Größe ist das ein ordentliches Netz.

Eine ungewöhnliche Spur
Die meisten Straßenbahnen fahren auf Meterspur oder auf Normalspur.
Linz dagegen nutzt eine Spurweite von 900 Millimetern.
Diese Spur ist unter Straßenbahnen eine echte Seltenheit.
Sie liegt zwischen den beiden üblichen Weiten.
Für Linz ist sie seit über hundert Jahren der Standard.
Gut zu wissen
Betreiber sind die Linz Linien.
Die Pöstlingbergbahn wurde zwischen 2008 und 2009 auf 900 Millimeter umgespurt und mit dem übrigen Straßenbahnnetz verbunden.
Was die Zahl genau misst
Die Streckenlänge misst den Weg der Trasse, jede Strecke nur einmal.
Die Gleislänge würde beide Richtungsgleise mitzählen und wäre größer.
Die Linienlänge addiert die Wege aller Linien.
Weil sich Linien überlagern, liegt sie noch darüber.
Für den Vergleich nimmt man die Streckenlänge, hier 30,4 Kilometer.
Seit 1880 in Betrieb
Die Linzer Straßenbahn nahm 1880 den Betrieb auf.
Damit gehört sie zu den älteren Bahnen Österreichs.
Über die Jahrzehnte wuchs sie mit der Stadt.
Heute ist sie das Rückgrat des Linzer Nahverkehrs.
Auf den Hauptachsen fahren die Bahnen dicht getaktet.
Die steilste Besonderheit
Zum Netz gehört die Pöstlingbergbahn, die auf den Pöstlingberg hinauffährt.
Sie gilt als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Adhäsion bedeutet, dass die Bahn allein über die Reibung der Räder klettert, ohne Zahnstange.
Zwischen 2008 und 2009 wurde die Strecke auf 900 Millimeter umgespurt und mit dem übrigen Netz verbunden.
Seitdem ist die Bergbahn ein Teil der normalen Straßenbahn.
Die Cityrunner-Flotte
Im Einsatz sind rund 62 Niederflurwagen vom Typ Cityrunner.
Dazu kommen einige Sonderfahrzeuge für die Pöstlingbergbahn.
Niederflur bedeutet einen bequemen Einstieg fast ohne Stufe.
Die moderne Flotte löste über die Jahre die alten Wagen ab.
Für die steile Bergstrecke braucht es jedoch eigene, kräftige Fahrzeuge.
Netz mit 68 Haltestellen
Die fünf Linien bedienen zusammen rund 68 Haltestellen.
Sie folgen den wichtigsten Achsen der Stadt.
An zentralen Punkten kann man bequem umsteigen.
Zwei Nachtlinien ergänzen das Angebot am Wochenende.
So entsteht aus wenigen Linien ein dichtes Netz.
Stadt an der Donau
Linz ist eine Industrie- und Kulturstadt an der Donau.
Die Straßenbahn verbindet die Stadtteile beiderseits des Flusses.
Sie fährt auf eigener Spur und ist unabhängig vom Autostau.
Damit ist sie für viele Wege das schnellste Verkehrsmittel.
Die Pöstlingbergbahn ist zugleich eine beliebte Ausflugsstrecke.
Größer als manche Nachbarn
Mit 30,4 Kilometern ist das Linzer Netz größer als das vieler ähnlich großer Städte.
Das liegt auch an der Bergstrecke und den langen Achsen.
Große Netze wie das Wiener messen dennoch ein Vielfaches.
Für eine Stadt von Linz Größe ist die Zahl aber beachtlich.
Die Länge sagt also auch etwas über den Ehrgeiz der Stadt.
Wie sich die Zahl ändern kann
Netzlängen sind nicht für immer festgelegt.
Linz denkt wie viele Städte über neue Strecken nach.
Jede Verlängerung würde die Zahl erhöhen.
Genaue künftige Werte hängen von einzelnen Projekten ab und sind hier nicht festgelegt.
Die genannten 30,4 Kilometer sind der aktuell belegte Stand.
Eine Zahl zum Merken
Wer sich eine Zahl merken will, nimmt die 30,4 Kilometer Streckenlänge.
Noch besser merkt man sich die beiden Besonderheiten.
Erstens die seltene Spur von 900 Millimetern.
Zweitens die Pöstlingbergbahn, eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Beides zusammen macht Linz einzigartig.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
