Zahlen, bitte!
„Willkommen in Südhessen: Hier fährt eines von drei Straßenbahnnetzen im Rhein-Main-Verbund.“
Wie lang ist das Darmstädter Straßenbahnnetz?
→ Ein Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Streckennetz der Straßenbahn Darmstadt ist rund 42 Kilometer lang. Darauf verkehren zehn Linien mit 78 Haltestellen.
Darmstadt liegt südlich von Frankfurt und leistet sich eine eigene Straßenbahn.
Im Volksmund heißt sie liebevoll Ellebembel.
Ihr Netz reicht mit 42 Kilometern weit über die Stadtgrenze hinaus.

Die wichtigsten Zahlen
42 km
Streckennetz
10 Linien, 78 Haltestellen
3
Straßenbahnnetze im RMV
Darmstadt ist eines davon
HEAG mobilo
Betreiber
im Auftrag der DADINA
Auf den 42 Kilometern verteilen sich zehn Linien und 78 Haltestellen.
Einige Haltestellen liegen schon im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Die kurze Antwort
Das Streckennetz der Straßenbahn Darmstadt ist rund 42 Kilometer lang.
Darauf werden zehn Linien betrieben.
Die 78 Haltestellen liegen vor allem im Stadtgebiet, teils aber auch im Umland.
Damit ist Darmstadt eines von drei Straßenbahnnetzen im Rhein-Main-Verkehrsverbund.

Was die Kilometer messen
Die 42 Kilometer geben die Länge der Strecken an.
Jede Trasse zählt dabei nur einmal, egal wie viele Linien sie nutzen.
Die Summe der Linienwege liegt höher, weil Linien sich Abschnitte teilen.
Für den Vergleich mit anderen Städten ist die Streckenlänge die klarere Zahl.
Gut zu wissen
Der RMV ist der Rhein-Main-Verkehrsverbund, einer der großen Verkehrsverbünde Deutschlands.
Ellebembel ist der liebevolle Spitzname der Darmstädter Straßenbahn.
Straßenbahn über die Stadtgrenze
Ein Teil der Haltestellen liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Dazu gehören Orte wie Griesheim, Seeheim-Jugenheim und Alsbach.
So verbindet die Bahn die Stadt mit ihrem Umland.
Das macht das Netz für Pendler besonders wertvoll.
Ellebembel und HEAG mobilo
Betreiber ist die HEAG mobilo, die bis 2019 HEAG mobiTram hieß.
Sie fährt im Auftrag der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation DADINA.
Im Volksmund heißt die Bahn seit jeher Ellebembel.
Der Name gehört längst zum Selbstverständnis der Stadt.
Teil des großen RMV
Darmstadt ist eines von drei Straßenbahnnetzen im Rhein-Main-Verkehrsverbund.
Der Verbund fasst Busse und Bahnen der Region unter einem Tarif zusammen.
Für Fahrgäste heißt das: ein Ticket für viele Verkehrsmittel.
Die Straßenbahn ist dabei das Rückgrat innerhalb der Stadt.
Warum die Länge zählt
Die Streckenlänge zeigt, wie gut eine Stadt ohne Auto erschlossen ist.
Je länger das Netz, desto mehr Ziele erreicht man auf der Schiene.
Ein langes Netz verursacht aber auch hohe Unterhaltskosten.
Jeder Kilometer will gepflegt werden.
Darmstadt im Vergleich
Mit 42 Kilometern liegt Darmstadt im soliden Mittelfeld der deutschen Netze.
Für eine Stadt dieser Größe ist das ein ausgedehntes Angebot.
Der Anschluss ans Umland macht das Netz zusätzlich attraktiv.
So bleibt die Bahn eine echte Alternative zum Auto.
Ein Netz für die Region
Die Bahn bindet nicht nur die Innenstadt an, sondern auch die Randgemeinden.
Das entlastet die Straßen im Ballungsraum Rhein-Main.
Gerade zur Hauptverkehrszeit zählt jede Verbindung.
Die Straßenbahn hält die Region in Bewegung.
Was die Zahl im Alltag heißt
42 Kilometer Strecke bedeuten viele Verbindungen quer durch die Stadt.
Viele Wege lassen sich ohne Umsteigen zurücklegen.
Das macht den Alltag mit der Bahn bequem.
Für Pendler aus dem Umland ist das ein starkes Argument.
Ausblick
Die 42 Kilometer sind ein Zwischenstand, kein Endpunkt.
Verbund und Stadt planen ihr Netz immer wieder neu.
Wichtig bleibt die gute Instandhaltung der Gleise.
Nur so bleibt die Ellebembel zuverlässig unterwegs.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
