Welche Spurweite hat die Rügensche Bäderbahn?

Zahlen, bitte!

„Der Rasende Roland steht bereit, Spurweite 750 Millimeter, nächster Halt die Seebäder der Insel Rügen.“

Welche Spurweite hat die Rügensche Bäderbahn?

→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Rügensche Bäderbahn fährt auf 750 Millimeter Spurweite. Es ist die klassische Schmalspur der ostdeutschen Kleinbahnen.

Auf der Insel Rügen dampft eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Deutschlands.

Im Volksmund heißt sie Rasender Roland.

Doch wie breit ist das Gleis, auf dem ihre historischen Züge rollen?

Rasender Roland 1
Foto: Lapplaender, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

750 mm

Spurweite

Schmalspur, nach Wikipedia

24,1 km

heutige Strecke

Putbus–Göhren

1895

erste Strecke

Beginn des Netzes

Die 750 Millimeter sind seit 1895 das Maß des Rasenden Roland.

Die kurze Antwort

Die Rügensche Bäderbahn fährt auf 750 Millimeter Spurweite.

So viel Abstand liegt zwischen ihren beiden Schienen.

Das ist deutlich schmaler als bei den großen Bahnstrecken.

Die Angabe stammt aus der Streckenbeschreibung nach Wikipedia.

Es ist die klassische Schmalspur vieler ostdeutscher Kleinbahnen.

Seit über 125 Jahren hat sich an diesem Maß nichts geändert.

Rasender Roland 2
Foto: Lapplaender, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Was 750 Millimeter bedeuten

Die 750-Millimeter-Spur war bei deutschen Kleinbahnen weit verbreitet.

Sie ist schmal genug für enge Bögen und knappe Trassen.

Zugleich trägt sie kräftige Dampflokomotiven.

Viele Bahnen in Sachsen und im Norden nutzten dieses Maß.

Auf Rügen bewährte es sich besonders.

Es verband die Seebäder kostengünstig miteinander.

Gut zu wissen

Die 750-Millimeter-Spur war bei vielen deutschen Kleinbahnen üblich und trägt den Rasenden Roland bis heute.

Von einst 97,3 Kilometern Netz ist heute die 24,1 Kilometer lange Strecke zwischen Putbus und Göhren in Betrieb.

Warum schmal gebaut wurde

Eine schmale Spur spart beim Bau einer Kleinbahn.

Grunderwerb und Erdarbeiten fallen geringer aus.

Enge Kurven lassen sich leichter anlegen.

So kam die Bahn günstig an die Küste und in die Orte.

Für eine Insel war das ein großer Vorteil.

Die schmale Spur machte das ganze Netz erst möglich.

Der Rasende Roland

Im Volksmund heißen die Züge Rasender Roland.

Der Name spielt augenzwinkernd auf das gemächliche Tempo an.

Denn schnell ist die kleine Dampfbahn nicht.

Dafür ist sie umso gemütlicher.

Der Spitzname ist längst zur Marke geworden.

Er lockt Gäste aus ganz Deutschland an.

Von Putbus nach Göhren

Heute fährt die Bahn zwischen Putbus und Göhren.

Die Strecke ist 24,1 Kilometer lang.

Sie führt über Binz und Sellin durch die Seebäder.

Seit 1999 reicht sie von Putbus bis Lauterbach Mole.

Unterwegs liegen bekannte Ostseebäder.

Die schmale Spur begleitet die ganze Fahrt.

Dampf und alte Wagen

Auf der Bäderbahn fahren bis heute Dampflokomotiven.

Sie ziehen Wagen, die teils fast hundert Jahre alt sind.

Das historische Gefährt ist der eigentliche Reiz.

Für viele Gäste ist die Fahrt eine Reise in die Vergangenheit.

Die 750-Millimeter-Spur gehört untrennbar dazu.

Ohne sie gäbe es den Rasenden Roland nicht.

Ein einst großes Netz

Die Rügensche Kleinbahn begann 1895.

Bis 1899 wuchs ihr Netz auf 97,3 Kilometer.

Drei Strecken erschlossen die Insel.

Später wurden Teile stillgelegt.

Übrig blieb die ursprüngliche Linie über Binz.

Sie ist bis heute das Herzstück.

Spurweite im Vergleich

Die großen Hauptbahnen fahren auf Normalspur mit 1435 Millimetern.

Manche Bergbahn nutzt die Meterspur mit 1000 Millimetern.

Die Rügensche Bäderbahn liegt mit 750 Millimetern darunter.

Sie zählt damit zu den schmalen Bahnen.

Unter den Kleinbahnen war dieses Maß ein Standard.

Auf Rügen prägt es die Bahn bis heute.

Wer die Bahn betreibt

Seit 2008 betreibt die Pressnitztalbahn die Strecke.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im sächsischen Jöhstadt.

Es kümmert sich um Loks, Wagen und Fahrplan.

Im Nahverkehr trägt die Linie die Bezeichnung RB 32.

So ist der Rasende Roland zugleich Nahverkehr und Touristenbahn.

Die schmale Spur verbindet beide Welten.

Eine Bahn für die Seebäder

Die Bäderbahn verbindet die berühmten Seebäder der Insel.

Binz, Sellin und Göhren liegen an der Strecke.

Im Sommer ist die Bahn gut besetzt.

Gäste nutzen sie für Ausflüge entlang der Küste.

Die gemütliche Fahrt gehört zum Urlaub dazu.

Die schmale Spur ist ihr stilles Markenzeichen.

Warum die Zahl zählt

Die Spurweite entscheidet über Bau und Fahrzeuge einer Bahn.

750 Millimeter prägen den Rasenden Roland bis heute.

Sie bestimmen Kurven, Loks und Wagen gleichermaßen.

Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.

Darum lohnt der Blick auf diese eine Zahl.

Sie trägt die Bahn seit mehr als einem Jahrhundert.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Welche Spurweite hat die Rügensche Bäderbahn?
Sie fährt auf 750 Millimeter Spurweite.
Warum heißt sie Rasender Roland?
Der Spitzname spielt augenzwinkernd auf das gemächliche Tempo der Dampfbahn an.
Wie lang ist die heutige Strecke?
Sie misst 24,1 Kilometer zwischen Putbus und Göhren.
Fahren dort noch Dampfloks?
Ja, bis heute ziehen Dampflokomotiven die teils fast hundert Jahre alten Wagen.
Ist das schmaler als bei normalen Zügen?
Ja, die großen Hauptbahnen nutzen die Normalspur mit 1435 Millimetern.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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