Zahlen, bitte!
„Die Harzquerbahn von Nordhausen nach Wernigerode fährt auf Meterspur durch den Harz.“
Welche Spurweite hat die Harzquerbahn?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Harzquerbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern, der sogenannten Meterspur. Damit gehört sie zum meterspurigen Netz der Harzer Schmalspurbahnen.
Die Harzquerbahn durchquert den Harz von Süden nach Norden.
Sie verbindet Nordhausen in Thüringen mit Wernigerode in Sachsen-Anhalt.
Dabei fährt sie auf einer Spur, die genau einen Meter breit ist.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
SPURWEITE
Meterspur
33 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
1897
ERÖFFNUNG
erster Abschnitt
Die Meterspur von 1000 Millimetern ist in der Infobox des Wikipedia-Artikels belegt.
Die Antwort in einer Zahl
Die Harzquerbahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Dieses Maß wird auch als Meterspur bezeichnet.
Es steht so in der Infobox des Wikipedia-Artikels zur Bahn.
Der Abstand zwischen den Schienen beträgt also genau einen Meter.
Damit ist die Bahn deutlich schmaler als eine normale Hauptstrecke.
Die Meterspur ist das verbindende Kennzeichen aller Harzer Schmalspurbahnen.

Was Meterspur bedeutet
Die Meterspur ist eine der bekanntesten Schmalspurweiten der Welt.
Ihr Name sagt es bereits: Die Schienen stehen einen Meter auseinander.
Gegenüber der Normalspur von 1435 Millimetern ist das deutlich weniger.
Die schmalere Spur erlaubt engere Kurven und steilere Strecken.
Gerade im Gebirge ist das ein großer Vorteil.
Deshalb wählte man im Harz bewusst diese Spurweite.
Gut zu wissen
Die Spurweite von 1000 Millimetern und die größte Neigung von 33 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Harzquerbahn belegt.
Die Harzquerbahn gehört zum meterspurigen Netz der Harzer Schmalspurbahnen zwischen Nordhausen und Wernigerode.
Quer durch den Harz
Die Harzquerbahn durchquert das Mittelgebirge in Nord-Süd-Richtung.
Im Süden beginnt sie in Nordhausen in Thüringen.
Im Norden endet sie in Wernigerode in Sachsen-Anhalt.
Dazwischen führt die Strecke durch Wälder und Täler des Harzes.
Sie überwindet dabei große Höhenunterschiede.
Die Meterspur hilft ihr, sich durch das wellige Gelände zu winden.
Teil der Harzer Schmalspurbahnen
Die Harzquerbahn wird von den Harzer Schmalspurbahnen betrieben.
Dieses Unternehmen führt mehrere meterspurige Strecken im Harz.
Dazu gehören auch die Brockenbahn und die Selketalbahn.
Alle diese Linien teilen sich die Spurweite von 1000 Millimetern.
So können die Fahrzeuge zwischen den Strecken wechseln.
Gemeinsam bilden sie eines der größten Schmalspurnetze Deutschlands.
Steigungen bis 33 Promille
Die Harzquerbahn überwindet auf ihrem Weg beträchtliche Höhen.
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 33 Promille.
Das bedeutet 33 Meter Anstieg auf 1000 Meter Strecke.
Für eine reine Reibungsbahn ohne Zahnstange ist das sehr viel.
Die schmale Meterspur macht solche Steigungen überhaupt erst praktikabel.
Die Dampflokomotiven müssen hier kräftig arbeiten.
Die Eröffnung ab 1897
Der erste Abschnitt von Nordhausen nach Ilfeld ging 1897 in Betrieb.
In den Jahren darauf folgten weitere Teilstücke.
Schritt für Schritt wuchs die Strecke quer durch den Harz.
Am Ende war die durchgehende Verbindung bis Wernigerode fertig.
Seitdem prägt die Bahn das Verkehrsbild der Region.
Ihre Meterspur ist über all die Jahrzehnte gleich geblieben.
Eingleisig und ohne Fahrdraht
Die Harzquerbahn ist durchgehend eingleisig.
Züge in Gegenrichtung begegnen sich an den Bahnhöfen.
Die Strecke ist außerdem nicht elektrifiziert.
Über den Gleisen hängt also kein Fahrdraht.
Die Züge werden vor allem mit Dampf bewegt.
Das unterstreicht den historischen Charakter der Bahn.
Warum die schmale Spur passt
Im Gebirge zählt jeder Meter Platz entlang der Trasse.
Die Meterspur braucht weniger Raum als eine breite Strecke.
Sie erlaubt engere Bögen an den Hängen des Harzes.
Dadurch sinken die Baukosten in schwierigem Gelände.
Zugleich lassen sich stärkere Steigungen bewältigen.
Für eine Gebirgsbahn ist die schmale Spur daher ideal.
Dampf als tägliches Erlebnis
Auf der Harzquerbahn sind regelmäßig Dampflokomotiven im Einsatz.
Das macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Viele Gäste reisen eigens wegen der Dampfzüge an.
Die Bahn verbindet so Alltagverkehr und Nostalgie.
Für die Region ist sie ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt.
Die Meterspur bildet dabei die technische Grundlage.
Knotenpunkt Drei Annen Hohne
An der Station Drei Annen Hohne treffen mehrere Strecken zusammen.
Hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab.
Weil alle Bahnen die Meterspur nutzen, ist der Übergang nahtlos.
Reisende können hier bequem Richtung Brocken wechseln.
Der Knoten zeigt den Nutzen eines einheitlichen Spurmaßes.
So wirkt das Netz der Harzer Bahnen wie aus einem Guss.
Vergleich mit anderen Spuren
In Sachsen herrscht bei Schmalspurbahnen die Spur von 750 Millimetern vor.
Die Bäderbahn Molli an der Ostsee nutzt 900 Millimeter.
Die Harzquerbahn setzt dagegen auf die Meterspur von 1000 Millimetern.
Diese Spur ist breiter und etwas stabiler bei höherem Gewicht.
Für ein großes Gebirgsnetz war das eine kluge Wahl.
Darum fahren alle Harzer Bahnen auf diesem Maß.
Was die Zahl 1000 erzählt
Die 1000 Millimeter sind die kurze Antwort auf die Frage nach der Spur.
Sie stehen für die klassische Meterspur im deutschen Mittelgebirge.
Hinter der Zahl steckt die Geschichte eines ganzen Bahnnetzes.
Sie verbindet Harzquerbahn, Brockenbahn und Selketalbahn.
Wer die Meterspur kennt, versteht das Harzer Netz besser.
So trägt die schmale Spur die Bahn durch den gesamten Harz.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
