Zahlen, bitte!
„Auf dem Schmalspurgleis mit 750 Millimetern erreichen wir in Kürze den Kurort Oberwiesenthal.“
Welche Spurweite hat die Fichtelbergbahn?
→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Fichtelbergbahn fährt auf 750 Millimeter Spurweite. Das ist die klassische sächsische Schmalspur.
Die Fichtelbergbahn ist eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Sachsens.
Sie dampft durch das obere Erzgebirge bis hinauf nach Oberwiesenthal.
Doch wie breit ist das Gleis, auf dem ihre Dampfzüge rollen?

Die wichtigsten Zahlen
750 mm
Spurweite
sächsische Schmalspur
17,4 km
Streckenlänge
Cranzahl–Oberwiesenthal
1897
Eröffnung
am 19. Juli
Die 750 Millimeter sind das Markenzeichen der sächsischen Schmalspurbahnen.
Die kurze Antwort
Die Fichtelbergbahn fährt auf 750 Millimeter Spurweite.
So viel liegt zwischen den beiden Schienen.
Das ist deutlich schmaler als bei den großen Bahnstrecken.
Die Angabe stammt aus der Streckenbeschreibung nach Wikipedia.
Es ist die klassische sächsische Schmalspur.

Was 750 Millimeter bedeuten
Die 750-Millimeter-Spur ist in Sachsen besonders verbreitet.
Fast alle sächsischen Schmalspurbahnen nutzen dieses Maß.
Es ist schmal genug für enge Täler und steile Hänge.
Zugleich tragen die Gleise kräftige Dampflokomotiven.
Darum gilt es als bewährte Größe im Mittelgebirge.
Gut zu wissen
Die 750-Millimeter-Spur ist das Markenzeichen fast aller sächsischen Schmalspurbahnen.
Die Fichtelbergbahn endet am höchstgelegenen Bahnhof Sachsens im Kurort Oberwiesenthal.
Warum schmal gebaut wurde
Eine schmale Spur spart beim Bau im bergigen Gelände.
Enge Kurven lassen sich leichter anlegen.
Dämme und Einschnitte fallen kleiner aus.
So kam die Bahn kostengünstig in abgelegene Orte.
Für das Erzgebirge war das entscheidend.
Von Cranzahl nach Oberwiesenthal
Die Strecke beginnt im Bahnhof Cranzahl.
Dort zweigt sie von der normalspurigen Hauptstrecke ab.
Über Neudorf führt sie hinauf nach Oberwiesenthal.
Insgesamt ist sie 17,4 Kilometer lang.
Am Ende liegt der höchstgelegene Bahnhof Sachsens.
Der Name Fichtelbergbahn
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens.
Die Bahn trägt seinen Namen als Marketingbezeichnung.
Diese wurde im Jahr 1996 eingeführt.
Der amtliche Name lautet Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal.
Beide Namen meinen dieselbe Strecke.
Dampf bis heute
Auf der Fichtelbergbahn fahren bis heute Dampflokomotiven.
Sie ziehen die schmalen Wagen zuverlässig den Berg hinauf.
Für viele Gäste ist das Dampferlebnis der eigentliche Reiz.
Die Bahn ist damit zugleich Verkehrsmittel und Touristenbahn.
Die 750-Millimeter-Spur gehört untrennbar dazu.
Spurweite im Vergleich
Die großen Hauptbahnen fahren auf Normalspur mit 1435 Millimetern.
Die Meterspur mancher Bergbahn misst 1000 Millimeter.
Die Fichtelbergbahn liegt mit 750 Millimetern darunter.
Sie zählt damit zu den schmalen Bahnen.
In Sachsen ist dieses Maß der Standard.
Fahrzeuge nach Maß
Die Lokomotiven und Wagen sind eigens für die schmale Spur gebaut.
Sie passen nur auf das sächsische Schmalspurnetz.
Dafür sind sie auf die engen Bögen abgestimmt.
Viele Fahrzeuge sind schon Jahrzehnte im Einsatz.
Die Spur bestimmt ihre ganze Bauart.
Eine Bahn im Erzgebirge
Die Fichtelbergbahn verbindet mehrere Orte im oberen Erzgebirge.
Im Winter bringt sie Gäste in das Skigebiet.
Im Sommer lockt die Fahrt durch die Bergwelt.
Oberwiesenthal ist ein beliebter Kurort.
Die schmale Bahn ist sein Wahrzeichen.
Warum die Zahl zählt
Die Spurweite entscheidet über Bau und Fahrzeuge einer Bahn.
750 Millimeter prägen die Fichtelbergbahn bis heute.
Sie bestimmen Kurven, Loks und Wagen gleichermaßen.
Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
Darum lohnt der Blick auf diese eine Zahl.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
