Zahlen, bitte!
„Auf Gleis 1 wartet die Zahnradbahn zur Zugspitze, bitte beachten Sie die schmale Spur von einem Meter.“
Welche Spurweite hat die Bayerische Zugspitzbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bayerische Zugspitzbahn ist eine Meterspurbahn: zwischen den Schienen liegen 1000 Millimeter. Diese schmale Spur erleichtert den steilen Weg auf die Zugspitze.
Die Bayerische Zugspitzbahn gehört zu den bekanntesten Bergbahnen des Landes.
Sie führt vom Garmisch-Partenkirchner Ortsteil Garmisch hinauf Richtung Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands.
Doch wie breit ist eigentlich die Spur, auf der ihre Züge klettern?

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur, nach Wikipedia
2588 m
Zugspitzplatt
Höhe der Bergstation
4
Zahnradbahnen in Deutschland
die Zugspitzbahn ist eine davon
Die Meterspur ist das Maß, das die Zugspitzbahn durch Täler, Tunnel und Zahnstangen trägt.
Die kurze Antwort
Die Bayerische Zugspitzbahn fährt auf Meterspur.
Zwischen den beiden Schienen liegen also genau 1000 Millimeter.
Das ist deutlich schmaler als bei den großen Fernbahnstrecken.
Diese Angabe stammt aus der Streckenbeschreibung nach Wikipedia.
Die schmale Spur begleitet die Bahn vom Tal bis hinauf ins Hochgebirge.

Was Meterspur bedeutet
Als Meterspur bezeichnet man alle Gleise, deren innerer Schienenabstand einen Meter beträgt.
Sie zählt weltweit zu den häufigsten Schmalspurweiten.
Viele Gebirgs- und Nebenbahnen setzen auf dieses Maß.
Ein Meter ist schmal genug für enge Bögen und zugleich breit genug für kräftige Fahrzeuge.
Für eine Bergbahn ist das ein guter Kompromiss.
Gut zu wissen
Die Zugspitzbahn ist eine von nur vier Zahnradbahnen, die in Deutschland noch regelmäßig verkehren.
Die schmale Meterspur und das Zahnstangensystem machen den steilen Weg bis in rund 2588 Meter Höhe erst möglich.
Warum Bergbahnen gern schmaler bauen
Je schmaler die Spur, desto enger dürfen die Kurven ausfallen.
Im steilen Gelände spart das teure Tunnel und Stützmauern.
Auch die Trasse lässt sich dichter an den Hang schmiegen.
Eine schmale Bahn kommt dort hinauf, wo eine breite Strecke scheitern würde.
Die Zugspitzbahn nutzt genau diesen Vorteil.
Eine Zahnradbahn auf schmaler Spur
Die Zugspitzbahn ist eine Zahnradbahn.
In den steilen Abschnitten greift ein Zahnrad in eine Zahnstange zwischen den Schienen.
So hält der Zug auch dort, wo normale Räder längst durchdrehen würden.
Die Meterspur und die Zahnstange ergänzen sich dabei.
Zusammen bringen sie die Wagen sicher den Berg hinauf.
Der Weg von Garmisch nach oben
Die Strecke beginnt im Ortsteil Garmisch von Garmisch-Partenkirchen.
Von dort führt sie durch das Tal bis an den Fuß des Gebirges.
Der obere Teil verläuft weithin im Tunnel durch den Berg.
Die Bergstation liegt am Zugspitzplatt in rund 2588 Metern Höhe.
Höher kommt in Deutschland keine Eisenbahn.
Eine von vier Zahnradbahnen
In Deutschland sind heute nur noch vier Zahnradbahnen in Betrieb.
Neben der Zugspitzbahn sind das die Wendelsteinbahn, die Drachenfelsbahn und die Zahnradbahn Stuttgart.
Sie alle meistern Steigungen, die für gewöhnliche Züge zu steil wären.
Die Zugspitzbahn ist davon die höchste.
Sie trägt ihre Fahrgäste bis ins Hochgebirge.
Wer die Bahn betreibt
Betreiberin ist die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG.
Sie ist eine Tochtergesellschaft der Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen.
Die Gesellschaft betreibt neben der Zahnradbahn auch Seilbahnen am selben Berg.
So lässt sich der Gipfel auf mehreren Wegen erreichen.
Die Zahnradbahn bleibt dabei der traditionsreiche Klassiker.
Spurweite im Vergleich
Die großen Hauptbahnen fahren auf Normalspur mit 1435 Millimetern.
Viele sächsische Schmalspurbahnen nutzen dagegen nur 750 Millimeter.
Die Meterspur der Zugspitzbahn liegt genau dazwischen.
Sie verbindet ausreichende Breite mit guter Kurvengängigkeit.
Für eine Gebirgsbahn ist das eine bewährte Wahl.
Was die schmale Spur im Alltag heißt
Die Fahrzeuge der Zugspitzbahn sind eigens für die Meterspur gebaut.
Sie passen nicht ohne Weiteres auf andere Netze.
Dafür sind sie genau auf die steile Strecke abgestimmt.
Die Wagen klettern ruhig und sicher den Berg hinauf.
Die Spurweite ist dabei die unsichtbare Grundlage.
Ein Wahrzeichen der Technik
Die Zugspitzbahn gilt als Meisterstück des Bergbahnbaus.
Im Jahr 2007 wurde sie als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.
Das zeigt, wie sehr die Strecke technisch geschätzt wird.
Spur, Zahnstange und Tunnel bilden ein fein abgestimmtes Ganzes.
Jede dieser Zahlen trägt zum großen Bauwerk bei.
Warum die Zahl zählt
Die Spurweite entscheidet, wie eine Bahn gebaut und befahren wird.
Ein Meter zwischen den Schienen prägt die ganze Zugspitzbahn.
Er bestimmt Fahrzeuge, Kurven und Bauwerke gleichermaßen.
Wer die Spur kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
Darum lohnt sich der genaue Blick auf diese eine Zahl.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
