Zahlen, bitte!
„Auf Gleis eins die Bergbahn von Cercedilla hinauf in die Sierra de Guadarrama.“
Welche Spurweite hat die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos nördlich von Madrid fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern. Das ist Meterspur, schmaler als die spanische Breitspur und die europäische Normalspur.
Spurweite ist der Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Schienen.
Bergbahnen greifen oft zu einer schmaleren Spur.
Die Strecke von Cercedilla nach Cotos bei Madrid zeigt das gut.

Die wichtigsten Zahlen
1000 mm
Spurweite
Meterspur
18,17 km
Streckenlänge
nach Wikipedia
1435 mm
Normalspur
zum Vergleich
Die Meterspur ist um 435 Millimeter schmaler als die Normalspur.
Die Zahl
Die Bahnstrecke Cercedilla–Cotos hat eine Spurweite von 1000 Millimetern.
Dieser Wert steht so im Wikipedia-Artikel zur Strecke.
Eintausend Millimeter sind genau ein Meter, daher Meterspur.
Die Schienen stehen enger als bei einer gewöhnlichen Hauptbahn.
Gemessen wird der Abstand zwischen den Innenkanten der Schienen.
Für eine Bergstrecke ist diese schmale Spur ein Vorteil.

Eine Bahn in die Berge
Die Strecke führt vom Ort Cercedilla in die Höhe.
Ihr Ziel liegt in der Sierra de Guadarrama nördlich von Madrid.
Das Gebirge trennt die Hauptstadt von den Regionen im Norden.
Die Bahn erschließt ein beliebtes Ausflugsgebiet.
Sie trägt auch den Namen Ferrocarril de Guadarrama.
Die schmale Spur passt sich dem steilen Gelände an.
Gut zu wissen
Die Strecke trägt auch den Namen Ferrocarril de Guadarrama und wird von der Linie C-9 der Cercanías Madrid befahren.
Meterspur mit 1000 Millimetern ist weltweit weit verbreitet, besonders bei Bergbahnen.
Was Meterspur bedeutet
Meterspur ist eine der verbreitetsten Schmalspurweiten der Welt.
Sie erlaubt engere Kurven als die Normalspur.
Dadurch lassen sich Bergstrecken günstiger bauen.
Die Fahrzeuge fallen schmaler und leichter aus.
Dafür bleibt das Tempo meist moderat.
Für eine Bergbahn ist das ein sinnvoller Kompromiss.
Teil des Nahverkehrs
Die Strecke wird von der Linie C-9 der Cercanías Madrid befahren.
Die Cercanías sind das Nahverkehrsnetz der spanischen Hauptstadt.
Damit ist die Bergbahn offiziell Teil dieses Netzes.
Trotzdem dient sie vor allem dem Ausflugsverkehr.
Wanderer und Ausflügler nutzen sie, um ins Gebirge zu gelangen.
So verbindet sie Alltagsverkehr und Freizeit.
Besonderheit im spanischen Netz
Das große spanische Bahnnetz nutzt überwiegend eine breite Spur.
Daneben gibt es Strecken in Normal- und Meterspur.
Die Bahn nach Cotos gehört zu den Meterspurstrecken.
Damit ist sie ein Sonderfall im Umfeld von Madrid.
Die schmale Spur verrät ihren Charakter als Bergbahn.
Sie hebt sich klar von den breiten Hauptstrecken ab.
Warum so schmal
Eine schmale Spur war im Gebirge die günstigste Lösung.
Enge Kurven sparten teure Tunnel und Brücken.
Leichte Fahrzeuge kamen besser mit Steigungen zurecht.
Höchste Geschwindigkeit war hier nicht das Ziel.
Wichtiger war das sichere Erklimmen der Berge.
Die Meterspur erfüllte diese Aufgabe gut.
Vergleich mit der Normalspur
Die europäische Normalspur misst 1435 Millimeter.
Die Strecke nach Cotos ist mit 1000 Millimetern schmaler.
Der Unterschied beträgt 435 Millimeter.
Auf Normalspur fahren schwere, schnelle Züge.
Auf der Meterspur rollen leichtere Bergzüge.
Die Zahl zeigt sofort, um welche Art Bahn es sich handelt.
Die Länge der Strecke
Die Strecke ist rund 18 Kilometer lang.
Auf dieser kurzen Distanz gewinnt sie viel Höhe.
Das macht sie zu einer echten Gebirgsbahn.
Die schmale Spur hilft, dem Gelände zu folgen.
Jeder Kilometer führt tiefer in die Sierra.
Die Fahrt wird so zu einem kleinen Bergabenteuer.
Ein Ausflugsziel bei Madrid
Für viele Bewohner Madrids ist die Sierra de Guadarrama ein Naherholungsgebiet.
Die Bahn bringt sie bequem in die Höhe.
Wanderwege und Winterangebote liegen nahe der Endstation.
So hat die kleine Bergbahn eine große Bedeutung für die Freizeit.
Die schmale Spur ist Teil ihres besonderen Reizes.
Sie verbindet Großstadt und Gebirge.
Technik auf der schmalen Spur
Auf 1000 Millimetern fahren eigene, schmalere Fahrzeuge.
Sie sind an enge Kurven und Steigungen angepasst.
Das Tempo bleibt über die Bergstrecke moderat.
Die Technik ist auf sicheres Bergfahren ausgelegt.
Für Fahrgäste zählt vor allem die Aussicht.
Die Fahrt ist gemächlich und landschaftlich reizvoll.
Was die Zahl erzählt
Die 1000 Millimeter Spurweite sind der Schlüssel zu dieser Bahn.
Sie erklären, warum die Strecke so geschickt in die Berge klettert.
Sie heben die Bahn von den breiten Hauptstrecken Spaniens ab.
Sie machen aus der kurzen Strecke eine echte Bergbahn.
Jede Fahrt hinauf nach Cotos ist ein kleiner Höhenflug.
Die Zahl selbst erzählt von Gebirge und Aussicht.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
