Zahlen, bitte!
„Abfahrt in St. Wolfgang: seit 1893 zieht die Schafbergbahn hinauf auf den Aussichtsberg über dem See.“
Wann wurde die Schafbergbahn eröffnet?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schafbergbahn wurde am 1. August 1893 eröffnet. Sie ist eine meterspurige Zahnradbahn im Salzkammergut.
Im österreichischen Salzkammergut führt eine Zahnradbahn auf einen der schönsten Aussichtsberge der Region.
Die Schafbergbahn verbindet den Wolfgangsee mit dem Gipfel des Schafbergs.
Wann sie eröffnet wurde, ist genau überliefert.

Die wichtigsten Zahlen
1. August 1893
Eröffnung
durch die SKGLB
1190 m
Höhenunterschied
Tal zum Gipfel
255 ‰
größte Steigung
System Abt
Eröffnet 1893, 1190 Meter Höhenunterschied bis zum Gipfel.
Eröffnet am 1. August 1893
Die Schafbergbahn wurde nach Wikipedia am 1. August 1893 eröffnet.
Betreiber war die Salzkammergut-Localbahn-Actiengesellschaft.
Sie führte die Strecke als Localbahn in Zahnradbauweise aus.
Damit gehört die Bahn zu den älteren Bergbahnen Österreichs.
Das Datum markiert den Beginn eines bis heute laufenden Betriebs.
Seither sind weit über hundert Jahre vergangen.

Die Strecke am Wolfgangsee
Die Bahn verkehrt zwischen St. Wolfgang am Wolfgangsee und dem Schafberg.
Die Talstation liegt auf 542 Metern Höhe.
Die Bergstation liegt auf 1782 Metern Höhe.
Dazwischen führt die Strecke stetig bergauf.
Der Schafberg ist ein beliebtes Ausflugsziel im Salzkammergut.
Von oben reicht der Blick über mehrere Seen und Berge.
Gut zu wissen
Die Schafbergbahn wurde am 1. August 1893 eröffnet und ist eine meterspurige Zahnradbahn.
Sie führt von St. Wolfgang am Wolfgangsee (542 m) auf den Schafberg (1782 m).
Betrieben wird sie mit Dampf- und Diesellokomotiven, nicht elektrisch.
Über zwei Bundesländer
Die Schafbergbahn überquert eine Landesgrenze.
Die Talstation liegt in Oberösterreich.
Die Bergstation liegt im Bundesland Salzburg.
So verbindet die kurze Strecke zwei Regionen.
Das ist eine Besonderheit unter den österreichischen Bergbahnen.
Die Grenze verläuft unsichtbar im Berg.
Steil hinauf
Die Bahn überwindet einen Höhenunterschied von 1190 Metern.
Ihre größte Steigung beträgt 255 Promille.
Das bedeutet einen kräftigen Anstieg auf kurzer Strecke.
Ohne Zahnstange wäre eine solche Steigung nicht zu bewältigen.
Die Räder allein würden auf den Schienen durchdrehen.
Erst das Zahnrad macht den sicheren Aufstieg möglich.
Zahnstange nach System Abt
Die Strecke ist mit einer zweilamelligen Zahnstange ausgestattet.
Diese folgt dem System Abt.
Das Zahnrad der Lok greift in die Zahnstange des Gleises.
So entsteht der nötige Halt am steilen Hang.
Das System Abt ist bei vielen Bergbahnen verbreitet.
Es gilt als sicher und erprobt.
Dampf und Diesel
Die Schafbergbahn ist nicht elektrifiziert.
Sie wird von Dampf- und Diesellokomotiven befahren.
Der Dampfbetrieb ist für viele Besucher ein besonderer Reiz.
Die Dieselloks ergänzen den Verkehr an stark besuchten Tagen.
Dieser Mischbetrieb ist unter Bergbahnen heute selten.
Er verbindet alte und neuere Technik.
Die Gesellschaft dahinter
Die Bahn ging auf die Salzkammergut-Localbahn-Actiengesellschaft zurück.
Diese Gesellschaft kürzte man als SKGLB ab.
Sie baute und betrieb mehrere Strecken in der Region.
Die Schafbergbahn war eines ihrer bekanntesten Projekte.
Über die Jahre wechselten die Betreiber.
Der Bahnbetrieb auf den Schafberg blieb jedoch erhalten.
Ein Berg mit weiter Aussicht
Der Schafberg gilt als einer der schönsten Aussichtsberge im Salzkammergut.
Von seinem Gipfel reicht der Blick über die umliegenden Seen.
Schon früh zog er Wanderer und Ausflügler an.
Die Bahn machte den Gipfel auch für weniger geübte Besucher erreichbar.
So wurde aus einem Wanderziel ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Aussicht lohnt die Fahrt bis heute.
Eine Bahn für Gäste
Die Schafbergbahn dient vor allem dem Ausflugsverkehr.
Güterverkehr spielte nur eine untergeordnete Rolle.
Von Anfang an standen die Gäste im Mittelpunkt.
Die Fahrt selbst ist Teil des Erlebnisses.
Langsam und gleichmäßig zieht der Zug den Berg hinauf.
Oben warten Gasthaus und Aussicht auf die Besucher.
Im Vergleich zu anderen Bahnen
Das Jahr 1893 reiht die Schafbergbahn in eine Welle von Bergbahnbauten ein.
Die Schynige-Platte-Bahn in der Schweiz wurde ebenfalls 1893 eröffnet.
Die Brienz-Rothorn-Bahn kam ein Jahr zuvor, 1892.
Die Snowdon Mountain Railway in Wales folgte 1896.
Das späte 19. Jahrhundert war die große Zeit der Bergbahnen.
Die Schafbergbahn gehört zu ihren frühen Vertretern.
Warum das Jahr 1893 zählt
Das Jahr 1893 steht für den Beginn einer bis heute lebendigen Bahn.
Es markiert den Start des Bahnverkehrs auf den Schafberg.
Die Zahl ist gut belegt und leicht zu merken.
Sie verbindet Technikgeschichte mit einem beliebten Ausflugsziel.
Über ein Jahrhundert später fahren noch immer Züge hinauf.
So wird aus einem Datum gelebte Eisenbahngeschichte.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
