Zahlen, bitte!
„Nach sechzehn Jahren Bauzeit erreichte im August 1912 erstmals ein Zug das Jungfraujoch.“
Wann wurde die Jungfraubahn eröffnet?
→ Eine Bahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Jungfraubahn wurde im August 1912 eröffnet. Nach sechzehn Jahren Bauzeit erreichte sie damit die höchste Bahnstation Europas auf dem Jungfraujoch.
Die Jungfraubahn führt mitten durch Eiger und Mönch bis auf das Jungfraujoch.
Ihre Endstation ist die höchste Bahnstation Europas.
Der Bau dieser Bahn war eine Jahrhundertleistung.
Wann sie fertig wurde, lässt sich genau benennen.

Die wichtigsten Zahlen
1912
Eröffnung
im August
1896
Spatenstich
Baubeginn
3454 m
höchste Station
Jungfraujoch
Im August 1912 erreichte zum ersten Mal ein Zug das Jungfraujoch.
Die Antwort in einer Zahl
Die Jungfraubahn wurde im August 1912 eröffnet.
Damit erreichte sie zum ersten Mal das Jungfraujoch.
Dort liegt die höchste Bahnstation Europas auf 3454 Metern.
Diese Angabe stammt aus dem Wikipedia-Artikel.
Sie markiert den Abschluss eines langen Baus.
Wir nennen hier das belegte Eröffnungsjahr.

Sechzehn Jahre Bauzeit
Der erste Spatenstich fand im Jahr 1896 statt.
Die Bauarbeiten zogen sich über viele Jahre hin.
Erst 1912 war die Strecke bis ganz nach oben fertig.
Das sind sechzehn Jahre Bauzeit.
Immer wieder gab es Rückschläge und Unterbrechungen.
Umso größer war der Jubel bei der Eröffnung.
Gut zu wissen
Die Jungfraubahn führt von der Kleinen Scheidegg durch Eiger und Mönch bis auf das Jungfraujoch, die höchste Bahnstation Europas. Nach dem Spatenstich 1896 dauerte der Bau sechzehn Jahre bis zur Eröffnung im August 1912.
Die Angaben stammen aus dem Wikipedia-Artikel. Die Strecke ist 9,34 Kilometer lang, davon liegen mehr als sieben Kilometer im Tunnel.
Eine Bahn durch den Fels
Die Strecke beginnt an der Kleinen Scheidegg.
Von dort führt sie durch Eiger und Mönch in einem langen Tunnel.
Mehr als sieben Kilometer der Strecke liegen im Berg.
Insgesamt ist die Bahn 9,34 Kilometer lang.
Sie überwindet fast 1400 Höhenmeter.
So entstand eine Bahn mitten durch die Felswände.
Schritt für Schritt nach oben
Die Bahn wurde nicht auf einmal eröffnet.
Zunächst erreichten die Züge nur Teilstrecken.
Stationen wie Eigerwand und Eismeer kamen nach und nach dazu.
Von dort öffneten sich Fenster in der Felswand.
Erst zuletzt folgte die Fahrt bis zum Jungfraujoch.
Die vollständige Strecke war 1912 fertig.
Die Idee hinter der Bahn
Ende des 19. Jahrhunderts herrschte in der Schweiz ein Bergbahnfieber.
Überall entstanden neue Zahnradbahnen.
Die Jungfraubahn war der Höhepunkt dieser Bewegung.
Der Unternehmer Adolf Guyer-Zeller trieb das Projekt voran.
Er wollte die Reisenden bequem auf den berühmten Berg bringen.
Seine Vision wurde nach seinem Tod vollendet.
Die höchste Station Europas
Die Endstation liegt auf dem Jungfraujoch.
Mit 3454 Metern ist sie die höchste Bahnstation Europas.
Sie ist als Tunnelstation tief im Fels gebaut.
Oben erwartet die Gäste eine weite Gletscherwelt.
Der Ort wird heute Top of Europe genannt.
Die Bahn machte dieses Ziel erst erreichbar.
Eine Zahnradbahn im Berg
Die Jungfraubahn ist eine elektrische Zahnradbahn.
Die große Steigung ist nur mit einer Zahnstange zu schaffen.
Sie fährt in Meterspur mit 1000 Millimetern.
Der Strom treibt die Züge seit der Eröffnung an.
Im langen Tunnel gibt es kaum Tageslicht.
Darum sind die Aussichtsfenster so wichtig.
Ein Magnet für Gäste
Von Beginn an zog die Bahn viele Besucher an.
Sie kamen aus der ganzen Welt in das Berner Oberland.
Bis heute gilt die Fahrt als Höhepunkt vieler Reisen.
Die Station auf dem Joch ist ganzjährig geöffnet.
Zahllose Menschen fahren jedes Jahr hinauf.
So wurde die Bahn zu einem Wahrzeichen der Schweiz.
Warum das Jahr 1912 zählt
Teilstrecken waren schon früher in Betrieb.
Entscheidend ist aber die Fahrt bis ganz nach oben.
Diese wurde erst im August 1912 möglich.
Darum gilt 1912 als Jahr der Eröffnung.
Es markiert das Ende der langen Bauzeit.
Seitdem fahren die Züge bis zum Jungfraujoch.
Was über hundert Jahre bedeuten
Seit der Eröffnung sind weit über hundert Jahre vergangen.
Die Bahn fährt noch immer auf derselben Strecke.
Technik und Fahrzeuge wurden mehrfach erneuert.
Der Weg durch den Fels blieb jedoch derselbe.
So verbindet die Bahn Vergangenheit und Gegenwart.
Das Eröffnungsjahr 1912 bleibt ihr fester Bezugspunkt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
