Zahlen, bitte!
„Am 20. August 1898 fuhr erstmals planmäßig ein Zug von Zermatt hinauf auf den Gornergrat.“
Wann wurde die Gornergratbahn eröffnet?
→ Eine Bahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Gornergratbahn wurde am 20. August 1898 eröffnet. Sie war die erste elektrisch betriebene Zahnradbahn der Schweiz.
Von Zermatt aus klettert eine Zahnradbahn hinauf auf den Gornergrat.
Oben öffnet sich der Blick auf Monte Rosa und Matterhorn.
Die Bahn gehört zu den Pionieren des elektrischen Betriebs.
Wann sie eröffnet wurde, lässt sich genau benennen.

Die wichtigsten Zahlen
1898
Eröffnung
am 20. August
1000 mm
Spurweite
Meterspur
erste
elektrische Zahnradbahn
der Schweiz
Am 20. August 1898 nahm die Gornergratbahn ihren Betrieb auf.
Die Antwort in einer Zahl
Die Gornergratbahn wurde am 20. August 1898 offiziell eröffnet.
Damit begann der planmäßige Betrieb von Zermatt auf den Gornergrat.
Die Angabe stammt aus dem Wikipedia-Artikel.
Sie markiert den Abschluss der Bauarbeiten.
Wir nennen hier das belegte Eröffnungsdatum.
Es ist ein wichtiger Meilenstein der Bahngeschichte.

Der Weg bis zur Eröffnung
Nach der Eröffnung der Visp-Zermatt-Bahn 1891 wuchs der Wunsch nach einer Ausflugsbahn.
Die Konzession für die Strecke wurde 1892 erteilt.
Die eigentlichen Bauarbeiten begannen 1896.
Am 24. November 1897 fuhren erste Probelokomotiven.
Knapp ein Jahr später folgte die offizielle Eröffnung.
So entstand die Bahn in wenigen Jahren.
Gut zu wissen
Die Gornergratbahn fährt von Zermatt auf den Gornergrat und war bei ihrer Eröffnung die erste elektrische Zahnradbahn der Schweiz. Sie nutzt das Zahnradsystem Abt und fährt in Meterspur mit 1000 Millimetern.
Das Eröffnungsdatum 20. August 1898 stammt aus dem Wikipedia-Artikel. Erste Probefahrten hatte es bereits im November 1897 gegeben.
Die erste elektrische Zahnradbahn der Schweiz
Die Gornergratbahn war von Beginn an elektrisch.
Damit war sie die erste elektrische Zahnradbahn der Schweiz.
Das war für das Jahr 1898 eine bemerkenswerte Leistung.
Andere Bergbahnen fuhren damals noch mit Dampf.
Der elektrische Betrieb war sauberer und kräftiger.
So setzte die Bahn technische Maßstäbe.
Strom mit zwei Leitungen
Die Bahn fährt mit Drehstrom.
Darum hat jedes Gleis zwei Fahrleitungen.
Die Triebfahrzeuge tragen zwei nebeneinanderliegende Stromabnehmer.
Das machte den elektrischen Aufbau im Fahrzeug einfach.
Der Betriebsstrom kam anfangs aus einem Wasserkraftwerk.
Er wurde von hoher Spannung auf den Fahrwert heruntertransformiert.
Eine Umstellung im Jahr 1930
Zunächst hatte der Strom eine Frequenz von 40 Hertz.
Er wurde von 5400 Volt auf 550 Volt heruntergesetzt.
Im Jahr 1930 stellte man das System um.
Seitdem fährt die Bahn mit 725 Volt und 50 Hertz.
So konnte sie den Strom direkt aus dem Landesnetz beziehen.
Das Drehstromsystem blieb dabei erhalten.
Das Zahnradsystem Abt
Die Bahn wurde als Schmalspurbahn gebaut.
Ihre Spurweite beträgt 1000 Millimeter.
Die Steigung wird mit dem Zahnradsystem Abt bewältigt.
Dieses System nutzt mehrere versetzte Zahnstangen.
Es gilt als besonders laufruhig und zuverlässig.
So klettert die Bahn sicher auf den Berg.
Die zweithöchste Bergbahn Europas
Die Gornergratbahn führt tief in die Monte-Rosa-Region.
Nur die Jungfraubahn erreicht in Europa eine größere Höhe.
Damit ist die Gornergratbahn die zweithöchste Bergbahn des Kontinents.
Oben bietet sich eine Rundsicht auf viele Viertausender.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf das Matterhorn.
So lohnt sich die Fahrt zu jeder Jahreszeit.
Ein Ziel für Sommer und Winter
Der Gornergrat ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Im Sommer kommen Wanderer und Bergfreunde.
Im Winter ist die Region ein bekanntes Wintersportgebiet.
Die Bahn fährt darum das ganze Jahr über.
Sie bringt die Gäste bequem in große Höhe.
So verbindet sie Erholung und Sport.
Wer die Bahn betreibt
Die Bahn gehört der privaten Gornergrat Bahn AG.
Diese kümmert sich um Strecke und Fahrzeuge.
Über die Jahre wurde die Bahn mehrfach erneuert.
Dennoch blieb ihr Charakter erhalten.
Sie ist bis heute ein Wahrzeichen von Zermatt.
Viele verbinden mit ihr den Blick auf das Matterhorn.
Warum 1898 zählt
Erste Probefahrten gab es schon 1897.
Entscheidend ist aber der planmäßige Betrieb.
Dieser begann am 20. August 1898.
Darum gilt dieses Datum als Eröffnung.
Es markiert den Start einer langen Erfolgsgeschichte.
Seitdem fährt die Bahn hinauf auf den Gornergrat.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
