Stimmt es, dass sich in einem Turmbahnhof zwei Strecken übereinander kreuzen?

Stimmt es, dass …?

„Umsteigen im Turmbahnhof: unten Richtung Norden, ein Stockwerk höher Richtung Westen.“

Stimmt es, dass sich in einem Turmbahnhof zwei Strecken übereinander kreuzen?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Das stimmt: In einem Turmbahnhof liegen kreuzende Strecken auf verschiedenen Ebenen übereinander. So begegnen sich zwei Linien, ohne sich in die Quere zu kommen.

Ein Bahnhof mit Stockwerken klingt zunächst ungewöhnlich.

Doch genau das ist ein Turmbahnhof: ein Bahnhof, in dem Gleise übereinander liegen.

Auf diese Weise kreuzen sich zwei Strecken, ohne dass die Züge aufeinander warten müssen.

Bridge in the west of Bahnhof Berlin Ostkreuz at night 01
Foto: Leonhard Lenz, CC0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

2 Ebenen

übereinander

je eine Richtung pro Etage

Kreuzungsbahnhof

Bauform

auch Etagenbahnhof genannt

Berlin, Köln, Osnabrück

Beispiele

auch Ostkreuz und Messe/Deutz

Die eine Strecke fährt unten, die andere ein Stockwerk höher.

Was ein Turmbahnhof ist

Ein Turmbahnhof ist eine besondere Bauform eines Bahnhofs.

Mit übereinanderliegenden Ebenen verbindet er zwei kreuzende Eisenbahnstrecken.

Er gehört damit zu den Kreuzungsbahnhöfen.

Fachleute nennen ihn auch Etagenbahnhof.

Berlin S Bahn Bhf Ostkreuz (S07 0985)
Foto: Michael.F.H.Barth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Warum man in die Höhe baut

Wenn sich zwei Strecken ebenerdig kreuzen, kommen sich die Züge in die Quere.

Ein Zug müsste dann warten, bis der andere die Kreuzung geräumt hat.

Legt man die Strecken übereinander, entfällt dieses Warten.

So können auf beiden Linien mehr Züge fahren.

Gut zu wissen

Ein Turmbahnhof ist ein besonderer Kreuzungsbahnhof mit Gleisen auf mehreren Ebenen.

Er spart Platz und erlaubt es, zwei Strecken kreuzungsfrei zu verbinden.

Wie das Umsteigen funktioniert

Die Bahnsteige der einen Richtung liegen unten, die der anderen oben.

Über Treppen, Rolltreppen und Aufzüge wechselt man zwischen den Ebenen.

Die Wege bleiben dabei meist kurz.

Ein einziger Bahnhof bedient so gleich zwei Richtungen.

Beispiele in Berlin

An der Berliner Ringbahn entstanden mehrere solcher Stationen.

Sie liegen dort, wo die Ringbahn andere Strecken schneidet.

Bekannte Beispiele sind das Ostkreuz und der Bahnhof Schöneberg.

Diese Bahnhöfe verbinden bis heute mehrere Linien auf verschiedenen Ebenen.

Weitere Beispiele in Deutschland

Auch außerhalb Berlins gibt es Turmbahnhöfe.

Bekannt sind unter anderem Osnabrück und Köln Messe/Deutz.

Ebenso zählen Dülmen und Doberlug-Kirchhain dazu.

An jedem dieser Orte kreuzen sich Strecken auf zwei Höhen.

Der große moderne Fall

Der Berliner Hauptbahnhof ist der bekannteste moderne Kreuzungsbahnhof.

Auf einer Ebene fahren die Züge in Ost-West-Richtung, auf einer anderen in Nord-Süd-Richtung.

Mit vierzehn Bahnsteiggleisen ist er einer der größten Bahnhöfe des Landes.

Täglich nutzen ihn Hunderttausende Reisende.

Vorteile im Betrieb

Der wichtigste Vorteil ist die kreuzungsfreie Führung der Strecken.

Die Züge behindern sich nicht, weil sie auf getrennten Ebenen fahren.

Das erhöht die Zahl der möglichen Fahrten deutlich.

Verspätungen durch Wartezeiten an der Kreuzung fallen weg.

Ein Bahnhof mit Stockwerken

Für Reisende ist der Turmbahnhof ein ungewohnter Anblick.

Man erlebt die Bahn hier auf gleich zwei Etagen.

Eine klare Beschilderung hilft, die richtige Ebene zu finden.

Wer den Trick einmal verstanden hat, steigt schnell und bequem um.

Das Fazit

Der Mythos stimmt: In einem Turmbahnhof kreuzen sich zwei Strecken übereinander.

Die eine Linie fährt unten, die andere ein Stockwerk höher.

So begegnen sich die Züge, ohne sich zu behindern.

Vom Ostkreuz bis zum Berliner Hauptbahnhof gibt es dafür viele Beispiele.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Liegen die Gleise wirklich übereinander?
Ja, in einem Turmbahnhof liegen die Strecken auf verschiedenen Ebenen, eine über der anderen.
Warum baut man so?
Damit sich kreuzende Strecken nicht behindern und mehr Züge fahren können.
Welche deutschen Bahnhöfe sind so gebaut?
Zum Beispiel Berlin Ostkreuz, Köln Messe/Deutz, Osnabrück sowie der Berliner Hauptbahnhof.
Wie kommt man von einer Ebene zur anderen?
Über Treppen, Rolltreppen und Aufzüge zwischen den Bahnsteigen.
Wie heißt ein Turmbahnhof noch?
Auch Etagenbahnhof; er gehört zur Gruppe der Kreuzungsbahnhöfe.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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