Stimmt es, dass New York alte U-Bahn-Wagen im Meer versenkt hat?

Stimmt es, dass …?

„Endstation Meeresgrund: Diese ausrangierten U-Bahn-Wagen fahren nicht mehr, sie werden zum Riff.“

Stimmt es, dass New York alte U-Bahn-Wagen im Meer versenkt hat?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

New York hat tatsächlich Hunderte alte U-Bahn-Wagen im Meer versenkt. Vor der Küste von Delaware bilden sie ein künstliches Riff.

Alte U-Bahn-Wagen landen nicht immer auf dem Schrott.

In New York versenkte man viele von ihnen einfach im Meer.

Dort unten erfüllen sie heute eine ganz neue Aufgabe.

Ausrangierte rote U-Bahn-Wagen der New Yorker Redbird-Serie
Foto: Original uploader was Error46146 at en.wikipedia, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

714

Redbird-Wagen

vor Delaware versenkt

≈24 m

Wassertiefe

unter der Oberfläche

2001

Beginn

Start des Riff-Projekts

Zwischen 2001 und 2008 stieg die Menge an Meeresleben am Riff um ein Vielfaches.

Ein Riff aus U-Bahn-Wagen

Vor der Ostküste der USA liegt ein ungewöhnliches Riff.

Es besteht nicht nur aus Steinen, sondern aus alten U-Bahn-Wagen.

Diese Wagen stammen aus dem Netz von New York.

Statt verschrottet zu werden, kamen sie auf den Meeresgrund.

Dort bilden sie heute einen Lebensraum unter Wasser.

Alte New Yorker U-Bahn-Wagen auf einem Transportschiff
Foto: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Redbirds

Die versenkten Wagen tragen den Spitznamen Redbirds.

Der Name kommt von ihrer roten Lackierung.

Insgesamt wurden 714 dieser Wagen versenkt.

Lange hatten sie Millionen Menschen durch New York gefahren.

Am Ende ihres Lebens bekamen sie eine neue Rolle.

Gut zu wissen

Die 714 versenkten Redbird-Wagen liegen rund 24 Meter tief vor der Küste von Delaware und bilden das sogenannte Redbird Reef.

Das Riff ist heute voller Meeresleben und ein beliebtes Ziel für Angler.

Beleg: Wikipedia-Artikel „Redbird Reef“ (englisch), abgerufen am 10.10.2026.

Vor der Küste von Delaware

Das Riff liegt vor dem Ort Slaughter Beach im Bundesstaat Delaware.

Es befindet sich einige Kilometer vor der Küste.

Die Wagen ruhen rund 24 Meter unter der Oberfläche.

Das gesamte Riff bedeckt eine Fläche von etwa 1,3 Seemeilen im Quadrat.

So entstand ein großes Feld aus künstlichen Strukturen.

Warum versenkt man Züge?

Der Meeresboden ist dort von Natur aus eher kahl.

Feste Strukturen bieten vielen Tieren einen Halt.

An den Wagen können sich Muscheln und Korallen festsetzen.

Fische finden zwischen den Wänden Schutz und Nahrung.

So verwandelt sich alter Stahl in neues Leben.

Nicht nur Wagen

Zum Riff gehören noch mehr versenkte Dinge.

Dazu zählen 86 ausgemusterte Panzer und ähnliche Fahrzeuge.

Auch acht Schlepper und Lastkähne wurden versenkt.

Hinzu kamen rund 3000 Tonnen gebündelte Reifen.

Zusammen bilden sie ein vielfältiges Unterwasser-Gelände.

Das Leben kehrt zurück

Nach dem Versenken siedelte sich schnell Leben an.

Zwischen 2001 und 2008 stieg die Menge an Nahrung stark an.

Heute leben dort Seebarsche, Flundern, Muscheln und Schwämme.

Sogar Thunfische und Makrelen jagen über dem Riff.

Aus den leeren Wagen wurde ein reicher Lebensraum.

Ein Magnet für Angler

Das künstliche Riff lockt viele Menschen an.

Mehr als 10.000 Angelausflüge zählt man dort pro Jahr.

Die vielen Fische machen die Stelle beliebt.

So nützt das Riff auch den Menschen an Land.

Aus Abfall wurde ein echter Gewinn.

Ein Vorbild für andere

New York war mit dieser Idee nicht allein.

Ab 2007 gingen weitere Wagen-Typen ins Meer.

Auch andere Bundesstaaten wollten alte U-Bahn-Wagen für Riffe.

So verbreitete sich das Vorgehen entlang der Küste.

Die ausrangierten Wagen waren plötzlich gefragt.

Ein zweites Leben unter Wasser

Die Redbirds hatten lange ihren Dienst getan.

Nun begann für sie ein zweites Leben unter Wasser.

Was einst Fahrgäste trug, trägt heute Muscheln und Fische.

Das ist eine ungewöhnliche Form des Recyclings.

Kaum ein Zug bekommt einen so überraschenden Ruhestand.

Das Fazit

Der Mythos stimmt eindeutig.

New York hat wirklich Hunderte alte U-Bahn-Wagen im Meer versenkt.

Vor der Küste von Delaware bilden sie ein künstliches Riff.

Dort leben heute Fische, Muscheln und Korallen.

Aus alten Wagen wurde so ein blühender Lebensraum.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Hat New York wirklich U-Bahn-Wagen versenkt?
Ja, 714 alte Redbird-Wagen wurden vor der Küste von Delaware im Meer versenkt.
Warum macht man das?
Die Wagen dienen als künstliches Riff und bieten Fischen und Muscheln einen Lebensraum.
Wie tief liegen die Wagen?
Sie ruhen rund 24 Meter unter der Wasseroberfläche.
Leben dort wirklich Tiere?
Ja, Seebarsche, Flundern, Muscheln und viele andere Arten besiedeln das Riff.
Wurden auch andere Dinge versenkt?
Ja, unter anderem ausgemusterte Panzer, Schlepper und gebündelte Reifen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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