Stimmt es, dass neben dem alten Albulatunnel ein neuer gebaut wurde?

Stimmt es, dass …?

„Nächster Halt Preda, Einfahrt in den Albulatunnel Richtung Spinas, seit 2024 durch die neue Röhre.“

Stimmt es, dass neben dem alten Albulatunnel ein neuer gebaut wurde?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Ja, neben dem alten Albulatunnel von 1903 wurde ein neuer Tunnel gebaut und im Juni 2024 eröffnet. Der alte Tunnel wird nun zum Sicherheitsstollen umgebaut.

Der Albulatunnel ist das Herzstück einer der schönsten Gebirgsbahnen der Schweiz.

In letzter Zeit ist zu hören, dass direkt neben dem alten Tunnel ein neuer entstanden sei.

Dieser Beitrag klärt, ob am Albula wirklich ein zweiter Tunnel gebaut wurde.

Station Preda 2008 NW
Foto: Hans G. Oberlack, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

1903

alter Tunnel

in Betrieb

2024

neuer Tunnel

eröffnet

5865 m

Länge

alter Albulatunnel

Die Albulabahn gehört seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.

Die kurze Antwort

Der Mythos stimmt, denn neben dem alten Albulatunnel wurde tatsächlich ein neuer gebaut.

Der neue Tunnel ging im Juni 2024 in Betrieb.

Der alte Tunnel aus dem Jahr 1903 bleibt dabei erhalten.

Er wird nun zu einem Sicherheitsstollen für die neue Röhre umgebaut.

Damit stehen am Albula künftig zwei parallele Tunnel zur Verfügung.

Baustelle Albulatunnel
Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Herzstück der Albulabahn

Der Albulatunnel liegt mitten auf der Albulabahn im Kanton Graubünden.

Diese Strecke führt von Thusis hinauf ins Engadin.

Der Tunnel verbindet den Bahnhof Preda mit der Station Spinas.

Unter dem Berg unterquert er die Wasserscheide zwischen Rhein und Inn.

Ohne diesen Tunnel wäre die Verbindung in dieser Form kaum möglich.

Gut zu wissen

Die Albulabahn beginnt in Thusis und schließt dort an die Strecke aus dem Rheintal an.

Der Scheitelpunkt der Strecke liegt im Albulatunnel, einige Kilometer westlich des Albulapasses.

Der alte Tunnel von 1903

Der ursprüngliche Albulatunnel besteht seit 1903.

Er ist einspurig und rund 5865 Meter lang.

Der Bau war schwierig, weil die Mineure auf Wasser und weiches Gestein stießen.

Über mehr als hundert Jahre trug er den gesamten Verkehr der Strecke.

Mit der Zeit zeigte das Bauwerk jedoch deutliche Alterserscheinungen.

Warum ein neuer Tunnel nötig wurde

Nach über hundert Jahren war der alte Tunnel in die Jahre gekommen.

Eine vollständige Sanierung bei laufendem Betrieb wäre sehr aufwendig gewesen.

Die Rhätische Bahn entschied sich deshalb für einen Neubau direkt daneben.

So konnte der Verkehr während der Bauzeit weiterrollen.

Vor dem Bau wurde der Untergrund genau untersucht, um Wassereinbrüche abzuschätzen.

Der neue Tunnel von 2024

Über hundert Jahre nach dem alten Tunnel wurde 2024 der neue eröffnet.

Er verläuft parallel zur alten Röhre durch den Berg.

Nach der Eröffnung übernahm er den Zugverkehr der Strecke.

Der alte Tunnel wurde damit für den regulären Betrieb frei.

So entstand am Albula ein modernes Tunnelpaar.

Vom alten Tunnel zum Sicherheitsstollen

Der alte Albulatunnel wird nicht abgerissen.

Stattdessen baut man ihn zu einem Sicherheitsstollen um.

Querstollen verbinden ihn in Abständen mit der neuen Röhre.

Im Notfall können sich Reisende so in den alten Tunnel retten.

Damit erhält das historische Bauwerk eine neue Aufgabe.

Eine Strecke voller Kunstbauten

Die Albulabahn ist berühmt für ihre Viadukte und Kehren.

Zwischen Thusis und Preda überwindet sie auf engem Raum viele Höhenmeter.

Dabei quert sie unter anderem den hohen Soliser Viadukt.

Zahlreiche Tunnel und Brücken reihen sich entlang der Strecke aneinander.

Der Albulatunnel bildet den Scheitelpunkt dieser Bergfahrt.

Welterbe in den Alpen

Die Albulabahn gehört seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.

Gemeinsam mit der Berninabahn wurde sie in die Welterbeliste aufgenommen.

Gewürdigt wird das Zusammenspiel von Bahn und Gebirgslandschaft.

Der Neubau des Tunnels musste auf diesen besonderen Status Rücksicht nehmen.

So verbinden sich hier Denkmalschutz und moderne Technik.

Was Reisende heute erleben

Für die Fahrgäste ändert sich im Tunnel selbst wenig Sichtbares.

Die Fahrt durch den Berg dauert nur wenige Minuten.

Rund um die Strecke lohnt sich dagegen der Blick aus dem Fenster.

Die Albulabahn gilt als eine der eindrucksvollsten Bergstrecken der Alpen.

Der neue Tunnel sorgt dafür, dass dieses Erlebnis auch künftig sicher bleibt.

Das Fazit

Die Behauptung vom neuen Tunnel neben dem alten trifft zu.

Der neue Albulatunnel wurde 2024 eröffnet und übernahm den Verkehr.

Der alte Tunnel von 1903 wird zum Sicherheitsstollen umgebaut.

Damit stehen am Albula zwei parallele Röhren bereit.

Der Mythos ist bestätigt.

Die Bahn als Teil des Alltags

Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.

Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.

Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.

Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.

So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.

Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Wurde wirklich ein neuer Albulatunnel gebaut?
Ja, der neue Tunnel wurde 2024 eröffnet und liegt parallel zum alten.
Was passiert mit dem alten Tunnel?
Er wird zu einem Sicherheitsstollen für die neue Röhre umgebaut.
Wie alt ist der alte Albulatunnel?
Er besteht seit 1903 und ist rund 5865 Meter lang.
Wo liegt der Albulatunnel?
Er verbindet Preda im Albulatal mit Spinas im Engadin.
Gehört die Albulabahn zum Welterbe?
Ja, sie ist seit 2008 gemeinsam mit der Berninabahn UNESCO-Welterbe.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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