Stimmt es, dass …?
„Bitte beachten Sie: Auf diesem Zug reist nicht nur der Mensch, sondern auch sein eigenes Auto mit.“
Stimmt es, dass man im Auto Train in den USA sein Auto mitnehmen kann?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Ja, das stimmt: Beim Amtrak Auto Train in den USA nehmen die Fahrgäste ihr eigenes Auto mit dem Zug mit. Es ist der einzige Autoreisezug dieser Art im Land.
Sein Auto mit in den Zug nehmen und selbst bequem reisen, das klingt praktisch.
In den USA gibt es dafür einen eigenen, berühmten Zug.
Er heißt schlicht Auto Train.

Die Fakten in Zahlen
bis zu 340
Fahrzeuge
reisen pro Fahrt mit
1.376 km
fast nonstop
Lorton–Sanford
seit 1983
bei Amtrak
ursprünglich ab 1971
Die Fahrgäste reisen im Sitz- oder Schlafwagen, das Auto fährt im geschlossenen Autowagen mit.
Die kurze Antwort
Ja, der Auto Train nimmt das eigene Auto mit.
Betrieben wird er von der US-Bahngesellschaft Amtrak.
Die Fahrgäste sitzen im Zug, ihr Wagen reist im selben Zug mit.
So muss niemand die lange Strecke selbst am Steuer fahren.
Das macht den Zug in den USA einzigartig.

Was den Auto Train besonders macht
Es ist der einzige Autoreisezug seiner Art in den USA.
Mensch und Fahrzeug reisen gemeinsam auf einer festen Verbindung.
Damit unterscheidet er sich von vielen anderen Zügen des Landes.
Er ist ein eigener, benannter Zug mit festem Ruf.
Für viele Reisende ist er eine bequeme Alternative zur langen Autofahrt.
Gut zu wissen
Der Auto Train gilt als einer der längsten Personenzüge der Welt, weil zu den Reisewagen viele geschlossene Autowagen kommen.
Autoreisezüge sind kein rein amerikanisches Thema, doch dieser benannte Zug ist der einzige seiner Art in den USA.
Die Strecke
Der Zug fährt zwischen Lorton im Bundesstaat Virginia und Sanford in Florida.
Lorton liegt in der Nähe der Hauptstadt Washington.
Sanford liegt nicht weit von Orlando in Florida.
So verbindet der Zug den Nordosten mit dem sonnigen Süden.
Gerade im Winter ist diese Richtung sehr beliebt.
Wie das Auto mitfährt
Die Fahrzeuge reisen in geschlossenen Autowagen.
Pro Fahrt haben bis zu 340 Fahrzeuge Platz.
Auch Motorräder werden sicher verzurrt mitgenommen.
Während der Fahrt kommen die Gäste nicht an ihr Auto.
Am Ziel wird der Wagen wieder ausgeladen und übergeben.
Fast nonstop in den Süden
Die Strecke ist rund 1.376 Kilometer lang.
Der Zug fährt weitgehend ohne Zwischenhalt durch.
Nur für einen kurzen Betriebshalt wird unterwegs gestoppt.
Dort steigt aber niemand zu oder aus.
Die Fahrt dauert bei Fahrplan etwa 17 Stunden.
Einer der längsten Züge der Welt
Der Auto Train zählt zu den längsten Personenzügen überhaupt.
Mit den vielen Autowagen misst er rund 1,2 Kilometer.
Das ist eine beachtliche Länge für einen einzigen Zug.
Entsprechend braucht er lange Bahnsteige und Anlagen.
Schon sein Anblick ist ungewöhnlich.
Seit wann es ihn gibt
Der erste Auto-Train fuhr am 6. Dezember 1971.
Damals betrieb ihn eine private Gesellschaft.
1981 stellte diese den Verkehr ein.
Am 30. Oktober 1983 nahm Amtrak den Dienst wieder auf.
Seitdem gehört er fest zum Angebot der US-Bahn.
Warum das praktisch ist
Viele Menschen aus dem Norden überwintern gern in Florida.
Mit dem Auto Train sparen sie sich die lange Fahrt über die Autobahn.
Am Ziel haben sie trotzdem ihr eigenes Fahrzeug dabei.
Ähnliche Autoreisezüge gibt es auch in Europa.
Der amerikanische Auto Train ist aber besonders bekannt.
Das Fazit
Die Behauptung stimmt.
Im Amtrak Auto Train reisen Fahrgäste und ihr eigenes Auto gemeinsam.
Die Strecke führt fast nonstop von Virginia nach Florida.
Es ist der einzige Autoreisezug dieser Art in den USA.
Für die lange Reise in den Süden ist er eine bequeme Lösung.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
