Stimmt es, dass …?
„Der Indian Pacific nach Sydney fährt ein, vor uns liegen rund viertausend Kilometer bis zur anderen Küste.“
Stimmt es, dass der Indian Pacific einmal quer durch Australien fährt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Der Indian Pacific fährt tatsächlich quer durch Australien, von Perth am Indischen Ozean bis Sydney am Pazifik. Die rund 4352 Kilometer dauern planmäßig etwa 65 Stunden.
Ein einziger Zug, der einen ganzen Kontinent durchquert, klingt nach Abenteuer.
In Australien heißt dieser Zug Indian Pacific.
Doch fährt er wirklich von Küste zu Küste quer durch das Land?

Die Fakten in Zahlen
4352 km
Perth–Sydney
Küste zu Küste
65 h
Fahrzeit
planmäßig etwa
1970
Erste Fahrt
ab 23. Februar
Der Name verbindet den Indischen Ozean mit dem Pazifik.
Worum es bei diesem Mythos geht
Der Mythos sagt, der Indian Pacific durchquere ganz Australien in einem Zug.
Gemeint ist die Fahrt von der West- zur Ostküste.
Zu prüfen sind Strecke, Dauer und der durchgehende Verlauf.
Und ob der Zug diesen Weg wirklich am Stück zurücklegt.

Von Küste zu Küste
Der Indian Pacific verbindet Perth an der Westküste mit Sydney im Osten.
Perth liegt am Indischen Ozean, Sydney am Pazifik.
Genau daher stammt der Name des Zuges.
Er führt also tatsächlich von einem Ozean zum anderen.
Gut zu wissen
Der Name Indian Pacific spielt auf den Indischen und den Pazifischen Ozean an.
Die durchgehende Verbindung entstand erst, nachdem die gesamte Strecke umgespurt war.
Die Strecke in Zahlen
Die Strecke ist rund 4352 Kilometer lang.
Die planmäßige Fahrzeit beträgt etwa 65 Stunden.
Damit ist die Fahrt eine der längsten regelmäßigen Zugreisen der Welt.
Der Zug ist also mehrere Tage am Stück unterwegs.
Warum es den Zug erst seit 1970 gibt
Früher war eine durchgehende Fahrt gar nicht möglich.
Erst 1969 war die ganze Strecke zwischen Perth und Sydney auf eine einheitliche Spurweite gebracht.
Danach konnte ein durchgehender Zug eingerichtet werden.
Der erste Indian Pacific verließ Sydney am 23. Februar 1970 und erreichte Perth vier Tage später.
Das alte Durcheinander der Spurweiten
Lange nutzten die australischen Bahnen ganz unterschiedliche Spurweiten.
Es gab schmale, normale und besonders breite Gleise nebeneinander.
Reisende mussten deshalb mehrfach umsteigen.
Erst die einheitliche Normalspur machte die lange Durchfahrt möglich.
Quer durch das Outback
Auf seinem Weg durchquert der Zug die weite Nullarbor-Ebene.
Diese karge Landschaft erstreckt sich scheinbar endlos bis zum Horizont.
Über viele Stunden sieht man kaum eine Siedlung.
Gerade diese Leere macht die Fahrt für viele so eindrucksvoll.
Eine Reise über mehrere Tage
Die Fahrt zieht sich über rund zweieinhalb Tage hin.
Unterwegs legt der Zug Halte für Ausflüge und Versorgung ein.
Die Reisenden erleben den Wechsel von Küste, Weite und Bergland.
Der Weg selbst ist dabei das eigentliche Ziel.
Mehr als nur eine Verbindung
Heute ist der Indian Pacific vor allem eine touristische Reise.
Er zählt zu den bekanntesten Fernzügen der Welt.
Sein Name steht für die Verbindung zweier Ozeane.
Damit ist er ein Wahrzeichen des australischen Bahnverkehrs.
Das Fazit
Der Mythos stimmt.
Der Indian Pacific durchquert Australien wirklich von Perth bis Sydney.
Die rund 4352 Kilometer führen von Ozean zu Ozean.
Möglich wurde das erst durch die einheitliche Spurweite ab 1969.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Ein Meilenstein für Australien
Die durchgehende Strecke gilt als Meilenstein der australischen Bahngeschichte.
Über Jahrzehnte hatte das Land mit uneinheitlichen Spurweiten gekämpft.
Mit der Umspurung wuchsen die Netze der einzelnen Bundesstaaten zusammen.
Seither lässt sich der Kontinent im Zug ohne Umsteigen durchqueren.
Der Indian Pacific wurde so zum Sinnbild dieser Verbindung.
