Stimmt es, dass der Empire Builder einer der meistgenutzten Fernzüge der USA ist?

Stimmt es, dass …?

„Bitte beachten Sie: Dieser Zug trägt den Namen eines Mannes, den man den Erbauer eines Imperiums nannte.“

Stimmt es, dass der Empire Builder einer der meistgenutzten Fernzüge der USA ist?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Weitgehend ja: Der Empire Builder ist der meistgenutzte Fernzug von Amtrak. Die insgesamt vollsten US-Züge sind aber die kurzen Pendlerstrecken im Nordosten.

Die USA sind kein klassisches Bahnland, doch einige Fernzüge sind berühmt.

Einer davon ist der Empire Builder quer durch den Norden.

Er gilt als der meistgenutzte Langstreckenzug des Landes.

Amtrak Empire Builder at Tomah, Wisconsin
Foto: Mulad, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

rund 3.550 km

Strecke

Chicago–Seattle

rund 46 Std.

Fahrzeit

für die ganze Strecke

seit 1929

10. Juni

erste Fahrt

Mit rund 350.000 bis 390.000 Fahrgästen im Jahr ist er Amtraks meistgenutzter Fernzug.

Die kurze Antwort

Ja, der Empire Builder ist ein Spitzenreiter unter den US-Fernzügen.

Amtrak selbst nennt ihn seinen meistgenutzten Langstreckenzug.

Er fährt quer durch den Norden der USA.

Jahr für Jahr nutzen ihn Hunderttausende Menschen.

Unter den echten Fernzügen liegt er damit vorn.

FIREMAN, LEFT, AND ENGINEER IN THE CAB OF THE EMPIRE BUILDER PASSENGER T
Foto: Charles O’Rear, Public domain, via Wikimedia Commons

Woher der Name kommt

Der Zug ist nach James J. Hill benannt.

Hill war der Gründer der Great Northern Railway.

Wegen seiner Bahnprojekte nannte man ihn den Empire Builder.

Das heißt übersetzt so viel wie Erbauer eines Imperiums.

Der Zugname ehrt also einen Bahnpionier.

Gut zu wissen

Die Fahrgastzahlen stammen aus den Jahresberichten von Amtrak und liegen zuletzt bei rund 350.000 bis 390.000 im Jahr.

Vergleiche mit anderen Zügen gelingen nur innerhalb der gleichen Gruppe, denn Pendlerzüge und Fernzüge haben ganz andere Aufgaben.

Die Strecke

Der Empire Builder startet in Chicago.

Von dort fährt er in den Nordwesten der USA.

In Spokane wird der Zug geteilt.

Ein Teil fährt nach Seattle, der andere nach Portland.

So bedient eine Linie gleich zwei Ziele am Pazifik.

Eine sehr lange Fahrt

Die Strecke misst je nach Ziel rund 3.550 bis 3.630 Kilometer.

Für die ganze Fahrt braucht der Zug etwa 46 Stunden.

Das sind fast zwei volle Tage im Zug.

Unterwegs liegen weite Ebenen und hohe Berge.

Für viele ist allein die Landschaft den Weg wert.

Wie viele mitfahren

Im Jahr nutzen den Zug rund 350.000 bis 390.000 Menschen.

Damit ist er die meistgenutzte Fernverbindung von Amtrak.

Die genauen Zahlen schwanken von Jahr zu Jahr.

Sie liegen aber stabil im oberen Bereich der Langstrecke.

Das belegt seine Beliebtheit.

Was meistgenutzt bedeutet

Wichtig ist der Blick auf die richtige Gruppe.

Unter den Fernzügen ist der Empire Builder die Nummer eins.

Noch mehr Fahrgäste haben die kurzen Züge im dicht besiedelten Nordosten.

Diese zählen aber nicht zu den Fernzügen.

Als Langstreckenzug bleibt der Empire Builder Spitzenreiter.

Seit wann er fährt

Die erste Fahrt war am 10. Juni 1929.

Zunächst betrieb ihn die Great Northern Railway.

Später übernahm eine Nachfolgegesellschaft den Zug.

Seit 1971 gehört er zum Netz von Amtrak.

Der Name blieb über all die Jahre erhalten.

Warum er beliebt ist

Die Strecke führt an großartigen Landschaften vorbei.

Besonders die Region um einen Nationalpark in den Rocky Mountains lockt Gäste.

An Bord gibt es Schlaf- und Aussichtswagen.

Der Zug deckt einen großen Teil seiner Kosten aus den Fahrpreisen.

Damit steht er wirtschaftlich gut da.

Das Fazit

Die Behauptung stimmt weitgehend.

Der Empire Builder ist Amtraks meistgenutzter Fernzug.

Nur die kurzen Pendlerzüge im Nordosten haben insgesamt mehr Fahrgäste.

Unter den Langstreckenzügen ist er klar die Nummer eins.

Sein Name und seine Strecke machen ihn zu einer Legende.

Kleine Dinge, große Wirkung

Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.

Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.

Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.

In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.

Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.

So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Häufige Fragen

Ist der Empire Builder der meistgenutzte Zug der USA?
Unter den Fernzügen ja. Insgesamt haben die kurzen Pendlerstrecken im Nordosten aber mehr Fahrgäste.
Woher kommt der Name?
Von James J. Hill, dem Gründer der Great Northern Railway. Man nannte ihn den Empire Builder.
Welche Strecke fährt er?
Von Chicago in den Nordwesten, mit Teilung in Spokane nach Seattle und Portland. Die Strecke ist rund 3.550 Kilometer lang.
Wie lange dauert die Fahrt?
Etwa 46 Stunden für die ganze Strecke. Das sind fast zwei volle Tage im Zug.
Seit wann fährt er?
Seit dem 10. Juni 1929. Seit 1971 gehört er zum Netz von Amtrak.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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