Stimmt es, dass Chinas erste Eisenbahn wieder abgerissen wurde?

Stimmt es, dass …?

„Kurzer Halt in der Geschichte: Chinas erste Eisenbahn verschwand fast so schnell, wie sie gekommen war.“

Stimmt es, dass Chinas erste Eisenbahn wieder abgerissen wurde?

→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.

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Kurz gesagt

Ja, das stimmt. Chinas erste Eisenbahn, die Wusung-Bahn bei Shanghai, fuhr ab 1876 und wurde schon 1877 wieder abgebaut.

China hat heute das längste Netz an Schnellfahrstrecken der Welt.

Umso überraschender ist der holprige Beginn seiner Bahngeschichte.

Die allererste Strecke des Landes verschwand nämlich nach kurzer Zeit wieder.

Opening of the first railway in China from Shanghai to Woosung Port, 187
Foto: Unknown authorUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Fakten in Zahlen

1876

Eröffnung

Wusung-Bahn bei Shanghai

1877

Rückbau

schon wieder abgebaut

14,5 km

Länge

Schmalspur mit 762 mm

Es war die erste Eisenbahn Chinas und wurde nach gut einem Jahr wieder entfernt.

Die Behauptung im Überblick

Die Behauptung lautet, dass Chinas erste Eisenbahn wieder abgerissen wurde.

Gemeint ist die Wusung-Bahn in der Nähe von Shanghai.

Sie fuhr nur kurze Zeit.

Die Quellen bestätigen diese ungewöhnliche Geschichte.

Starting the first railway train in China at Shanghai opening of the Woo
Foto: Wikimedia Commons, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Wusung-Bahn bei Shanghai

Die Strecke verband den Ort Wusung mit einem Stadtteil von Shanghai.

Wusung liegt im heutigen Bezirk Baoshan.

Die Bahn war schmalspurig und maß nur 762 Millimeter in der Spur.

Insgesamt war sie rund 14,5 Kilometer lang.

Für China war sie dennoch eine echte Premiere.

Gut zu wissen

Die Wusung-Bahn war schmalspurig mit einer Spurweite von nur 762 Millimetern und etwa 14,5 Kilometer lang.

Weil Eisenbahnen damals nicht erlaubt waren, hatten die Erbauer die Strecke zunächst als harmlosen Wagenweg ausgegeben.

Warum überhaupt eine Bahn

Große Hochseeschiffe konnten nicht bis nach Shanghai fahren.

Sie wurden daher in Wusung entladen.

Von dort brachte man die Waren mühsam mit Karren in die Stadt.

Eine Bahn sollte diesen Weg deutlich beschleunigen.

So entstand die Idee für die erste chinesische Strecke.

Gebaut mit einer List

In China war der Bau von Eisenbahnen damals nicht erlaubt.

Die Herrscher der Qing-Zeit sahen in der Bahn ein Symbol des Kolonialismus.

Ausländische Kaufleute bauten die Strecke daher mit einem Trick.

Sie gaben die Linie einfach als harmlosen Wagenweg aus.

Erst nach und nach zeigte sich, dass es eine echte Eisenbahn war.

Eröffnung im Jahr 1876

Im Juli 1876 nahm die Bahn den regulären Verkehr auf.

Zunächst war das Interesse der Bevölkerung groß.

Viele Menschen wollten die neue Technik erleben.

Doch von Beginn an gab es auch Widerstand.

Die Behörden standen dem Projekt misstrauisch gegenüber.

Widerstand und Misstrauen

Die Bahn war ohne klare Erlaubnis entstanden.

Das sorgte bei den chinesischen Behörden für Ärger.

Viele sahen in der Strecke einen Eingriff fremder Mächte.

Auch Sorgen um Land und Gräber entlang der Trasse spielten eine Rolle.

Der Streit um die Bahn spitzte sich rasch zu.

Der Rückbau 1877

Schließlich kaufte die chinesische Seite die Strecke auf.

Schon 1877 wurde die Bahn wieder abgebaut.

Damit verschwand Chinas erste Eisenbahn nach gut einem Jahr.

Das Material wurde entfernt und die Trasse geräumt.

Die Pioniertat war damit vorerst beendet.

Was danach geschah

Der frühe Rückschlag bremste die Bahn in China zunächst aus.

Erst einige Jahre später entstanden dauerhafte Strecken.

Nach und nach setzte sich die neue Technik dann doch durch.

Das Land begann, eigene Bahnen planvoll aufzubauen.

Der schwierige Start war überwunden.

Chinas Bahn heute

Heute ist China ein Riese im Schienenverkehr.

Das Land verfügt über ein gewaltiges Netz an schnellen Strecken.

Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die großen Städte.

Vom holprigen Anfang bei Shanghai ist wenig zu spüren.

Die Geschichte der Wusung-Bahn wirkt heute fast wie aus einer anderen Welt.

Was oft verwechselt wird

Manche meinen, China habe erst spät überhaupt Bahnen gehabt.

Tatsächlich fuhr schon 1876 eine erste Strecke.

Sie wurde aber bald wieder entfernt und geriet in Vergessenheit.

Die dauerhaften Bahnen des Landes kamen erst danach.

Beide Teile gehören zur vollständigen Geschichte.

Das Fazit

Die Behauptung stimmt.

Chinas erste Eisenbahn, die Wusung-Bahn, fuhr ab 1876.

Schon 1877 wurde sie wieder abgebaut.

Widerstand und fehlende Erlaubnis besiegelten ihr schnelles Ende.

Ein klares Ja für diesen erstaunlichen Mythos.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wann fuhr Chinas erste Eisenbahn?
Die Wusung-Bahn bei Shanghai nahm im Juli 1876 den regulären Verkehr auf.
Warum wurde sie abgerissen?
Sie war ohne klare Erlaubnis gebaut worden; die chinesische Seite kaufte sie auf und baute sie 1877 wieder ab.
Wie lang war die Strecke?
Rund 14,5 Kilometer, ausgeführt in einer schmalen Spur von 762 Millimetern.
Warum war der Bahnbau damals verboten?
Die Qing-Herrscher sahen in der Eisenbahn ein Symbol des Kolonialismus und untersagten ihren Bau.
Hat China heute noch wenig Bahn?
Im Gegenteil, China besitzt heute eines der größten Netze an Schnellfahrstrecken der Welt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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