Ortstermin
„Bahnhof Yokohama, Umstieg zu JR, Keikyū, Tōkyū und Sōtetsu, Ausgang zum Hafen und nach Minato Mirai.“
Ortstermin: Yokohama
→ Ein Ortstermin an der Bucht von Tokio.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Der Bahnhof Yokohama ist ein Knoten von sechs Bahngesellschaften und einer der meistbefahrenen Bahnhöfe der Welt. Hinter dem Gewirr aus Linien und Kaufhäusern warten der Hafen und das größte Chinaviertel Japans.
Yokohama liegt am westlichen Ufer der Bucht von Tokio und ist eine der größten Städte Japans.
Ihr Hauptbahnhof gehört zu den belebtesten Bahnhöfen der Welt und ist ein Gewirr aus Linien vieler Gesellschaften.
Dieser Ortstermin beginnt in der riesigen Halle und führt hinaus zum Hafen und in das größte Chinaviertel des Landes.

Ein Bahnhof vieler Bahnen
Der Bahnhof Yokohama wird nicht von einer einzigen Gesellschaft betrieben, sondern von gleich sechs Bahnunternehmen.
Neben der großen JR East halten hier die Linien von Keikyū, Sōtetsu, Tōkyū und weiteren Betreibern.
Insgesamt treffen am Bahnhof elf verschiedene Bahnlinien zusammen.
Dadurch gehört er zu den meistgenutzten Bahnhöfen der Welt.
Im Jahr 2013 zählte man hier rund 760 Millionen Fahrgäste.

Vom ersten Bahnhof Japans
Yokohama spielte in der Geschichte der japanischen Eisenbahn eine besondere Rolle.
Bereits am 7. Mai 1872 wurde hier einer der ersten Bahnhöfe des Landes eröffnet.
Dieser erste Bahnhof steht heute unter dem Namen Sakuragichō an anderer Stelle.
Der heutige Bahnhof an diesem Ort ging 1915 in Betrieb.
Nach dem großen Erdbeben von 1923 wurde er zerstört und 1928 neu errichtet.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Yokohama wird von sechs Bahngesellschaften genutzt, an denen elf Linien zusammentreffen.
Der erste Bahnhof an diesem Ort entstand 1915, der heutige Bau geht auf das Jahr 1928 zurück.
Mit rund 760 Millionen Fahrgästen im Jahr gehört er zu den meistgenutzten Bahnhöfen der Welt.
Ein Knoten im Großraum Tokio
Yokohama liegt im dicht besiedelten Großraum rund um Tokio.
Viele Linien verbinden den Bahnhof direkt mit der nahen Hauptstadt.
Schnelle Züge erreichen das Zentrum von Tokio in weniger als einer halben Stunde.
Zugleich ist der Bahnhof das Tor zu den Vororten und zur Küste von Kanagawa.
Tag und Nacht strömen hier gewaltige Mengen von Pendlern durch die Gänge.

Kaufhäuser über den Gleisen
Über und neben dem Bahnhof erheben sich große Kaufhäuser.
Auf der einen Seite liegen die Häuser Sogo und Marui, auf der anderen das Kaufhaus Takashimaya.
Auch die Bahngesellschaft Sōtetsu betreibt ein eigenes großes Kaufhaus am Bahnhof.
So ist der Bahnhof zugleich ein riesiges Einkaufszentrum.
Viele Menschen kommen hierher, ohne überhaupt einen Zug zu nehmen.

Ein Bahnhof im ewigen Umbau
Der Bahnhof Yokohama wird seit Jahrzehnten immer wieder umgebaut und erweitert.
Kaum ist ein Bauabschnitt fertig, beginnt an anderer Stelle der nächste.
Zuletzt entstand über den Gleisen ein neues Hochhaus mit Läden und Büros.
Für Reisende bedeutet das ein ständig wechselndes Labyrinth aus Ausgängen und Passagen.
Doch gerade dieser Wandel gehört zum Wesen des großen Bahnhofs.

Hinaus zum Hafen
Yokohama war lange nur ein kleines Fischerdorf an der Bucht von Tokio.
Mit der Öffnung des Hafens im Jahr 1859 änderte sich das grundlegend.
Ausländische Händler ließen sich nieder und bauten Kontore und Villen.
Noch heute prägen ihre Gebäude das alte Hafenviertel der Stadt.
Der Hafen von Yokohama ist bis heute einer der wichtigsten Japans.

Das größte Chinaviertel Japans
Nicht weit vom Hafen liegt das größte Chinaviertel Japans.
Es entstand mit den vielen chinesischen Händlern, die nach der Öffnung des Hafens kamen.
Zwischen bunten Toren reihen sich Restaurants, Läden und Tempel aneinander.
Besonders am Abend ist das Viertel ein lebhafter Treffpunkt.
Der Duft von gedämpften Teigtaschen liegt dann in den Gassen.

Minato Mirai am Wasser
Am Wasser erstreckt sich das moderne Viertel Minato Mirai, dessen Name Hafen der Zukunft bedeutet.
Es entstand ab den 1980er Jahren auf dem Gelände alter Docks und Hafenanlagen.
Heute ragen hier Hochhäuser, ein großes Riesenrad und Museen in den Himmel.
Über das Wasser spannt sich die lange Yokohama Bay Bridge.
Vom Bahnhof aus ist dieses Viertel mit der Bahn in wenigen Minuten erreicht.

Ankommen in Yokohama
Ankommen in Yokohama heißt, aus einem riesigen Bahnhof in eine Hafenstadt voller Gegensätze zu treten.
Der Bahnhof selbst ist ein Labyrinth aus Linien, Läden und Passagen.
Wer hinausfindet, steht bald zwischen alten Kontoren, bunten Toren und gläsernen Türmen.
Von hier aus sind der Hafen, das Chinaviertel und Minato Mirai rasch erreicht.
Als Auftakt für einen Besuch am Rand von Tokio ist dieser Bahnhof ideal.

Häufige Fragen
Wie viele Bahnen halten in Yokohama?
Seit wann gibt es den Bahnhof?
Wie kommt man von Yokohama nach Tokio?
Warum wird am Bahnhof ständig gebaut?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
Weiterfahrt
