Ortstermin
„Willkommen in Graz Hauptbahnhof, dem größten Bahnhof der Steiermark.“
Ortstermin: Graz Hauptbahnhof
→ Ein Ortstermin in Graz, in der Steiermark.
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Kurz gesagt
Der Grazer Hauptbahnhof ist mit über 42.000 Reisenden am Tag der meistfrequentierte Bahnhof Österreichs außerhalb von Wien. Eröffnet wurde er schon 1844 als Südbahnhof.
Wer in die Steiermark reist, kommt fast immer über Graz.
Der Hauptbahnhof ist der größte und wichtigste südlich von Wien.
Von hier sind es nur wenige Minuten bis zur Mur und zur Altstadt.

Der meistfrequentierte Bahnhof außerhalb Wiens
Der Grazer Hauptbahnhof ist ein großer Durchgangsbahnhof.
Täglich nutzen ihn über 42.000 Menschen.
Rund 520 Züge halten hier an einem einzigen Tag.
Damit ist er der meistfrequentierte Bahnhof Österreichs außerhalb von Wien.
Für die ganze Steiermark ist er der zentrale Knoten.

Die Idee von Erzherzog Johann
Schon ab 1825 setzte sich Erzherzog Johann für eine Bahn ein.
Sie sollte die Donau mit der Adria verbinden.
Damit wollte man Wien an den wichtigen Hafen Triest anbinden.
Graz lag genau auf diesem Weg nach Süden.
So wurde die Stadt früh zu einem Ziel der neuen Eisenbahn.

Gut zu wissen
Der Grazer Hauptbahnhof wurde 1844 als Südbahnhof eröffnet.
Mit über 42.000 Reisenden täglich ist er der meistfrequentierte Bahnhof außerhalb Wiens.
Er hat zwölf Hauptgleise und zehn Bahnsteiggleise.
Eröffnet 1844 als Südbahnhof
Im Oktober 1844 wurde die Strecke von Graz nach Mürzzuschlag eröffnet.
Mit ihr ging auch der Grazer Südbahnhof in Betrieb.
Zunächst hieß er schlicht Stationsplatz Graz.
Das erste Aufnahmegebäude plante 1843 der Architekt Moritz von Loehr.
Es war fast 90 Meter lang und trug einen achteckigen Uhrturm.

Der Erweiterungsbau von Wilhelm von Flattich
In den 1860er Jahren kam die Südbahn an die k.k. Südbahngesellschaft.
Von 1871 bis 1876 entstand ein großer Erweiterungsbau.
Verantwortlich war der Architekt Wilhelm von Flattich.
Derselbe Baumeister plante auch den Bahnhof in Triest.
Der alte Vorgängerbau wurde bis 1878 abgetragen.

Ein moderner Durchgangsbahnhof
Heute verfügt der Bahnhof über zwölf Hauptgleise.
An zehn Bahnsteiggleisen halten die Züge.
Alle Weichen und Signale steuert ein modernes Stellwerk.
In den letzten Jahrzehnten wurde der Bahnhof gründlich modernisiert.
Von Graz aus fahren Züge nach Wien und weiter in viele Richtungen.

Graz an der Mur
Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark.
Mit rund 307.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Österreichs.
Die Stadt liegt an beiden Seiten der Mur.
Hier tritt der Fluss aus den Alpen in das offene Land.
Rund um Graz leben in der Metropolregion über 600.000 Menschen.

Schlossberg und Uhrturm
Über der Altstadt erhebt sich der Schlossberg.
Auf ihm steht der Uhrturm, das Wahrzeichen von Graz.
Von oben reicht der Blick über die roten Dächer.
Enge Gassen und Höfe prägen die Altstadt darunter.
Zu Fuß ist der Berg vom Zentrum schnell erreicht.

Welterbe und City of Design
Die Grazer Altstadt gehört seit 1999 zum UNESCO-Welterbe.
2010 kam das Schloss Eggenberg hinzu.
Seit 2011 ist Graz zudem eine UNESCO City of Design.
Alte Bauten und moderne Architektur stehen hier dicht beieinander.
So verbindet die Stadt Geschichte und Gegenwart.

Ankommen in Graz
Wer am Hauptbahnhof aussteigt, ist schnell im Zentrum.
Eine Straßenbahn fährt vom Bahnhof direkt in die Altstadt.
Bald steht man am Fuß des Schlossbergs.
Von dort führt der Weg hinauf zum Uhrturm.
So beginnt der Besuch in Graz gleich hinter dem Bahnsteig.

Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Grazer Hauptbahnhof?
Wie wichtig ist der Bahnhof?
Wer baute das Bahnhofsgebäude?
Wohin fahren die Züge von Graz?
Was ist in Graz sehenswert?
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