Ortstermin
„Nächster Halt Genua, Piazza Principe, Ausgang zum Hafen und zu den Palästen.“
Ortstermin: Genua Piazza Principe
→ Ein Ortstermin in Genua, in Ligurien.
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Kurz gesagt
Genova Piazza Principe ist einer der beiden Hauptbahnhöfe Genuas und wurde 1860 erbaut. Vor der Tür liegt die Piazza Acquaverde mit dem Denkmal für Christoph Kolumbus.
Wer mit dem Zug nach Genua kommt, steigt oft in Piazza Principe aus.
Der Bahnhof liegt im Nordwesten des Stadtzentrums, nah am Hafen.
Vor der Tür empfängt die Reisenden die weite Piazza Acquaverde.

Einer von zwei Hauptbahnhöfen
Genova Piazza Principe ist einer der beiden Hauptbahnhöfe der Hafenstadt Genua.
Der zweite große Bahnhof der Stadt ist Genova Brignole im Osten.
Piazza Principe liegt zwischen der Piazza Acquaverde und der Piazza del Principe.
Die Passagierzugänge öffnen sich zur Piazza Acquaverde.
Das lange Gebäude nimmt den nördlichen Abschnitt der Via Andrea Doria ein.

Gebaut im Jahr 1860
Das Bahnhofsgebäude wurde 1860 unter der Leitung des Architekten Alessandro Mazzucchetti erbaut.
Genua lag damals an der jungen Bahnstrecke von Turin an die Küste.
Um den wachsenden Verkehr aufzunehmen, wurde der Bahnhof 1900 erweitert.
Verantwortlich dafür war der Ingenieur Giacomo Radini Tedeschi.
So wuchs die Station mit dem Hafen und der Stadt.

Gut zu wissen
Genova Piazza Principe ist neben Genova Brignole einer der beiden Hauptbahnhöfe der Stadt.
Das Bahnhofsgebäude wurde 1860 erbaut und 1900 erweitert.
Vor dem Bahnhof liegt die Piazza Acquaverde mit dem Kolumbus-Denkmal.
Der Name und ein altes Stadttor
Der Name geht auf die nahe Piazza del Principe und den Palazzo del Principe zurück.
Manchmal wird der Bahnhof fälschlich als Porta Principe gelesen.
Tatsächlich stand an der Piazza del Principe einst ein Stadttor.
Reste der alten Stadtmauer sind am Eingang der U-Bahn-Station Principe zu sehen.
Der imposante Palazzo del Principe liegt nur wenige Schritte entfernt.

Zwischen Bergen und Meer
In Genua reichen die Berge bis dicht an das Meer heran.
Deshalb zwängt sich die Bahn auf engem Raum durch die Stadt.
Von Piazza Principe führt die Strecke nach Turin ins Hinterland.
Ein unterirdischer Teil des Bahnhofs nimmt weitere Gleise auf.
So teilen sich Principe und Brignole den dichten Verkehr.

Wohin die Züge fahren
Nach Norden fahren Züge über Turin und Mailand.
Entlang der Küste führt die Bahn nach Westen an die Riviera.
Nach Osten geht es Richtung La Spezia und weiter in die Toskana.
Fern- und Regionalzüge nutzen den Bahnhof gemeinsam.
Für Ligurien ist Piazza Principe ein wichtiges Tor.

Die größte Hafenstadt Italiens
Genua ist die Hauptstadt der Region Ligurien.
Mit rund 575.000 Einwohnern ist sie die sechstgrößte Stadt Italiens.
Seit jeher lebt die Stadt von ihrem großen Hafen am Mittelmeer.
Der Hafen zählt zu den bedeutendsten des ganzen Mittelmeerraums.
Die Lage zwischen Meer und Bergen prägt das ganze Stadtbild.

Paläste und die Strade Nuove
Im Zentrum liegen die Prachtstraßen der Strade Nuove.
An ihnen stehen die Palazzi dei Rolli aus Renaissance und Barock.
Diese Paläste wurden 2006 von der UNESCO zum Welterbe erklärt.
Reiche Familien empfingen hier einst hohe Gäste.
Noch heute beeindrucken die Fassaden und Innenhöfe.

Kolumbus, Lanterna und Aquarium
Vor dem Bahnhof, auf der Piazza Acquaverde, steht ein Denkmal für Christoph Kolumbus.
Der Seefahrer soll aus Genua stammen.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lanterna, ein alter Leuchtturm am Hafen.
Am alten Hafen liegt eines der größten Aquarien Europas.
Enge Gassen, die caruggi, führen von dort in die Altstadt.

Ankommen in Genua
Wer in Piazza Principe aussteigt, steht gleich auf der Piazza Acquaverde.
Von dort ist es nicht weit zum alten Hafen.
Zu Fuß erreicht man die Paläste und die engen Gassen.
Das Meer ist in Genua immer in der Nähe.
So beginnt der Besuch der Hafenstadt direkt am Bahnsteig.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Häufige Fragen
Wie viele Hauptbahnhöfe hat Genua?
Seit wann gibt es den Bahnhof Piazza Principe?
Woher kommt der Name Principe?
Was steht direkt vor dem Bahnhof?
Was ist in Genua sehenswert?
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