Ortstermin
„Willkommen in Finnland: Dieser Ortstermin hält am Helsinki Hauptbahnhof unter dem Uhrturm aus Granit.“
Helsinki Hauptbahnhof, Saarinens Granitbau mit dem Uhrturm
→ Ein Ortstermin in Helsinki.
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Kurz gesagt
Der Helsinki Hauptbahnhof wurde 1919 eröffnet und gilt als Hauptwerk des Architekten Eliel Saarinen. Sein Granitbau mit dem Uhrturm und den steinernen Figuren am Eingang ist ein Wahrzeichen der Stadt.
Am Helsinki Hauptbahnhof empfangen die Reisenden vier steinerne Riesen mit großen Leuchten in den Händen.
Hinter ihnen erhebt sich ein Granitbau, der als eines der schönsten Bahnhofsgebäude Nordeuropas gilt.
Dieser Ortstermin schaut sich an, wie dieses Wahrzeichen entstand und wie der Bahnhof heute arbeitet.

Der Wettbewerb von 1904
Für den geplanten Neubau wurde 1904 ein Architekturwettbewerb veranstaltet.
Als Gewinner ging der Vorschlag von Eliel Saarinen hervor.
Sein erster Entwurf sah noch ein Empfangsgebäude im neuromanischen Stil vor.
Später überarbeitete er ihn zu einer klareren Form mit Elementen des Jugendstils und des Neoklassizismus.

Eröffnung im Jahr 1919
Im März 1919 wurde der neue Hauptbahnhof schließlich eingeweiht.
Der Bau gilt bis heute als das Hauptwerk von Eliel Saarinen.
Mit ihm erhielt Helsinki ein Gebäude, das weit über Finnland hinaus bekannt wurde.
Der Bahnhof prägt das Bild der Innenstadt seit über einem Jahrhundert.

Gut zu wissen
Der Helsinki Hauptbahnhof geht auf einen Architekturwettbewerb von 1904 zurück, den Eliel Saarinen gewann; eröffnet wurde er im März 1919.
Die Fassade besteht aus finnischem Granit; besondere Merkmale sind der Uhrturm und die Figuren von Emil Wikström am Haupteingang.
Als Kopfbahnhof ist er der Heimatbahnhof der finnischen Staatsbahn VR und Endstation aller Nahverkehrslinien der Region.
Granit, Uhrturm und Figuren
Die Fassade des Bahnhofs besteht aus finnischem Granit.
Ein markanter Uhrturm überragt das Gebäude und ist von weitem zu sehen.
Neben dem Haupteingang stehen steinerne Figuren, die große kugelförmige Leuchten tragen.
Geschaffen wurden diese bekannten Statuen vom Bildhauer Emil Wikström.

Ein Kopfbahnhof unter freiem Himmel
Der Bahnhof ist oberirdisch als Kopfbahnhof ausgeführt.
Seine Gleise sind nur zum Teil überdacht.
Die Fernreisezüge enden im südlichen, überdachten Bereich der Anlage.
Der Nahverkehr der Region nutzt dagegen die nördlichen, offenen Bahnsteige.

Von acht auf neunzehn Bahnsteige
Ursprünglich besaß der Bahnhof acht Bahnsteige, die heutigen Nummern vier bis elf.
Für sie waren schon vom Architekten die charakteristischen Glasdächer vorgesehen.
Als der Verkehr wuchs, kamen weiter nördlich neue Bahnsteige hinzu.
So entstanden die heutigen Bahnsteige eins bis drei im Osten und zwölf bis neunzehn im Westen.

Heimat der Staatsbahn VR
Der Hauptbahnhof ist der Heimatbahnhof der finnischen Staatsbahn VR.
Er bildet den zentralen Knotenpunkt des Nah- und Fernverkehrs in der Region Helsinki.
Zugleich ist er die Endstation aller Linien des Schienennahverkehrs der Hauptstadtregion.
Von hier aus erreichen die Reisenden das ganze Land.

Läden, Unterführung und Hotel
Eine Unterführung verbindet die Bahnsteige miteinander und erleichtert den Weg durch das Gelände.
Im Westflügel des Gebäudes wurden neue Geschäftsflächen eröffnet.
Über den westlichen Bahnsteigen entstand zudem ein Neubau für ein Hotel.
So ist der Bahnhof heute weit mehr als nur ein Ort zum Umsteigen.

Mitten in Helsinki
Der Hauptbahnhof liegt zentral im Herzen der finnischen Hauptstadt.
Vor ihm öffnet sich ein großer Bahnhofsplatz.
An diesem Platz steht unter anderem das bekannte Kunstmuseum Ateneum.
Der Bahnhof selbst gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.

Ankommen in Helsinki
Ankommen am Helsinki Hauptbahnhof heißt, aus einem Granitbau mitten in die nordische Hauptstadt zu treten.
Der Marktplatz am Hafen und der Dom am Senatsplatz liegen beide in Laufnähe.
Nahverkehrszüge verbinden den Bahnhof mit der ganzen Region.
So beginnt der Besuch der Stadt schon unter dem Blick der steinernen Figuren.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
Wann wurde der Helsinki Hauptbahnhof eröffnet?
Wer hat den Bahnhof entworfen?
Was macht das Gebäude besonders?
Wie ist der Bahnhof aufgebaut?
Welche Bedeutung hat der Bahnhof?
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